− Anzeige −
− Anzeige −

Studie von Swat.io: Immer mehr Verwaltungen nutzen soziale Medien

23.07.2020 
Redaktion
 
Immer mehr Verwaltungen nutzen soziale Medien, um ihre User zu informieren, so eine Studie von Swat.io. Foto: dpa/NurPhoto

Immer mehr Verwaltungen nutzen soziale Medien, um ihre User zu informieren, so eine Studie von Swat.io. Foto: dpa/NurPhoto

STUTTGART. Das Team des Social-Media-Management-Tools Swat.io hat Anfang Juli 2020 eine neue Studie zur Social Media in der öffentlichen Verwaltung im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Dazu wurden 137 Vertreter befragt sowie interne Daten aus dem eigenen Tool herangezogen.

Dass soziale Netzwerke mittlerweile im Großteil der Verwaltungen (86,6 Prozent) angekommen sind, überrascht dabei niemanden. Schön ist aber tatsächlich, dass rund 80 Prozent auch den hohen Stellenwert von Facebook und anderen Kanälen betonen.

Erste Verwaltungen nutzen TikTok und WhatsApp

Instagram ist den Ergebnissen zufolge der neue Star am Netzwerkhimmel – auch in den Verwaltungen – und kommt gleich nach Facebook auf Rang 2. YouTube landet auf Rang 3. Hier bleibt allerdings die Frage offen, wie aktiv es wirklich als Netzwerk oder als „Video-Lagerung zur Einbindung in die Website“ genutzt wird. Erfahrungsgemäß gibt es hier nur sehr geringe Followerzahlen und Interaktionsraten. Schön ist, dass sich auch die ersten Verwaltungen an TikTok und WhatsApp heranwagen. Hier liegt noch viel Potential im Verborgenen.

Google MyBusiness spielt der Studie zufolge ebenfalls eine immer wichtigere Rolle. Das liegt vor allem daran, dass viele Menschen Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern googlen und dann die von der Suchmaschine angezeigten Ergebnisse übernehmen. Umso wichtiger also, ein Auge darauf zu haben, dass die Daten immer aktuell gepflegt und auch Schließtage oder veränderte Öffnungszeiten eingetragen werden.

Videos laut Studie besonders erfolgreich

Die Hauptaufgabe der sozialen Medien ist der Studie zufolge nach wie vor das Bereitstellen von Informationen sowie die Kommunikation mit den Bürgern. Viel zu kurz kommt der Aspekt der Präsentation als attraktiver Arbeitgeber. Der Fachkräftemangel wird in den nächsten Jahren drastisch zunehmen. Zeit also, sich dieses Themas deutlich aktiver anzunehmen.

Eine schöne Orientierung für den eigenen Erfolg bietet auch die Frage nach der durchschnittlichen Reichweite von Beiträgen – abhängig von den Followerzahlen des eigenen Kanals.

 Besonders erfolgreich sind Beiträge mit Video-Inhalten. Das gilt zumindest für Twitter und Instagram. Hier haben diese Formate mit Abstand die Nase vorn. Bei Facebook dagegen gewinnen Links, Videos landen auf Rang Zwei. Videos müssen dabei nicht immer aufwändig gedrehte Image-Videos sein. Auch ein kurzer authentischer Einblick hinter die Kulissen, eine kleine animierte Bildergalerie oder das Einbinden eines GIF-Effektes ist Video-Content, der allein durch die jeweiligen Algorithmen schon mehr Reichweite generieren kann. Also – werden Sie kreativ!

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.


− Anzeige −

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin in der Redaktion

Redaktionsassistentin Staatsanzeiger
Doris Kugel
Telefon: 07 11.6 66 01-290
E-Mail senden

Unser Team

Ihr Kontakt zu unseren Redakteurinnen und Redakteuren

Zum Team

Umfrage

Muss Bus- und Bahn-Fahren ohne Maske empfindlich bestraft werden?

Umfrage ist nicht repräsentativ.

Praktikums-Tagebuch

Studierende der Hochschulen für öffentliche Verwaltung Kehl und Ludwigsburg berichten über ihr Praktikum im Rahmen des Praxisjahrs im Vertiefungsschwerpunkt Kommunalpolitik/ Führung im öffentlichen Sektor beim Staatsanzeiger. 

Zum aktuellen Tagebuch

Der Kommunal-Newsletter

Wissenswertes zu kommunalpolitischen Themen für Sie als Gemeinderat/Gemeinderätin mit einem wöchentlichen Newsletter direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Abonnieren Sie jetzt den 
Kommunal-Newsletter.

Newsletter abonnieren

− Anzeige −