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Überblick: Die Ministerinnen und Minister von Baden-Württemberg
Überblick über die Landesregierung 2021 bis 2026

Sechs Frauen und sechs Männer bilden die neue Landesregierung. Zwölf Ministerien, darunter das neu eingeführte Ministerium für Wohnen und Landesentwicklung, sollen bis 2026 dafür sorgen, dass Baden-Württemberg trotz Corona-Krise zukunftsfähig ist.

Texte von Jennifer Reich, Stefanie Schlüter und Pia Hemme

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Staatssekretären gibt es am 14. Mai im Staatsanzeiger sowie im E-Paper.


Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident

Seit 2011 ist Winfried Kretschmann (Grüne) Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Mitglied des Landtags ist Kretschmann bereits seit 1980 mit kurzen Unterbrechungen. Der Regierungschef gibt die Richtlinien der Politik vor, führt den Vorsitz in der Regierung und leitet ihre Geschäfte.

Geburtstag: 17. Mai 1948

Geburtsort: Spaichingen (Landkreis Tuttlingen)

Webseite: Staatsministerium

Persönliche Webseite von Winfried Kretschmann

 


Foto: Laurence Chaperon

Thomas Strobl (CDU), Innenminister

Thomas Strobl (CDU) bleibt Innenminister von Baden-Württemberg. Er ist für die Polizei und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zuständig sowie politisch verantwortlich für die Feuerwehr, den Rettungsdienst, den Katastrophenschutz. Den Bereich Migration übernimmt künftig das Justizministerium.

Dass Strobl Verhandlungsgeschick besitzt, bewies er bereits 2016. Weniger Geschick zeigte er in seinem Wahlkreis. Das Mandat in Heilbronn ging erneut an Susanne Bay (Grüne). Strobl ist seit 2011 Vorsitzender der CDU im Land, seit 2012 stellvertretender Vorsitzender im Bund. Von 2005 bis 2011 war er Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg und von 2009 bis 2016 Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag.

Geburtstag: 17. März 1960

Heimatstadt: Heilbronn

Webseite: Innenministerium Baden-Württemberg

Facebook-Seite von Thomas Strobl 

Staatssekretär: Wilfried Klenk (CDU)


Foto: Florian Freundt

Danyal Bayaz (Grüne), Finanzminister

Der Bundestagsabgeordnete Danyal Bayaz (Grüne) wird neuer Finanzminister von Baden-Württemberg. Der Finanzminister sorgt für einen ausgeglichenen Haushalt und ist für die finanziellen Angelegenheiten des Landes verantwortlich.

Bayaz wurde 2017 als Abgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen in den Bundestag gewählt. Der frühere Unternehmensberater, hat sich als Finanzexperte und Grünen-Vertreter im Untersuchungsausschuss zum Skandal um den Finanzdienstleister Wirecard einen Namen gemacht. Bayaz trat im Jahr 2005 den Grünen bei, von 2013 bis 2017 war er Mitglied im Landesvorstand. Unter anderem begleitete er die Landtagswahlkampagne 2016.

Geburtstag: 15. Oktober 1983

Geburtsort: Heidelberg

Webseite: Ministerium für Finanzen 

Persönliche Webseite von Danyal Bayaz

Staatssekretärin: Gisela Splett (Grüne)


Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Theresa Schopper (Grüne), Kultusministerin

Nachfolgerin von Susanne Eisenmann (CDU) ist Theresa Schopper (Grüne). Als neue Kultusministerin ist sie für Schulen, Jugend und Sport verantwortlich.

Schopper verantwortete als Staatsministerin zuletzt die politische Koordination innerhalb der Regierungskoalition. Davor war sie als Staatssekretärin für die politische Koordination im Staatsministerium verantwortlich. Schopper war von 1988 bis 1994 Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen im Bayerischen Landtag. Zwischen 1994 und 2013 war sie Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Von 2003 bis 2013 war sie zudem Landesvorsitzende der Grünen in Bayern

Geburtstag: 9. April 1961

Geburtsort: Füssen im Allgäu

Webseite: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Persönliche Webseite von Theresa Schopper

Staatssekretär/in: Sandra Boser (Grüne), Volker Schebesta (CDU)


Foto: Sabine Arndt

Theresia Bauer (Grüne), Wissenschaftsministerin

Theresia Bauer (Grüne) bleibt Wissenschaftsministerin des Landes. Sie hat das Amt seit 2011 inne. Sie hat die Aufgabe, die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg weiterzuentwickeln sowie den Kunststandort zu stärken. 

Drei Mal wurde sie in dieser Zeit Wissenschaftsministerin des Jahres. Ebenfalls seit 2011 hat sie verlässlich das Direktmandat für den Wahlkreis Heidelberg geholt. Bauer ist seit 2001 Landtagsabgeordnete. Ihre vergangene Amtszeit war vor allem geprägt durch den U-Ausschuss zur Zulagenaffäre an der Verwaltungshochschule in Ludwigsburg. Auch zuvor waren sie und ihr Ressort bereits unter Druck geraten, etwa bei der Einführung von Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland.

Geburtstag: 6. April 1965

Geburtsort: Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)

Webseite: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Persönliche Webseite von Theresia Bauer

Staatssekretärin: Petra Olschowski (Grüne)


Foto: dpa/ Bernd Weißbrod

Thekla Walker (Grüne), Umweltministerin

Für den scheidenden Umweltminister Franz Untersteller rückt die bisherige Grünen-Fraktionsvize Thekla Walker (Grüne) nach. Die Umweltministerin hat daher die Aufgabe, das Land in Sachen Energiewende, Klimaschutz und Umweltschutz voranzubringen. 

Zuletzt war Walker stellvertretende Frakitonsvorsitzende der Grünen im Landtag sowie finanz- und tierschutzpolitische Sprecherin. Von 2011 bis 2016 war sie Landesvorsitzende der Grünen in Baden-Württemberg. Seit 2016 ist sie als Abgeordnete für den Wahlkreis Böblingen im Landtag. Zuvor war sie unter anderem von 2009 bis 2014 Stadträtin für die Grünen in der Landeshauptstadt Stuttgart.

Webseite: Umweltministerium Baden-Württemberg

Persönliche Webseite von Thekla Walker

Staatssekretär: Andre Baumann (Grüne)


Foto: Martin Stollberg

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin

Eine starke Wirtschaft auch nach der Krise - das wird eines der Hauptziele von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sein. Den Wohnungsbau muss sie zwar abgeben, erhält aber den Tourismus.

2016 war sie die große Überraschung im Kabinett: Die Unternehmerin wurde Wirtschaftsministerin ohne dem Landtag anzugehören. Nun hat sie auch für den Landtag kandidiert und war eine der wenigen CDU-Abgeordneten, die es noch geschafft haben, per Direktmandat ins Parlament einzuziehen.  Als Wirtschaftsministerin setzte sie sich unter anderem für die berufliche Aus- und Weiterbildung ein, förderte Start-Ups, forderte die Abschaffung des Solis und machte sich für Wohnraum-Allianz und Wohnraumoffensive stark.

Geburtstag: 9. Oktober 1972 

Geburtsort: Balingen (Zollernalbkreis)

Webseite: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg 

Persönliche Webseite von Nicole Hoffmeister-Kraut

Staatssekretär: Patrick Rapp (CDU) 


Foto: Karin Volz

Manfred Lucha (Grüne), Sozialminister

Manfred Lucha (Grüne) wird sein Amt als Sozialminister fortführen. Ziel des Sozialministers ist es, für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen und von jung bis alt die Rahmenbedingungen so gestalten, dass alle ihren Platz in der Gemeinschaft finden und sich entfalten können.

Zum Zivildienst von Oberbayern nach Oberschwaben gekommen, lernte er in Ravensburg Krankenpfleger, studierte Sozialarbeit und später Management im Sozial- und Gesundheitswesen. Nach Jahren in der Kommunalpolitik kandidierte er zwei Mal für ein Bundestagsmandat, zwei Mal für den Landtag. Erst 2011 zog er dann in den Landtag ein und wurde gesundheitspolitischer Sprecher. Als Sozialminister wird ihn die Corona-Pandemie auch weiter beschäftigen.

Geburtstag: 13. März 1961

Geburtsort: Garching an der Alz

Webseite: Ministerium für Soziales und Integration

Persönliche Webseite von Manfred Lucha

Staatssekretärin: Ute Leidig (Grüne)


Foto: KD Busch

Peter Hauk (CDU), Minister für ländlichen Raum

Auch Peter Hauk (CDU) bleibt als Minister für ländlichen Raum in Amt und Würden. Themen des Ministeriums sind unter anderem Klimawandel in Land- und Forstwirtschaft, Zukunft des ländlichen Raums sowie Verbraucherschutz.

Peter Hauk kennt das Ministerium für den ländlichen Raum gut. Der Förster hat bereits unter Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) dieses Ministerium von 2005 bis 2010 geführt. Danach war Hauk bis 2015 Fraktionschef. Als Oppositionsführer im Landtag übte er Kritik an den Plänen von Grün-Rot zur Einrichtung des Nationalparks Schwarzwald. 2016 wurde er unter Grün-Schwarz erneut Minister für den ländlichen Raum. Der Naturschutz wurde dem Umweltministerium zugeordnet.

Geburtstag: 24. Dezember 1960

Geburtsort: Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis)

Webseite: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Staatssekretärin: Sabine Kurtz (CDU)


Foto: Sebastian Berger

Winfried Hermann (Grüne), Verkehrsminister

Auch im Verkehrsministerium wird es keinen Wechsel an der Spitze geben: Seit 2011 ist Winfried Hermann (Grüne) Verkehrsminister. Zunächst unter Grün-Rot, damals heftig kritisiert von der damaligen Oppositionspolitikerin Nicole Razavi (CDU), die nun gemeinsam mit ihm am Kabinettstisch sitzen wird, dann unter Grün-Schwarz. Er wird sich weiterhin den Themen E-Mobilität, Klimaschutz auf den Straßen, ÖPNV, Radverkehr und vielen weiteren Themen widmen.

Seit Jahren treibt er den Ausbau von öffentlichem Nahverkehr, vereinfachte Tarifsysteme und den Ausbau der Radwege voran. Beim Straßenbau setzte er neue Akzente, in dem er sich für die Sanierung von Straßen einsetzte, Neubau soll es nur dort geben, wo etwa Anschlussstücke fehlen.

Geburtstag: 19. Juli 1952

Geburtsort: Rottenburg am Neckar

Webseite: Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Persönliche Webseite von Winfried Hermann 

Staatssekretärin: Elke Zimmer (Grüne)


Foto: dpa/ Bernd Weißbrod

Marion Gentges (CDU), Justizministerin

Auf Justizminister Guido Wolf (CDU) folgt Marion Gentges, ebenfalls CDU. Sie wird zuständig sein für die Gerichte, Staatsanwaltschaften, Justizvollzugsanstalten und Sozialen Dienste der Justiz im Land und erhält zudem den Bereich Migration, der bisher im Innenministerium verortet war. 

Die Rechtsanwältin ist seit 2016 Abgeordnete und war hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion. Außerdem wurde sie Ende April als Präsidentin des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs wiedergewählt. Im Untersuchungsausschuss zur Zulagenaffäre an der Hochschule Ludwigsburg machte Gentges sich einen Namen als ruhige Obfrau, die jedoch immer wieder kritisch nachfragte.

Jahrgang: 1971

Geburtsort: Haslach im Kinzigtal

Webseite: Justizministerium Baden-Württemberg

Persönliche Webseite Marion Gentges

Staatssekretär: Siegfried Lorek (CDU)


Foto: dpa/ Bernd Weißbrod

Nicole Razavi (CDU), Ministerin für Wohnen und Landesentwicklung

Aufgrund des sich zuspitzenden Wohnungsraummangels wurde das neue Ministerium für Bauen und Wohnen eingeführt, welches Nicole Razavi (CDU) übernimmt.

Seit dem Jahr 2006 sitzt sie als Abgeordnete für den Wahlkreis Geislingen im Landtag. Bei der Landtagswahl im März holte die staatlich geprüfte Skilehrerin für die CDU erneut das Direktmandat.
Razavi war von 2001 bis 2004 Persönliche Referentin des Staatssekretärs im Ministerium für Umwelt und Verkehr, leitete dann von 2004 bis 2005 das Ministerbüro und war von 2005 bis April 2006 in der CDU-Landtagsfraktion Büroleiterin des Fraktionsvorsitzenden.

Geburtstag: 20. Mai 1965

Geburtsort: Hongkong

Webseite des Wirtschaftsministeriums zum Thema Bauen 

Persönliche Webseite von Nicole Razavi

Staatssekretärin: Andrea Lindlohr (Grüne)

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