Programm

Das Programm für den Kongress "Digitalisierung und Verwaltung 4.0" aus der Reihe "Arbeits- und Führungswelten der Zukunft" am 18. April 2018 an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg.

9.00 Uhr Begrüßung

Prof. Dr. Wolfgang Ernst

Rektor, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg

Breda Nußbaum

Chefredakteurin, Staatsanzeiger

Prof. Dr. Claudia Schneider

Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg


9.30 Uhr Grußworte

Ministerialdirektor Stefan Krebs

Landesbeauftragter für Informationstechnologie            

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Michael Fiedler

Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Metzingen


10.00 Uhr Wie kann Digitalisierung so gestaltet werden, dass wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen?

Prof. Dr. Albrecht Schmidt

Zur Vita

In vielen Bereichen nutzen Menschen digitale Technologien inzwischen ganz selbstverständlich. Kommunikation (z.B. WhatsApp und Facebook), Wissenserwerb (z.B. Wikipedia oder Youtube), Nachrichten, Musik, Unterhaltung, Fotografie oder Reiseplanung (z.B. Google-Karten) basieren ganz selbstverständlich auf digitaler Technologie und wurden damit für die Benutzer zugänglicher und einfacher als ihre analogen Vorgänger. Für viele Menschen sind Ämter und Verwaltung, auch in ihrer jetzigen Form, befremdlich, bürokratisch und kompliziert. Hier stellt sich also die Frage, ob mit einer Digitalisierung in der Verwaltung vielleicht auch eine benutzerfreundlichere und einfachere Verwaltung entstehen kann.


11.00 Uhr Pause

11.30 Uhr Führung im Digitalen Zeitalter

Prof. Dr. Elke Berninger-Schäfer

Zur Vita

Um die digitale Transformation erfolgreich zu bewältigen, müssen Führungskräfte ein bestimmtes Führungsverständnis entwickeln und digital umsetzen können, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. 

Hierzu gehören z. B. medial vermitteltes Beziehungsmanagement, Agilität in sozialen Netzwerken und Motivation durch Ermächtigung und Sinnstiftung.

 

 


12.45 Uhr Mittagspause

14.15 Uhr Workshops

Workshop I: Digitalstadt Darmstadt – Status quo und Ausblick

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend

Zur Vita

Im Juni 2017 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Bitkom-Wettbewerb Digitale Stadt gewinnen können. Dabei wurden bestehende Ansätze und die Vision für Projekte in den nächsten Jahren gewürdigt. Der Vortrag geht auf den Status quo und einige der vorgesehenen Projekte ein.


Workshop II: Digitale Regionen

Steffen Hess

Zur Vita

Erfahren Sie im Workshop wie die Digitalisierung in ländlich geprägten Regionen gewinnbringend genutzt werden kann. Am Beispiel des Projektes Digitale Dörfer erhalten sie Einblicke in die Potentiale, die durch digitale Dienste auch in kleineren Städten und Gemeinden geweckt werden können und welche konkreten Dienste auch für ihre Region von Vorteil sein können. Diese wurden in den Digitalen Dörfern gemeinsam mit Bürgern, Verwaltung und Wirtschaft vor Ort in sog. Living Labs entwickelt.


Workshop III: Open Data – ein Handlungsleitfaden für Kommunen

Prof. Dr. Robert Müller-Török

Zur Vita 

Der Datenverarbeitungsverbund Baden-Württemberg (dvv BW) hat mit Studierenden des Vertiefungsbereichs "Angewandtes e-Government" in bewährter Weise einen Handlungsleitfaden zum Thema "Open Data" erstellt. Für Bürgermeister und Verwaltungspraktiker verständlich werden Begrifflichkeiten wie Open Data, PSI-Richtlinie, Informationsweiterverwendungsgesetz etc. erklärt und die konkreten Handlungsoptionen und -notwendigkeiten aufgezeigt.   

Christoph Ludwig

Zur Vita


15.15 Uhr Pause

15.30 Uhr Workshops

Workshop IV: Digitalisierung heißt integrierte Organisationsentwicklung – Herrenberg auf dem Weg in die Zukunft

Prof. Dr. Claudia Schneider

Zur Vita

Die Digitalisierung stellt die Kommunen vor enorme Herausforderungen. Jetzt besteht sowohl die Möglichkeit als auch die Notwendigkeit, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Doch durch digitale Prozesse allein entsteht noch kein ganzheitlicher, dauerhafter und durchdringender Wandel - weder in den Organisationsstrukturen, noch bei den Menschen in den Verwaltungen. Herrenberg versucht, Digitalisierung ganzheitlich und integriert zu denken, als ein Zusammenspiel aus Prozessen, Personal und Technik, um sich so auf den Weg in die Zukunft zu begeben. Der Workshop zeigt erste Ergebnisse aus dem digitalen Transformationsprozess, berichtet über Erfahrungen und gibt Anregungen und Ideen zur Gestaltung eines solchen Veränderungsvorhabens in einer Stadtverwaltung.   

Tom Michael

Zur Vita

Thomas Sprißler

Zur Vita


Workshop V: Bedarfsgerechte IT-gestützte Beratung - eine Brücke zwischen Bürger und Verwaltung

Prof. Dr. Birgit Schenk

Zur Vita  

Beratung erfährt in der öffentlichen Verwaltung eine erhöhte Bedeutung durch sich ständig wandelnde Gesetzeslagen, veränderte Leistungsgewährung und neuer Erwartungshaltung der Bürger, die sich zunehmend als Kunden sehen. Berater dies bei ihrer Beratung berücksichtigen, in dem sie den Beratungsprozess strukturieren und den Kunden helfen, ihre komplexen Lebenssachverhalte zu sortieren, zielgerichtet Informationen zusammenstellen und diese vermitteln, um die Kunden entscheidungsfähig zu machen. Die den Beratern zur Verfügung stehenden Hilfsmittel decken diese Anforderungen nicht ab. Dies bietet IT-gestützte Beratung, in dem sie die Berater im Beratungsprozess unterstützt und die Zusammenstellung von passgenauen Informationen für die Nacharbeit durch die Kunden ermöglicht.


Workshop VI: Orientierung im digitalen Dschungel – Die Freiburger Digitalisierungsmatrix als Innovationskompass

Ivan Aćimović

Zur Vita

Die Digitalisierung treibt kommunale Akteure vor sich her. Örtliche Gestaltungsmacht ist begrenzt, externe Einflüsse und hohe Innovationsrate bestimmen das Tempo. Mangelnde Ressourcen erfordern ein in sich schlüssiges Vorgehen, eine klare Mehrwertorientierung und Folgekostenabschätzung. Die allerorts verfassten Masterpläne, Agenden und Positionspapiere zur Digitalisierung zeigen sich jedoch als wenig hilfreich. digital@freiburg ist eine Methodik für die Arbeit mit Themen der Digitalisierung. digital@freiburg lebt von der föderalen Community. So wurden die 7 Grundsätze der Digitalpolitik des Bundes kurzerhand um kommunale Spezifika ergänzt. Diese wurden mit der KGSt und vielen anderen Städten abgeglichen. Neu erfunden wurde nichts. Damit gelingt die Zuordnung von laufenden und geplanten digitalen Vorhaben der Stadt Freiburg in einem sich ständig wandelnden Kontext. Laufende und neue Vorhaben werden in einem Gesamtrahmen "Digitalisierung" erfahrbar und priorisierbar. Das Modell liefert dabei keine Antworten, sondern ermöglicht Verstehen aus relevanten Perspektiven. Die Arbeit am Modell ist deshalb ungleich wertvoller als das Ergebnis. Menschenzentrierung (UX/Usability), Wertversprechen kommunaler Serviceangebote und deren Qualitätssicherung bilden die Basis für die gemeinsame Arbeit.

Jochen Wallmann

Zur Vita

   


16.30 Uhr Pause

16.45 Uhr Veranstaltungsabschluss und Ausblick

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