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Ausblick: Fünf Social Media Trends für das Jahr 2021

22.01.2021 
Redaktion
 
Mehr positive Nachrichten: Ein Ziel, das sich Kommunen für ihre Social-Media-Kanälen setzen können. Foto: dpa/ dpa Themendienst/Christin Klose

Mehr positive Nachrichten: Ein Ziel, das sich Kommunen für ihre Social-Media-Kanälen setzen können. Foto: dpa/ dpa Themendienst/Christin Klose

STUTTGART. Spätestens seit letztem Jahr wissen wir, dass sich Trends schnell und unvorhersehbar verändern können. Dennoch gibt es einige Themen, die uns mit Sicherheit in den sozialen Medien durch das Jahr 2021 begleiten werden. Ich versuche, einige Trends aufzugreifen und zu analysieren.

1. Konversationen und Verbindungen

Dank Home-Office, Lockdown und den deutlich verringerten sozialen Kontakten sehnen sich die meisten nach persönlichen Gesprächen und Verbindungen. Diese kommen durch die häufig eher auf Effizienz getrimmten Online-Meetings derzeit an vielen Stellen zu kurz. Als Ausgleich bewegen sich die Menschen mehr in den sozialen Medien. Daher sollte es hier ein Ziel sein, „echte“ Kommunikation und den Austausch untereinander (im Positiven) anzustoßen. Versuchen Sie, auch über Ihre Profile eine Plattform zu bieten, auf der sich Menschen gegenseitig helfen und unterstützen können. Das stärkt wiederum auch die positive Bindung der Bürger zur Stadt.

2. Wissensvermittlung

Im Rahmen der Corona-Pandemie ist eine Flut an Online-Trainings und Wissensangeboten neu aufgebaut worden. Für jede Nische gibt es Fortbildungsangebote. Das wirkt sich auch auf die Inhalte in sozialen Medien aus. In verschiedenen Kanälen und Formaten wird Wissen weitergegeben – von TikTok über Instagram bis LinkedIn. Überlegen Sie, welches Wissen bei Ihnen von besonderem Interesse für die Bürger sein kann und bereiten Sie es ansprechend auf.

3. Personalgewinnung

Der Fachkräftemangel ist - insbesondere in der Verwaltung in Baden-Württemberg – schon jetzt erschreckend hoch. Über die nächsten zehn Jahre wird sich das Problem aber weiterhin massiv verstärken, wenn die Generation der Babyboomer Stück für Stück in Rente geht. Wer dahingehend noch nicht aktiv wird, sollte sich dringend Gedanken darüber machen, wie es sich nach außen als attraktiver Arbeitgeber präsentieren kann. Dazu gehören regelmäßige Formate in den sozialen Medien ebenso wie gepflegte (Karriere-)Profile und aktuelle Stellenanzeigen.

4. Keep it short and simple

Wer seine Botschaft bei den jüngeren Zielgruppen gut platzieren möchte, muss in der Lage sein, Inhalte kurz und knackig auf den Punkt zu bringen. Laut Facebook IQ liegt die derzeitige Aufmerksamkeitsspanne, wenn User auf dem Mobilgerät den Newsfeed betrachten, lediglich bei 1,7 Sekunden. Innerhalb dieser Zeit wird entschieden, ob der Inhalt relevant und attraktiv ist. Wenn nicht, geht es direkt weiter zum nächsten Beitrag. Bewegtbild – egal ob als Video oder GIF – kann hier hilfreich sein, um Blicke auf sich zu ziehen.

5. Positive Nachrichten

Leider wird unser Alltag momentan durch Corona-Zahlen und negative Schlagzeilen dominiert. Die Menschen sehnen sich nach positiven, aufmunternden Nachrichten. Natürlich sind die Informationen zur aktuellen Lage sehr wichtig – das steht völlig außer Frage. Leider wirkt sich dieser Fokus aber auch auf die Psyche aus. Überlegen Sie, wie Sie allgemein Meldungen hoffnungsvoller formulieren oder positive Entwicklungen stärker in den Fokus stellen können. Versuchen Sie, ein motivierendes Narrativ für die Stadt und Bürger zu entwickeln, dass den Zusammenhalt und die Gemeinschaft fördern kann.

Wer sich für zukünftige gesellschaftliche Trends und Entwicklungen interessiert, dem sei das Zukunftsinstitut aus Hamburg ans Herz gelegt.

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.


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