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Zehn Jahre Instagram: Wieso sich Kommunen über ein Profil Gedanken machen sollten

09.10.2020 
Redaktion
 
Seit zehn Jahren existiert Instagram nun. Kommunen haben gerade in den vergangenen zwei Jahren damit begonnen, die Plattform verstärkt zu nutzen. Foto: dpa/xim.gs#Seit zehn Jahren existiert Instagram nun. Kommunen haben gerade in den vergangenen zwei Jahren damit begonnen, die Plattform verstärkt zu nutzen. Foto: dpa/xim.gs

Seit zehn Jahren existiert Instagram nun. Kommunen haben in den vergangenen zwei Jahren damit begonnen, die Plattform verstärkt zu nutzen. Foto: dpa/xim.gs

STUTTGART. Städte und Gemeinden haben gerade in den vergangenen zwei Jahren damit begonnen, Instagram verstärkt zu nutzen. Von den Anfängen, die häufig im Tourismus und Stadtmarketing angesiedelt waren, finden sich heute immer breiter aufgestellte Kanäle zu allen relevanten Themen einer Stadtverwaltung. Die ursprüngliche Skepsis weicht an vielen Stellen einer Begeisterung für das bilderorientierte und geschichtenstarke Netzwerk.

Vor zehn Jahren ging Instagram an den Start

Vor genau zehn Jahren, also am 6. Oktober 2010, ging Instagram als App mit Fotofiltern an den Start. Zunächst ausschließlich im Apple App Store. Die Android App folgte erst zwei Jahre später.  Das ursprüngliche Ziel war das schnelle und unkomplizierte Teilen von Smartphone-Fotos mit Freunden. Filter sollten die Bilder zusätzlich aufwerten. Daher kam auch der Name - eine Kombination aus „instant“ und „Telegramm“.

Zur Überraschung von Kevin Systrom, Mike Krieger und ihren 13 Angestellten wurde Instagram ein sofortiger Erfolg. Allein am ersten Tag registrierten sich gleich 25.000 Nutzer, sechs Wochen später waren es schon über eine Million. Im April 2012 verkauften die beiden Gründer zum Preis von einer Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) an Facebook. Eine Rekordsumme für das Netzwerk mit rund 100 Millionen Nutzern. Der digitale Fotodienst wurde um persönliche Profilseiten ergänzt und damit der Grundstein für das Instagram gelegt, wie wir es heute kennen.

Instagram geeignet für den Dialog mit den Bürgern

Interessant ist, wie sich die Interaktionen immer stärker zu Instagram verlagern. Entfielen laut einer Studie von shareablee 2013 noch rund Dreiviertel aller Interaktionen auf Facebook, waren es nur fünf Jahre später 68 Prozent der Interaktionen, die auf Instagram stattfanden. Ein Grund mehr, sich gerade für den Austausch und Dialog mit Bürgern und Community über einen Instagram-Auftritt Gedanken zu machen. Natürlich mit passender Bildsprache. Denn nach wie vor stellen die ursprünglichen Filter einen wichtigen Bestandteil dar.

Instagram hat es gerade in den letzten Jahren immer wieder geschafft, erfolgreiche Formate anderer Netzwerke wie Snapchat und TikTok zu adaptieren. So entstand Subkanäle mit vielen weiteren Kommunikations- und Marketingmöglichkeiten, um sich kreativ auszutoben. Vertikale Videoformate und Influencer Marketing wären ohne den ehemaligen Fotodienst kaum denkbar. Somit dürfen wir sicher gespannt sein, was Instagram in der nächsten Zeit noch alles für uns bereithält. Die Abschaffung der öffentlich sichtbaren Likes dürfte einer der nächsten größeren Schritte sein. Hoffen wir, dass es tatsächlich zu einer Verbesserung der Inhalte beiträgt wie Facebook es sich erhofft.

Wichtige Entwicklungen bei Instagram
August 2012: Geo-Tag-Funktion
Mai 2013: Markieren von Personen auf Bildern
Dezember 2013: Instagram Direct (= persönliche Nachrichten)
Juni 2014: Verbesserung der Fotobearbeitung
Juli 2016: Einführung von Business Accounts mit Statistiken und Werbeanzeige
August 2016: Einführung von Stories, die nach 24 Std wieder verschwinden
März 2018: Shopping-Funktion und markieren von käuflichen Produkte
Juni 2018: Instagram TV mit Live-Formaten und längeren Videos im Hochformat
Mai 2018: Augmented-Reality-Filter
Juni 2018: Monatlich eine Milliarde aktive Nutzer
Juni 2020: Reels

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.


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