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Aktuelle Ausgabe

Titel Momente 3|2017

Momente 3|2017

Spätestens nachdem Luther 1518 in Heidelberg seine neue Theologie persönlich vor Publikum ausbreiten konnte, begannen auch hierzulande große Diskussionen. Dass am Ende der Reformation eigene evangelische Kirchen stehen würden, war damals keineswegs klar. Am Oberrhein verteidigten die Habsburger den alten Glauben mit aller Macht. Parallel zur Theologie veränderte sich auch der Alltag der Menschen – die heftige Kritik am Lebenswandel des Klerus hatte nicht nur in Konstanz tätliche Folgen.

Momente 3|2017 verfolgt die Veränderungen quer durchs Land. Von Basel bis nach Hohenlohe wird „Reformation“ als Prozess greifbar, an dem nicht nur die brieflich bestens vernetzten Theologen beteiligt waren, sondern auch Städte, der „gemeine Mann“ und zahlreiche Herrscherfamilien.

 

 


Zum Lesen

Martin Luther in Heidelberg

1518 in Heidelberg vertrat Martin Luther seine Theologie zum ersten und einzigen Mal öffentlich im Südwesten. Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung seiner 95 Thesen war damals die Neugierde groß – und die Nachwirkung gewaltig.


Literatur- und Quellentipps der Autoren zu Momente 3|2017

Zum Download (pdf, 110 KB)


Inhalt der Ausgabe

Beiträge

  • Martin Luther in Heidelberg
    Wie sein persönliches Auftreten 1518 die Reformation im südwestdeutschen Raum prägte
  • Lesen, Reden, Predigen
    Wie sich die reformatorische Bewegung am Oberrhein verbreitete
  • Mönche wurden Bürger
    Die frühe Reformation stellte in Konstanz die Stadtgesellschaft auf den Kopf
  • Die Reformation der Familie
    Luthers Ansichten veränderten auch im Südwesten die Geschlechterbeziehungen und das Familienbild
  • Eine schrecklich reformierte Familie
    Die Grafen von Hohenlohe im Zeitalter der Reformation
  • Medien in der Reformation
    Die Reformation als Medienereignis beeindruckt in unterschiedlichen Formen und Formaten

Bildwelten

  • „Reformierte“ Bildwelten im frühen 16. Jahrhundert
    Mit der Reformation wechselten auch die Bildwelten vom Mittelalter in die Neuzeit

Land&Leute

  • Martin Frecht
    Ein oft vergessener Ulmer Reformator (1494 –1556)
  • Wibrandis Rosenblatt
    Die Familienfrau (1504 –1564) war Frau und Witwe mehrerer Reformatoren

Auf Spurensuche

  • „ein bogen papyr und ein wenig dinten“
    Eine neue Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften erschließt die Briefwechsel von südwestdeutschen Theologen (1550–1620)

Säurefrei

  • Freiheit – Wahrheit – Evangelium
    Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart entwickelte aus dem umfangreichen Quellenmaterial zur Reformation eine Ausstellung.

Museumsland

  • Offen für die Digitalisierung
    Museen müssen sich eine Strategie überlegen

Buchtipps

  • Industrialisierung im Nordschwarzwald
  • Kirche und Politik am Oberrhein im 16. Jahrhundert
    Reformation und Macht im Südwesten des Reiches
  • Julius Echter 1545 – 1617
  • „Armer Konrad“ und Tübinger Vertrag im interregionalen Vergleich
    Fürst, Funktionseliten und „Gemeiner Mann“ am Beginn der Neuzeit
  • Seewein
    Weinkultur am Bodensee

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