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Pressemitteilung
Der Mythos der Staufer als gemeinsame Chance
Das Wäscherschloss ist „Burg des Jahres“: Viele Tausend Menschen wollten am Sonntag dabei sein beim Frühlingsfest im Stauferland. Anlass war die Wiedereröffnung der Burg Wäscherschloss. Das beliebte Ausflugsziel konnte nach zwei Jahren der Sanierung wieder seine Tore öffnen – und das nutzten viele Menschen, die mit der staufischen Burg Erinnerungen verbinden: an schöne Ausflüge, Geschichtserlebnis und stimmungsvolle Konzerte. Allein im Wäscherschloss wurden 11.000 Besucherinnen und Besucher gezählt, die das mittelalterliche Programm mit historischen Handwerken, Rittern oder einfach nur die fröhliche Festatmosphäre genossen. Insgesamt kamen über 25.000 Menschen zum Frühlingsfest zwischen Hohenstaufen, Kloster Lorch, Schwäbisch Gmünd und dem Wäscherschloss. Die vier Veranstaltungsorte konnte man komfortabel per Bus-Shuttle aufsuchen – oder sich zu Fuß oder mit dem Rad auf den Weg durchs Stauferland machen.
Einen „blendenden Start in eine gute Zukunft des Stauferlandes als wirksamer Tourismusmarke“ nannte Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg den Tag. Und tatsächlich beruht der Erfolg des Festes auf einer ganz ungewöhnlichen Vernetzung: Beim Frühlingsfest wurde über Landkreise und kommunale Grenzen hin zusammengearbeitet. Die Landkreise Aalen und Göppingen stellten die Busse zur Verfügung. Kooperationspartner waren die Städte und Kommunen Göppingen, Lorch, Schwäbisch Gmünd und Wäschenbeuren.

Und die Zusammenarbeit zahlte sich unmittelbar aus. In Schwäbisch Gmünd zog das mittelalterliche Stauferfest auf dem Marktplatz 5.000 Besucher an. Kloster Lorch mit seinen Klosterführungen und den Präsentationen der Falknerei zählte 5.500 Besucher und auf dem Hohenstaufen erfreuten sich über den Tag verteilt 4.500 Besucher an der grandiosen Weitsicht. Hier lockte nicht zuletzt ein temporärer Turm, der mit 14 Metern Höhe ein ungewöhnliches Panorama des Stauferlandes ermöglichte.
In den zwei Nächten vor dem Frühlingsfest hatte Walter Giers, international bekannter Künstler aus der Region, mit eine Lichtskulptur bereits ein starkes Zeichen gesetzt: Die Kunstaktion „Stauferlinien“ verband mit Laserstrahlen die markanten Punkte Hohenstaufen, Burg Wäscherschloss und Kloster Lorch. Das starke Signal hat über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt.
Zentrum des Frühlingsfestes und am stärksten besucht: Das war die Burg Wäscherschloss, die von den Staatlichen Schlössern und Gärten zur „Burg des Jahres“ ernannt wurde. Gut 11.000 Besucher verwandelten das Umfeld der historisch bedeutsamen Burganlage in ein blühendes Frühlingsfest. Dabei mischten sich die heutigen Gäste mit zahlreichen Damen und Herren in mittelalterlichen Gewändern: ein buntes Bild. Neupächterin Barbara Gottwik und ihr Team verwandelten den Burginnenhof und die Innenräume in mittelalterliche Lebenswelten. In langen Schlangen warteten die Besucher mit großer Geduld, um die „Burg des Jahres“ zu bewundern. Doch auch vor der Burg gab es auf der Festbühne und auf dem gesamten Areal künstlerische und musikalische Darbietungen aus der Region.
Michael Hörrmann betonte, wie sehr das Erbe der Staufer für alle gemeinsame Verpflichtung ist – aber auch gemeinschaftliches Kapital. „Das kulturelle Erbe der Staufer ist eine gemeinsame Chance. Für die ganze Region, aber auch für Baden-Württemberg und seine Wirkung nach außen.“, so Hörrmann. „Der große Erfolg gibt uns den Ansporn, das Frühlingsfest auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam zu feiern“. Wer dieses Jahr den besonderen Tag im Stauferland verpasst hat, kann also im Frühjahr 2012 das Erlebnis nachholen – oder an jedem anderen Tag in diesem Sommer das wieder zugängliche Wäscherschloss besuchen.
Informationen über die Burg Wäscherschloss und die Staufermonumente Hohenstaufen und Kloster Lorch im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten: www.schloesser-und-gaerten.de
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Presse- und Medienservice der Staatlichen Schlösser und Gärten beim Staatsanzeiger-Verlag
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