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Programm

Das Programm für den Kongress "Technologische Trends und New Work - Potenziale für die öffentliche Verwaltung" aus der Reihe "Arbeits- und Führungswelten der Zukunft" am 10. April 2019 an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg.

9.00 Uhr Begrüßung

Prof. Dr. Wolfgang Ernst

Rektor, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg

Breda Nußbaum

Chefredakteurin, Staatsanzeiger

Prof. Dr. Claudia Schneider

Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg


9.30 Uhr Die Blockchain Gesellschaft 2050 geht in die 4. Dimension

Carsten Stauch

IT-Innovationsmanager,
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

4D - Direktes – Digitales – Demokratisches – Deutschland.
Der Vortrag gibt Gedankenimpulse wie eine direkte digitale Demografie in Deutschland aussehen könnte. Darüber hinaus wird aufgezeigt wie Mobilität, Nachbarschafts-Energiehandel und Bildung neu gedacht wird.
Die Vertrauen schaffende Blockchain Technologie, welche kleinteilige Wertflüsse ermöglichen, stellen für die Zukunft interessante Funktionen bereit. Dadurch bekommen die Bürger neue Mittel an die Hand, um direkter an der Gestaltung des gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.


10.15 Uhr Digitalisierung und moderne Arbeitswelt: Potenziale für die öffentliche Verwaltung

Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid

Professor of Public and Financial Management,
Hertie School of Governance

 

 


11.15 - 12.15 Panel I

Workshop I: Virtuelle Techniken in der Kommunikation von Bauprojekten

Günter Wenzel

Leiter Virtual Environments,
Fraunhofer-IAO

Zur Vita

Immersive Visualisierungen (Augmented, Mixed und Virtual Reality) bilden eine verständliche Schnittstelle zwischen digitalen Datenmodellen von Bauwerken und dem Menschen. Der Beitrag gibt einen Überblick darüber, welche Visualisierungstechniken es gibt und wie diese in den Lebenszyklusphasen unserer gebauten Umwelt passend für das jeweilige Zielpublikum eingesetzt werden können um die Kommunikation zwischen den Akteuren zu verbessern. Diese Inhalte werden anhand von Beispielen aus realen Bauprojekten, bei denen das Fraunhofer IAO involviert war, erklärt.


Workshop II: IT-Voraussetzungen für Smart Cities

Prof. Dr. Robert Müller-Török

Professor für Informationsmanagement/ Verwaltungsinformatik,
HVF Ludwigsburg

Zur Vita

 

 

Univ.-Prof. Dr. Alexander Prosser

Wirtschaftsuniversität Wien

Zur Vita

Etliche Kommunen meinen, Smart Cities bedeutet vor allem, möglichst viele Dinge und Orte mit Sensoren auszustatten. Dabei wird gern übersehen, dass diese Sensoren einerseits Daten liefern, die möglicherweise analog sind, d.h. einer aufwändigen Nachbearbeitung unterzogen werden müssen, andererseits aber auch in normale Geschäftsprozesse der Kommune einfließen müssen. Wie können z. B. Kamerabilder digital, d.h. ohne manuelle Bearbeitungsschritte in die Tourenplanung der städtischen Müllabfuhr einfließen? Ist dieser Prozess nicht durchgängig, so haben wir primär einen Haufen Daten, die mit Mehraufwand erst weiterbearbeitet werden müssen - und bringen uns so um den Mehrwert einer Smart City. Dieser Workshop befasst sich mit den IT-technischen und IT-organisatorischen Voraussetzungen und versucht die Frage zu beantworten, wie meine existierende IT beschaffen sein muss, um darauf eine Smart City aufbauen zu können.


Workshop III: Chatbots in der Öffentlichen Verwaltung - Vision und Wirklichkeit

Dr. Birte Lönneker-Rodman

Senior Consultant,
ISB AG

Zur Vita

Chatbots sind bereits Realität. Auch in der Öffentlichen Verwaltung gibt es immer mehr dieser virtuellen Assistenten. Eine Begeisterungswelle in den letzten Jahren hat für einen regen, jedoch etwas unübersichtlichen Markt gesorgt. Ein Impulsvortrag bringt Sie daher auf den Stand des Jahres 2018 und stellt einige Merkmale heraus, die es erlauben, das Chatbot-Universum zu ordnen. Danach gehen wir gemeinsam an die praktische Arbeit. Zunächst lassen wir uns von ausgewählten Verwaltungs-Chatbots live inspirieren. Abschließend gestalten wir unsere eigene Chatbot-Vision für ein Anwendungsgebiet aus dem Bereich der Öffentlichen Verwaltung.


Workshop IV: Servicebüro Bauen – ein Szenario

Prof. Dr. Birgit Schenk

Professorin für Organisation und Verwaltungsinformatik,
HVF Ludwigsburg

Zur Vita

Um- und Neubauten führen Bürger, Bauträger und Architekten regelmäßig in die Baurechtsabteilungen. Die Auskünfte und die Beratung dort reichen von einfachen bis hin zu komplexen Fragestellungen, so dass sehr unterschiedliche Anforderungen an die Mitarbeiter/-innen gestellt werden. Können spezielle IT-Instrumente rund um das Servicebüro Bauen die Mitarbeiter/-innen entlasten? Wie weit kann Selbstbedienung im Internet die Bauwilligen unterstützen? Zu welchen Themenfeldern ist es sinnvoll, vor Ort zu beraten? Welche Werkzeuge können die Mitarbeiter/-innen in der Beratung unterstützen, so dass die Bauwilligen qualitativ hochwertig und zufriedenstellend beraten werden? Diese und ähnliche Fragen werden aufgegriffen, um aufzuzeigen, wie sich Effizienz und Effektivität im Baugenehmigungsprozess erhöhen lassen.


12.15 - 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 - 14.00 Uhr New Work. Mehr als Tischkicker und Bällebad.

Thomas Hohe

Agile Campus Indirect Purchasing,
Robert Bosch GmbH

Zur Vita

  • Warum bedarf es neue Formen der Zusammenarbeit?
  • Wie kann man mit den Anforderungen der Moderne umgehen?
  • Kann institutionelle Anarchie im Arbeitsalltag funktionieren?
  • Wie sieht das Arbeiten ohne Chef im „Agile Campus“ des indirekten Einkaufs bei Bosch aus?

14.15 - 15.15 Uhr Panel II

Workshop V: Der Bauhof der Zukunft – Wenn der Arbeiter sagt, wo‘s lang geht.

Prof. Dr. Claudia Schneider

Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg

Zur Vita

Stefan Kraus

Leiter Technische Dienste,
Stadtverwaltung Herrenberg

Zur Vita

Die ersten Parksensoren sind gesetzt. Wird an sehr sensiblen Stellen der Stadt trotz Verbots geparkt, gibt’s eine SMS an den Vollzugsdienst. Der Schreiner hat seinen Urlaub verschoben, um das Holzdeck an der Grundschule fertigzustellen. Er hat ein Video gemacht und auf die Facebook-Seite hochgeladen. Wie alle im Bauhofteam hat er ein Smartphone erhalten, um besser vernetzt zu sein. Zukünftig können alle, die etwas Interessantes für die Stadt tun, dies unmittelbar posten. So werden wir sichtbarer. Wir denken als Bauhof in großen Zügen, visionär: Ein moderner Dienstleistungsbetrieb, in dem sich die Arbeiter selbst organisieren, der mit alten Verwaltungsstrukturen bricht. Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein. Um den Beschäftigten Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Und um die Stadt Herrenberg voran zu bringen. Im Kontakt mit den Bürgern, direkt und hautnah, bei Facebook, YouTube, auf Blogs. Ein Bauhof, der das Internet der Dinge für sich arbeiten lässt. Mit Mährobotern, digitalisierten Mülltonnen und Sensoren, die die Touren des Winterdienstes optimieren. Dieser Workshop gibt Ihnen Einblick in die strategische Entwicklung des Bauhofes der Stadtverwaltung Herrenberg und in alle Zukunftsideen, die dort gerade getestet werden.


Workshop VI:Verschwörhaus Ulm: Einfach mal machen, statt von der Smart City zu schwätzen

Stefan Kaufmann

Zentralstelle / Digitale Agenda,
Verschwörhaus, Stadtverwaltung Ulm

Zur Vita

 

 

Das Zeitalter der Smart City ist da! Nur: Niemand weiß so recht, was das überhaupt bedeutet. So beginnt das "Smart City Playbook" des Boston Mayor's Office of New Urban Dynamics. Und es beschreibt dieselben Fragezeichen, die auch Städte wie Ulm haben: Macht noch eine Plattform, noch ein Sensorsystem, noch ein angeblicher "Big-Data"-Speicher die Stadt wirklich _besser_? Und überhaupt: Für wen, und für wen nicht? Ulm ist eine von immer mehr Städten, die Wege abseits der hochglänzenden Smart-City-Powerpointpräsentationen sucht. Wir möchten bessere Entscheidungen, nicht (nur) mehr oder bessere Daten. Und wir möchten echte Lösungen für die echten Menschen in unserer Stadt. Das gute ist: Wir glauben, dass Ulm schon lange "smart" ist -- dank der Menschen, die in der Stadt wohnen und häufig sehr gut wissen, wo die Probleme und Potenziale vor ihrer Haustür liegen. Mit dem Ulmer Verschwörhaus wurde ein Ort für die Freiwilligen im Digitalen Ehrenamt geschaffen, die einfach einmal Dinge ausprobieren und aus diesen Problembeschreibungen konkrete Ergebnisse umsetzen. Und die uns als Stadtverwaltung jeden Tag aufs Neue motivieren, es ihnen gleichzutun.


Workshop VII: Ortsflexibles Arbeiten, mobiles Arbeiten – Chancen, Risiken und Herausforderungen

Alexander Piele

Forschungsbereich Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung,
Fraunhofer IAO

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Anhand der Ergebnisse des – von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten – Forschungsprojektes LAIF („Leben und Arbeiten in Flexibilität“) sowie umfangreichen Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis werden die Chancen, Risiken und Herausforderungen bei der Planung, der Einführung und der unternehmensweiten Umsetzung selbst bestimmter ortsflexibler Arbeitsformen dargestellt. Hierbei verdrängt heute die sogenannte mobile Arbeit zunehmend die (alternierende) Telearbeit. Der Fokus des Labs liegt daher auf der Behandlung und Diskussion dieser heute so beliebten Flexibilitätsform..


Workshop VIII: Fit, gesund und engagiert? – Stress, Ressourcen und Erholung im Kontext neuer Arbeitsformen

Prof. Dr. Anna Steidle

Professorin für Verwaltungsmanagement,
HVF Ludwigsburg

Zur Vita

Führungs- und Spitzenkräfte in den öffentlichen Verwaltungen arbeiten regelmäßig am Limit. Denn hohe quantitative Anforderung durch wechselnde Vorschriften, hohe soziale und emotionale Anforderungen bei Beratungen oder Entscheidungen über menschlichen Schicksale sowie spezifische Herausforderungen an Politiker wie ständige Beobachtung durch die Öffentlichkeit erzeugen ein hohes Stresspotenzial. Dazu haben zahlreiche Umorganisationen, Personalverknappung und Zeitdruck sowie mangelnde Flexibilität die Arbeitssituationen in den letzten Jahren in vielen Behörden verschärft. Neue Formen der Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit stellen zusätzlich hohe Anforderungen an Flexibilität, technisches Verständnis, Eigenständigkeit und Kommunikation der Beschäftigten und können als Belastungsfaktoren wirken. Anderseits eröffnen sich dadurch Handlungsspielräume, die Ressourcen und Potentiale für den Umgang mit den erhöhten Anforderungen schaffen. Der Workshop zeigt konkrete Ansatzpunkte zur Aufrechterhaltung und Steigerung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten in den Bereichen Arbeitsplatz- und Bürogestaltung, Erholungskompetenz und Ressourcenaufbau sowie Führung und Zusammenarbeit.


15.30 Uhr Homo Digitalis – Sind wir bereit für die digitale Revolution?

Kathrin Pollmann

User Experience,
Fraunhofer IAO

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Künstliche Intelligenz, Chips im Gehirn, Roboterkollegen – Die Digitalisierung bringt viele Veränderungen in unser Leben. Wie weit hat sie unser Leben schon durchdrungen? Wie stellen sich die Menschen das Leben in der Zukunft vor? Wie verändern solche Zukunftstechnologien unser Leben und unsere Arbeitswelt? Antworten auf diese Fragen zu finden ist essenziell, um die Digitalisierung aktiv und menschengerecht mitgestalten zu können. Dazu hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Österreichischen Rundfunk und arte einen Online-Test entwickelt. Eine Webserie und ein interaktiver Test beleuchten, wie sich die Digitalisierung auf verschiedene Lebensbereiche auswirkt. Dabei bereitet das Projekt „Homo Digitalis“ Trends und Forschungsthemen anschaulich auf, ist aber gleichzeitig wissenschaftliches Experiment. Der Vortrag greift die wichtigsten Fragestellungen und Erkenntnisse des Projekts auf, projiziert sie auf die Arbeitswelt der Zukunft und zeigt Wege auf, wie man die Digitalisierung aktiv menschengerecht gestalten könnte.


16.15 Uhr Veranstaltungsabschluss und Ausblick

Überzeugt vom aktuellen Programm?

   

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Titelbild Staatsanzeiger

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