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„Man muss den Mitarbeitern heute ein Erlebnis bieten“

Die Verwaltung muss mehr auf ihre Mitarbeiter eingehen, besonders auch auf die künftigen. Dabei muss sie ihre Arbeitgeberleistungen offensiver vermarkten als bisher. Das sind zwei zentrale Erkenntnisse aus dem Fachforum „Instrumente der Personalgewinnung“ in dieser Woche an der Hochschule Kehl.

Den ausführlichen Artikel und weitere Beiträge lesen Sie in der Staatsanzeiger-Ausgabe Nr. 37/2018 auf Seite 6.  


Stimmen Fachforum Kehl 2018

Stefan Reiter, Landratsamt Ortenaukreis

Vor Jahren war es auch schon vielen klar, dass sich in der öffentlichen Verwaltung in Zukunft der Arbeitgeber beim Bewerber bewirbt. Aber so flächendeckend, wie es heute thematisiert wurde, kannte ich es noch nicht, dass Personalentwicklung und Marketing viel wichtiger werden. Vieles von dem, was Herr Lehner von SAP berichtet hat, machen wir auch. Uns fehlt aber in vielerlei Hinsicht der Mut, es zu kommunizieren. Es gibt Vorbehalte, weil man sich im öffentlichen Sektor bewegt und öffentliche Gelder eingesetzt werden.

Jennifer Fuchs, Oberlandesgericht Stuttgart

Der Vortrag von Herrn Simon war beeindruckend und lebhaft. Das Umdenken muss uns noch viel klarer werden, dass wir uns bei den Bewerbern bewerben müssen und nicht andersherum. Um individuell auf die Menschen zuzugehen, fehlt aber vielen die Zeit. Ich bin bei uns zuständig für die Anwärter, also die Einstellung der Studierenden. Wir haben 500 Bewerbungen auf 100 Stellen. Da jede Absage individuell zu gestalten, ist schwierig.

Christian Köppel, Landratsamt Rastatt

Man nimmt hier vieles mit, was die anderen Behörden machen. Wir hatten in den Workshops einen regen Austausch zwischen den unterschiedlichen Verwaltungen. Da bekommt man für sich Anregungen, beispielsweise der Ausbildungsbus, der im Rems-Murr-Kreis herumfährt. Das gibt es bei uns nicht. Der Bus fährt verschiedene Arbeitgeber an und die potenziellen Bewerber können sagen, wo sie aussteigen möchten. Später können sie dann zum nächsten weiterfahren.

Kirsten von Hanstein, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Wir machen auch schon sehr viel: Wir haben ein Eltern-Kind-Zimmer, wir haben Führungskräfte in Teilzeit, wir haben Kinderkrippenplätze, Ferienbetreuung und Homeoffice. Ich arbeite Vollzeit mit zwei Kindern, weil es möglich ist, von zu Hause aus zu arbeiten. Das ist einfach die Zukunft – auch von der Raumplanung, was Herr Lehner von SAP heute angesprochen hat. Letztendlich bewirbt sich immer noch der Bewerber bei uns. Aber man muss schon seine Vorteile nennen.


Rückblick auf das Fachforum 2017

Attraktiver Arbeitgeber sein

Wie kann es gelingen, dass zufriedene Mitarbeiter dauerhaft gerne für ihre Verwaltung arbeiten? Unter dieser Frage stand das Fachforum „Attraktiver Arbeitgeber sein“ der Kehler Personaltage. Zentrale Erkenntnis: Die Führungskräfte entscheiden durch ihr Verhalten darüber, ob dies gelingt.

Den ausführlichen Artikel und weitere Beiträge lesen Sie in der Staatsanzeiger-Ausgabe 38/2017 auf Seite 16.  


Stimmen Fachforum Kehl 2017

Thomas Clotz, Vorsitzender des Personalrats, Stadt Pforzheim

Ich nehme sehr viele Impulse mit, sowohl aus den Keynote-Vorträgen als auch aus den Workshops. Man bekommt Informationen, die ich als Personalrat meinen Amtsleitern weitergeben kann. Gerade die flexible Arbeit kommt auch bei uns in Pforzheim immer mehr, da könnte noch mehr passieren. Flexible Arbeit hat für die Mitarbeiter viele positive Aspekte. Dass damit aber auch Nachteile verbunden sind, hatte ich so noch nicht wahrgenommen.

Andrea Ibele, Personalsachbearbeiterin, Landratsamt Ravensburg

Die beiden Keynotes waren leider sehr schlecht zu verstehen. Aber der Workshop bei Frau Labiche von der Stadt Offenburg zum Gesundheitsmanagement war ganz toll: frisch, praxisnah, in einer kleinen Gruppe – allein dafür hat sich das Fachforum gelohnt. Wir haben bei uns ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Aber hier waren Dinge dabei, die man schnell und mit wenig Mitteln umsetzen kann, zum Beispiel eine Kooperation mit der VHS.

Melanie Binder, stellv. Fachbereichsleiterin, Landratsamt Sigmaringen

Ich nehme viele Themen mit, was wir noch weiter verbessern können, zum Beispiel Maßnahmen zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich fand es spannend, zu sehen, wie andere die Analysen psychischer Belastungen umgesetzt haben, da konnte man viele Anregungen erhalten. Spannend war auch das Thema Mitarbeiterbindung, was aktuell noch nicht so bewusst ist. Aber dass wir hier unser Anstrengungen verstärken müssen, Fachkräfte zu bekommen, habe ich mitgenommen.

Kerstin Rohatsch, Abteilungsleiterin Recht- und Personalmanagement, Stadt Karlsruhe

Ich fand es eine sehr spannende und vielfältige Veranstaltung, die viele Bereiche angesprochen hat, die auch uns bewegen. Besonders spannend fand ich den Vortrag vom Fraunhofer-Institut, weil wir gerade eine Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeit einführe und viele der genannten Aspekte diskutiert haben. Ich finde es immer sehr herzlich und nett, hier aufeinander zu treffen und sich auszutauschen.


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