Für einen ausführlichen Bericht bin ich heute zu müde. Außerdem habe ich mich nur für wenige Minuten vom Abendessen weggeschlichen. Nur soviel sei gesagt: wir sind heute Nachmittag (zirka 17 Stunden nach dem Einchecken am Frankfurter Flughafen) gut in Bujumbura gelandet und wurden sehr freundlich am Flughafen in Empfang genommen.
Dass eine so große Delegation aus Baden-Württemberg hier ist, wird mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. So sind auch beim Abendessen zwei burundische Minister (bzw. eine Ministerin und ein Minister), mehrere ehemalige burundische Botschafter in Deutschland und eine Reihe anderer wichtiger Gäste anwesend.
Vor dem Essen hatten wir ein „Briefing“ durch den Deutschen Botschafter hier in Bujumbura, der uns auf die Themenstellungen der nächsten Tage einstimmte. Ein kleines touristisches Highlight gab es auch noch: zwischen dem Einchecken im Hotel und dem Briefing ergab sich überraschend die Möglichkeit, einen kurzen Abstecher zur Ruzizi-Mündung zu unternehmen. So habe ich noch am Ankunftstag Nilpferde gesehen.
Gisela Splett ist Landtagsabgeordnete der Grünen und Teilnehmerin der Delegationsreise des Landes nach Burundi. Sie ist bereits im vergangenen Jahr auf eigene Faust in Burundi gewesen, um sich einen Überblick über die Situation in dem kleinen ostafrikanischen Land zu verschaffen. Mit der Delegationsreise soll festgestellt werden, wo und in welcher Form die früher zwischen Burundi und Baden-Württemberg bestehende Partnerschaft wieder aufgenommen werden kann. Diese war durch einen jahrlang dauernden Bürgerkrieg in Burundi in vielen Bereichen zum Erliegen gekommen.