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Ergebnisse im ersten und zweiten Wahlgang
Berlin. Bei der Bundespräsidentenwahl hat es im ersten und zweiten Wahlgang nicht für den schwarz-gelben Kandidaten Christian Wulff gereicht. Wulff erzielte im ersten Wahlgang mit 600 Stimmen nicht die erforderliche absolute Mehrheit. Notwendig war eine Zustimmung von mindestens 623 der insgesamt 1242 anwesenden Wahlmännern und -frauen.
Neben Wulff standen der ehemalige Bürgerrechtler Joachim Gauck sowie die Linke-Kandidatin Luc Jochimsen zur Wahl. Die rechtsextreme NPD hat den Liedermacher Frank Rennicke aufgestellt. Gauck erhielt 499 Stimmen, Jochimsen 126. Für Rennicke stimmten nur drei Wahlmänner.
Zweiter Wahlgang
Auch im zweiten Wahlgang sah es für Christian Wulff nicht viel besser aus. 615 der 1239 Wahlmänner und –frauen stimmten für den Kandidaten von CDU und FDP. Für eine absolute Mehrheit wären 623 Stimmen erforderlich. Joachim Gauk erhielt 615 Stimmen, Lukrezia Jochimsen 123 und Frank Rennicke drei Stimmen. Eine Stimme war ungültig.



