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"Impfen als einziger Ausweg aus der Krise" - ein Kommentar

Foto: dpa/Reuters/Pool/Hannibal Hanschke

Foto: dpa/Reuters/Pool/Hannibal Hanschke

LUDWIGSBURG. Zum Thema Impfen gegen das Coronavirus prallen verschiedene Meinungen aufeinander. Allerdings ist das Impfen der einzige Ausweg aus der Krise.   

Eine Impfung schützt nicht nur einen Selbst und seine Nächsten, sondern man leistet dadurch auch einen Beitrag zum Schutz der gesamten Gesellschaft. Impfgegner zeigen sich oft skeptisch bezüglich der schnellen Entwicklung und raschen Zulassung des Impfstoffes. Dabei lassen sie außer Acht, dass erhebliche finanzielle Mittel in die Herstellung und Forschung des Impfstoffs flossen und bürokratische Hürden abgebaut wurden.  

Umso mehr Menschen sich zeitnah impfen lassen, desto schneller wird eine Herdenimmunität erreicht wodurch eine neue Infektionswelle und somit ein erneuter Lockdown verhindert wird. Dies dürfte auch im Sinne der Wirtschaft sein, da laut der FAZ durch eine Woche Lockdown Kosten in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro entstehen. Außerdem verstärkt ein Lockdown psychische Krankheiten sowie soziale Spannungen innerhalb der Gesellschaft.   

Nebenwirkungen stehen außer Verhältnis zu Corona-Langzeitfolgen

Oft werden die möglichen Nebenwirkungen durch eine Corona-Impfung kritisiert. Diese stehen jedoch außer Verhältnis zu den Langzeitfolgen einer Coronainfektion. Spätfolgen reichen von Kurzatmigkeit über Geschmacks- und Geruchsverlust bis hin zum Tod. Dem stehen lediglich ein kleiner Piks am Arm und zwei Tage Kopfschmerzen entgegen.    

Viele Impfgegner behaupten, eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff verändere die eigene DNA. Dies ist wissenschaftlich nicht nachweisbar.  Zu guter Letzt kann man sagen, dass Menschen, die diese Ansicht vertreten, eine Veränderung ihrer DNA möglicherweise als Chance betrachten sollten.

Ein Kommentar von Juliane Hering, Annabelle Port, Franka Wezler-Würtz, Hannah Zell und Thomas Thanner, Studierende der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, entstanden im Fachprojekt "Professionelle Pressearbeit - Wie schreibe ich für eine (Wochen)Zeitung".


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