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Führungswelten 2018 - Nachbericht

Das Land Baden-Württemberg und die Kommunen haben den digitalen Wandel als zentrale Herausforderung erkannt und wollen zumindest in Teilen mehr tun. Das zeigte der Kongress „Digitalisierung und Verwaltung 4.0“ mit rund 130 Führungskräften in dieser Woche an der Hochschule Ludwigsburg.

Den ausführlichen Artikel und weitere Beiträge lesen Sie in der Staatsanzeiger-Ausgabe 15/2018 auf Seite 6.

 

Stimmen Führungswelten Ludwigsburg 2018

   

Claudia Geisselbrecht, Breisgau-Hochschwarzwald

Das Thema Digitalisierung hat sehr viele Facetten. Es wird von sehr vielen Stellen bearbeitet. Es geht darum, einen Gesamteindruck zu bekommen, um es dann gegebenenfalls im Haus umsetzen zu können. Heute fand ich die verschiedenen Blickwinkel sehr spannend. Einmal aus der Sicht Informatik, zum anderem aus der Sicht der Führung. Es ist für alle Institutionen ein großes Thema. Letztendlich wird es von den Mitarbeitern getragen. Die Frage ist, wie kommt solch ein komplexes Thema an die Mitarbeiter ran. Das Thema Führung ist dabei zentral.

   

Kai Hinderberger, Sachgebietsleiter Wirtschaftsförderung, Stadt Crailsheim

Ich nehme Erfahrungen mit, die andere Verwaltungen bereits gemacht haben. Zudem habe ich mitbekommen, dass viele auf der Suche nach dem richtigen Weg sind. Es gibt aber kein Pauschalrezept. Ich denke, die Digitalisierung ist mit viel finanziellem und personellem Aufwand verbunden, um ein gutes Ergebnis zu erhalten. Wir können schon durchaus digitale Dienstleistungen für die Bürger anbieten. Ich denke aber, dass wir in ganz vielen Bereichen sicherlich ein Optimierungspotenzial haben, und es gibt viele Prozesse, die wir noch digitalisieren müssen. Es besteht eine hohe Erwartungshaltung für die Digitalisierung, sowohl intern als auch extern von den Bürgern.

   

Peter Höfer, Amtsleiter Hauptamt, Stadt Leonberg

Ich bin mit der Erwartung hierher gekommen, Impulse zu sammeln. Mich interessiert, wie sich die Digitalisierung auf mich und meine Arbeit in der Stadtverwaltung auswirkt. Der Vortrag von Herrn Schmidt von der LMU München war sehr interessant. Ich denke, wir stehen am Anfang der Digitalisierung. Es gibt noch viel zu tun. Ich habe die Einstellung, dass ich möglichst nicht hintendran ein Getriebener bin, sondern das Thema aktiv steuern kann.

   

Karlheinz Keller, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

Die heutige Veranstaltung hat mir sehr gefallen, vor allem die Ausführungen von Herrn Prof. Dr. Schmidt. Er hat alles sehr anschaulich dargestellt und hier wurde deutlich, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Es wurde auf viele Punkt hingewiesen, auf die man achten soll, auf die ich von selbst nicht gekommen bin. Wir sind als große, IT-verarbeitende Behörde sehr weit digitalisiert. Wir verarbeiten sehr viele Daten bereits digital, haben aber trotzdem insbesondere an der Schnittstelle zum Kunden deutliches Verbesserungspotenzial. Hier erhoffe ich mir von der heutigen Veranstaltung noch ein paar Impulse.

   

Ariane Krüger, Referentin Personal und Organisation, Landratsamt Calw

Wir sind mit der Vorstellung hierher gekommen, dass für eine Kommune oder für eine Verwaltung aus dem kommunalem Bereich das ganze Thema Digitalisierung praxisnaher wird und dass man weiß, wie

sich das große globale Thema in die Praxis umsetzen lässt. Ich habe viele Impulse und Anreize mitgenommen. Es hat lange gebraucht, bis man erkannte, dass Digitalisierung ein wichtiges Thema ist. Im Landratsamt Calw sind alle aber sehr offen, sehr interessiert und haben Lust auf das Thema.

Wir wissen, dass es anstrengend ist und dass es viel zu tun gibt, aber es wissen auch alle, dass es notwendig ist.

   

Heike Naber, Bürgermeisterin, Stadt Niederstetten

Ich erhoffte mir, Anregungen für die Umsetzung in der Praxis zu bekommen – und zwar konkret! Digitalisierung ganz allgemein, was da alles möglich ist, das weiß man. Aber praktisch: Wie geht es in der Kommune? Die heutigen Ansätze und der Bezug sind sehr passend für die Rathäuser. Ich habe diverse Ideen und Anregungen mitgenommen. In einem Workshop wurde an drei Beispielen genannt, was man als Kommune machen kann. Ich bin der Ansicht, dass die Kommunen ganz gut aufgestellt sind. Aber es waren neue Punkte mit dabei, von denen ich weiß, dass unser Rathaus noch etwas im Hintertreffen ist. Wir können sehr viel an den digitalen Beratungssituationen arbeiten. Da kann man die Bürger ganz einfach einbinden.


Einblick in den Kongress Arbeits- und Führungswelten der Zukunft, Ludwigsburg 2018

 

 


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