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Das KISS-Prinzip: Sechs Tipps für bessere Texte in den sozialen Netzwerken

07.08.2020 
Redaktion
 
Kurz und knackig - so sollten Texte auf Facebook und Co. gestaltet werden, rät Daniela Vey. Foto: dpa/Bildagentur-online

Kurz und knackig - so sollten Texte auf Facebook und Co. gestaltet werden, rät Daniela Vey. Foto: dpa/Bildagentur-online

STUTTGART. Lassen Sie sich vom lockeren Ton in den sozialen Medien nicht täuschen: Gute Texte sind viel Arbeit. Das Zusammenspiel aus Visualisierung und Inhalt entscheidet darüber, wie viel Aufmerksamkeit ein Text bekommt.

1. Keep it Short and Simple (KISS)

Formulieren Sie Ihre Sätze kurz und klar auf den Punkt. Schon in den ersten zwei bis drei Sätzen sollte klar werden worum es geht. Danach muss oft erst auf „mehr“ geklickt werden, um den vollständigen Text zu sehen. Nehmen wir an, dass der Leser Ihren Teaser nur kurz überfliegt und direkt zum nächsten Beitrag weiter scrollt: Hat er dann bereits die wichtigste Information mitgenommen?

2. Fokus setzen

Pro Beitrag sollten Sie EINE klare Zielsetzung vor Augen haben. Versuchen Sie nicht, unzählige Inhalte in einen einzigen Beitrag zu packen. Greifen Sie sich einen Punkt heraus, den Sie beleuchten wollen und setzen Sie diesen gut formuliert um. Gibt es noch weitere wichtige Aspekte, so wird aus jedem Einzelnen ein neuer Beitrag.

3. Persönlich und nahbar

Social-Media-Kommunikation gleicht einem persönlichen Gespräch auf Augenhöhe und ist daher weniger formell als andere Kommunikationskanäle. Überlegen Sie sich, wie Sie Freunden oder Familie von dem Inhalt erzählen würden und versuchen Sie das schriftlich festzuhalten.

4. Zielgruppe vor Augen

Überlegen Sie sich, für welche Zielgruppen in der Bürgerschaft der Inhalt relevant ist und aus welchem Grund. Welche Fragen könnten diese Personen haben oder welcher Aspekt eine persönliche Relevanz? Versuchen Sie die Formulierungen dahingehen zu optimieren. Auch hier gilt: Pro Beitrag nur für eine Zielgruppe formulieren. Sind unterschiedliche Gruppen interessant, machen Sie mehrere Beiträge daraus und beleuchten das Thema aus den verschiedenen Perspektiven.

5. Abwechslungsreich

Versuchen Sie verschiedene Tonalitäten, sprachliche Ansätze und Textlängen. Wechseln Sie zwischen informativ, amüsant oder auch mal provokant. Analysieren Sie in regelmäßigen Abständen, welche Art der Ansprache bei welchen Themen besonders gut ankommt. Worauf reagieren Ihre Bürger mit mehr Dialog und Interaktion?

6. Klare Aufforderungen

Reaktionen und Interaktionen mit der Fangemeinde sind das große Ziel jedes einzelnen Social Media Beitrags, denn nur das sorgt letztendlich für Sichtbarkeit. Hilfreich ist es dafür aber auch ganz klar zu sagen, was man von den Followern möchte: Den Beitrag teilen? In den Kommentaren mitdiskutieren? Zu einer Veranstaltung kommen? Von eigenen Erfahrungen berichten? Wählen gehen?

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.

 

 


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