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Stadtführer online: Wie Kommunen mit Instagram-Guide Orte und Produkte empfehlen können

20.11.2020 
Redaktion
 
Über die neue Instgram-Funktion lassen sich Orte und Sehenswürdigkeiten hervorheben. Foto: dpa

Über die neue Instagram-Funktion lassen sich Orte und Sehenswürdigkeiten hervorheben. Foto: dpa

STUTTGART. Seit dieser Woche gibt es für alle die sogenannte „Guides“-Funktion auf Instagram. Mit diesem neuen Feature lassen sich Produkte, Orte und Beiträge zusammenstellen und mit Followern und Profilbesuchern teilen. Insbesondere für Städte und Gemeinden liegt hier ein großes Potential, dass es geschickt zu nutzen gilt.

Eingeführt wurde dieses Feature bereits im Mai dieses Jahres, war aber nur einer Auswahl von Experten und Creatorn (= kreativen Inhaltserstellern) vorbehalten. Zu dieser Zeit wurde es viel genutzt, um Tipps für Wohlbefinden und psychische Gesundheit im Rahmen der Corona-Krise zusammenzustellen. Das neue Format fand viel Anklang und so wurde es nun nach einigen Optimierungen am 17. November für alle Nutzer zur Verfügung gestellt.

Schritt 1: Guides anlegen

Auf das eigene Profil gehen – ganz unten rechts in der App – und dann wiederum auf das Plus oben rechts neben dem Menü-Icon.

Bei dem Klick auf das Plus öffnet sich von unten eine Auswahl verschiedener Beitragsarten, die man erstellen kann. Der Guide erscheint an letzter Stelle ganz unten.

Schritt 2: Art des Guides auswählen

Im zweiten Schritt kann man aus drei verschiedenen Typen von Guides auswählen.

Orte

Hier lassen sich Orte aus der Stadt über Location-Tags auswählen, anhand gespeicherter Beiträge oder mit Hilfe von Beiträgen, die man selbst erstellt hat.

Suchen: Zunächst erscheint eine Liste mit Vorschlägen von Orten in der Nähe – Geschäfte, Museen, Plätze, Stadtteile. Man kann aber auch über die Suche nach einem ganz konkreten Ort suchen (der sich überall auf der Welt befinden kann). Es erscheinen alle möglichen Beiträge von Nutzern, die diejenigen an diesem Ort erstellt haben. So lassen sich beispielsweise Museen, Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte anhand eines „Best of“ von Nutzern zusammenstellen. Alternativ kann man auch einmal schauen, was beispielsweise in Partnerstädten veröffentlicht wurde und ob das eine schöne Möglichkeit bieten könnte, diese einmal vorzustellen.

Gespeichert: Mit der kleinen Flagge rechts unter Instagram-Beiträgen kann man sich Beiträge, die man besonders gut findet, speichern. Diese lassen sich nun hier wieder abrufen, kuratieren und veröffentlichen. Hier werden nun Orte aufgelistet, die in Beiträgen markiert waren, die man gespeichert hat. Klickt man auf einen Beitrag aus der Liste erhält man viele weitere Vorschläge zu Beiträgen aus dieser Stadt.

Eigene Beiträge: Hier lassen sich frei Beiträge aus dem eigenen Profil auswählen und gezielt zusammenstellen, wenn sie einen Location-Tag haben, das bedeutet, beim Veröffentlichen verortet wurden. Sollten Sie das vergessen haben, können Sie das beim Bearbeiten des Beitrags noch nachholen. Aktuell erscheinen hier ausschließlich reguläre Beiträge, das bedeutet Reels oder IG-TVs kann man hier noch nicht auswählen.

Produkte

Dieser Bereich ist für Städte natürlich weniger relevant oder interessant, es sei denn, das Stadtmarketing bietet auch Souvenirs online zum Verkauf an. Aber es besteht (theoretisch) auch die Möglichkeit, Produkte von Händlern aus der Region vorzustellen, wenn diese auf Instagram vertreten sind.

Beiträge

Hier wird es besonders interessant, wenn man regelmäßige Serien veröffentlicht, zum Beispiel alte Stadtbilder zum #throwbackthursday, Informationen zur Stadt als Arbeitgeber, Live-Sprechstunden mit dem OB oder einfach Lieblingsorte in der Stadt. Es lassen sich wunderbar unterschiedliche Beiträge – auch ältere und neuere – gezielt zu einem Thema zusammenstellen.

Beim Erstellen kann man zwischen eigenen Beiträgen aus dem Profil wählen – inklusive Reels und IG-TVs, wenn sie als Beitrag verlinkt sind – oder auf gespeicherte Beiträge von anderen Nutzern zurückgreifen.

Auch fremde Beiträge können interessant sein. So könnte man beispielsweise Corona-Information des Gesundheitsministeriums, des Landes und der Tagesschau zusammenstellen, um die Nutzer so auf dem Laufenden zu halten.

Wie immer lohnt es sich, auch hier zeitnah auszuprobieren und kreativ zu werden, da Instagram neue Feature gerne mit einer entsprechenden Sichtbarkeit belohnt.

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.


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