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„Machen Sie Werbung und keine Verordnungen“

Wie die Verwaltung qualifizierte und motivierte Mitarbeiter gewinnen kann, das diskutierten in dieser Woche die Teilnehmer des „Fachforum Personalmarketing nach innen und außen“ an der Hochschule Kehl. Charmant aber schonungslos zeigte der Schweizer Personal-Experte Jörg Buckmann auf, wo es klemmt.

Der demografische Wandelhat die Verwaltung voll erfasst. Um Personalern mehr bieten zu können, dehnten die Hochschule Kehl und der Staatsanzeiger ihre Personalmesse daher erstmals auf zwei „Kehler Personaltage“ aus. Paul Witt, Rektor der HS Kehl betonte in seiner Begrüßung zum Fachforum am ersten Tag, man bemühe sich um eine Erhöhung der Studienplätze von 700 in Kehl und Ludwigsburg auf 900. „Nicht nur mehr, sondern auch qualifizierte Studienbewerber brauchen wir in den kommenden Jahren.“

Breda Nußbaum, Chefredakteurindes Staatsanzeigers, berichtete von Allzeit-Rekordwerten bei den inserierten Stellenanzeigen in ihrer Zeitung. „Deshalb waren wir sehr froh darüber, dass von der Hochschule Kehl und von Professor Jürgen Kientz der Wunsch ausging, unser bisheriges Vortragsprogramm zu einem großen, landesweiten Personalerkongress auszubauen, um Ihnen, die im Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen müssen, mit möglichst hilfreichen und wertvollen Impulsen zur Seite zu stehen.“

Den ausführlichen Nachbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 37.


Stimmen Kehler Personaltage 2016

   

Sigrun von Strauch, Leiterin des Referats Personal im Staatsministerium

Ich habe von dem heutigen Tag erwartet, viele neue Impulse zu erhalten und innovative Ideen mitzunehmen. Dies wurde für mich voll erfüllt. Wir schreiben überwiegend klassisch und landesintern aus. Aberes gibt Bereiche, bei denen es sinnvoll ist, neue Wege zu beschreiten. Die Referentinnen und Referenten haben sehr eindrücklich das Thema Arbeitgebermarke und Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beleuchtet. Ich habe als Erkenntnis mit genommen, dass dies ein sehr facettenreiches Thema ist, bei dem man sich zu allererst die Zielgruppe anschauen muss.

   

Markus Sturm, kommender Amtsleiter Personal und Organisation der Stadt Kehl

Ich hatte die Erwartung, vor allem andere Verantwortliche aus der Kommunalverwaltung zu treffen und dort gemeinsam über die Herausforderungen im Personalbereich, insbesondere in der Personalgewinnung, zu reden. Ich habe die Erkenntnisse mitgenommen, dass man mit den Herausforderungen nicht alleine dasteht und sich auch in gewissem Umfang gegenseitig helfen kann. Die Maßnahmen und Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Und man ist eigentlich in der Lage, für sich einen guten Werkzeugkasten zusammenzustellen, um an seinen Problemen zu arbeiten.

   

Antonie Nierlich, Personalleiterin der Gemeinde Grenzach-Wyhlen

Ich bin bei einer Gemeinde mit 15.000 Einwohnern tätig und für uns ist es im Moment schwierig, an qualifiziertes Personal zu kommen. Wir sind ganz im Süden von Deutschland angesiedelt und grenzen direkt an die Schweiz an. Die großen Städte sind dann als Arbeitgeber interessanter. Der Workshop „Praktika als Instrument des Personalmarketings“ hat mir besonders gefallen. Wir werden jetzt doch mehr an die Hochschulen oder Schulen gehen, werden mehr Praktika anbieten und müssen mehr auf die zukünftigen Bewerber zugehen. Hierfür hat uns momentan noch die Zeit gefehlt, aber diesen Schritt müssen wir in der Zukunft einfach machen.

   

Oliver Valha, stellvertretender Hauptamtsleiter der Stadt Dornstetten

Für mich und gerade für die Stadt Dornstetten war es wichtig, dass wir in Zukunft in Bezug auf den demografischen Wandel schauen, wie wir uns als attraktiver Arbeitgeber nach außen hin präsentieren können. Aktuell ist die Situation zwar noch gut. Aber man merkt schon, dass es immer schwieriger wird, geeignetes Personal zufinden. Ich bin aber auch der Meinung, dass jede Stadt für sich ihre Lösung finden muss, um die einzelnen Bewerber anzusprechen.

   

Jennifer Bluhm und Katharina Böhler, Sachbearbeiterinnen Personal beim Landratsamt Waldshut

Das Landratsamt Waldshut liegt im aktuellen Trend. Wir müssen öfter ausschreiben, gerade wenn es sich um technische Berufeim Ingenieurbereich handelt. Wir wollten hier neue Ideen, Anregungen und Impulse für unsere Verwaltung sammeln und auch Kontakte mit anderen Verwaltungen knüpfen. Wir haben einige gute Denkanstöße bei den bisherigen Vorträgen mitbekommen und werden diese sicherlich auch mitnehmen. Wir werden dann diskutieren, ob man das eine oder andere bei uns umsetzen kann.

   

Georg Seiler, Amtsleiter Hauptamt des Schwarzwald-Baar-Kreises

Ich hatte heute die Erwartung, zu sehen, ob wir bei uns in der Personalarbeit und vor allem auch bei der Personalgewinnung noch etwas verbessern können. Dabei habe ich mitgenommen, dass wir das Potenzial unserer Praktikanten besser nutzen sollten. Wir werden sie künftig direkt anschreiben, wenn es Stellenausschreibungen gibt. Unseren Internetauftritt im Bereich Personalgewinnung werden wir sicherlich anpassen. Wir haben wie alle anderen Kommunen Schwierigkeiten, Stellen adäquat zu besetzen und uns ist jedes Mittel recht, um vernünftige und geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden.


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