Die Bundesversammlung hat Joachim Gauck mit überwältigender Mehrheit zum elften Bundespräsidenten gewählt.
Berlin. Bei der Bundespräsidentenwahl hat es im ersten und zweiten Wahlgang nicht für den schwarz-gelben Kandidaten Christian Wulff gereicht. Wulff erzielte im ersten Wahlgang mit 600 Stimmen nicht die erforderliche absolute Mehrheit. Notwendig war eine Zustimmung von mindestens 623 der insgesamt 1242 anwesenden Wahlmännern und -frauen.
Direkt nach dem dritten Wahlgang hielt der neue Bundespräsident seine erste Rede:
Stuttgart. Nach dem Scheitern des schwarz-gelben Präsidentschaftskandidaten Christian Wulff (CDU) im zweiten Wahlgang ist Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef Peter Hauk verärgert mit der Koalition im Bund. „Es ist kritisch zu werten, dass es die...
Christian Wulff ist neuer Bundespräsident. In einer stundenlangen, an Dramatik reichen Wahl bestimmte am Mittwoch die 14. Bundesversammlung in Berlin den 51-jährigen CDU-Politiker zum Nachfolger von Horst Köhler.