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Mit Zahlen die eigene Instagram-Strategie optimieren

02.04.2021 
Redaktion
 
Foto: picture alliance/Andreas Franke

Foto: picture alliance/Andreas Franke

Stuttgart. Über 102 Millionen Beiträge auf Instagram haben Socialinsider und Sked gemeinsam hinsichtlich des Engagements der Nutzer analysiert. Die Erkenntnisse helfen, ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie erfolgreich die eigenen Beiträge im Vergleich mit anderen Profilen sind und worauf man achten kann. Die Forschung enthüllt einige interessante Erkenntnisse.

Die Instagram-Engagement-Rate berechnet sich dabei in der Regel folgendermaßen:
(Likes + Kommentare)/Followers x 100 Prozent

Ein Tool zur Berechnung finden Sie hier. 

Im ersten Halbjahr 2020 erfuhren Instagram-Beiträge eine deutliche Steigerung der Engagement-Rate, was vermutlich in engem Zusammenhang mit der Pandemie stand. Mittlerweile hat sich die Rate wieder auf den Wert von 2019 relativiert und liegt wieder bei rund zwei Prozent.

Besonders kleine Accounts mit weniger als 5000 Followern profitieren bei Bildergalerien -  sogenannten Carousel-Posts von zwei bis zehn  Bilder in einem Beitrag - von einer erhöhten Interaktion der Nutzer. Hier ein Beispiel für ein Karussell.  Hier liegt die Rate mit durchschnittlich 4,78 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt.

Für etwas größere Profile - zwischen 10.000 und 100.000 Followern - bringen wiederum Video-Beiträge deutlich mehr Kommentare und Likes. Aber auch hier liegen die Karussell-Beiträge vor den einfachen Bild-Beiträgen.

Die Analyse der Textlänge zeigte, dass bei Bildern weniger als 10 Wörter am Besten funktionieren. Bei Videos dagegen werden 30 und mehr Wörter bevorzugt.

Tipp: Die Zusammenfassung des Inhaltes hilft beim Auswählen, ob es sich lohnt, das Video vollständig anzuschauen. Erklären Sie also immer, wo der Mehrwert für den Nutzer liegt.

Inhalte lassen sich in so kurzen Texten natürlich schwer vermitteln. Meine persönliche Empfehlung ist daher: Schreiben Sie einen kurzen Satz, der den Inhalt auf den Punkt bringt als Einstieg. Es sind ohnehin maximal 150 Zeichen ohne Aufklappen sichtbar. Bringen Sie dort Ihre wichtigste Nachricht und führen Sie es erst im weiteren Text genauer aus.

Nutzer speichern viel eher Inhalte von großen Accounts. Auch hier spielen letztendlich Mehrwert und Relevanz für den Nutzer die entscheidende Rolle.

Letztendlich bieten solche Studien immer sehr interessante Anhaltspunkte für die eigene Strategie. Trotzdem lässt sich kein Patentrezept ableiten, dass für alle gleichermaßen gut funktioniert. Behalten Sie immer Ihre eigenen Zahlen im Blick und analysieren Sie regelmäßig, welche Art von Beiträgen Ihre Fans und Follower besonders wertschätzen. 

 

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.


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