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Rund 100 Gemeinderäte aus ganz Baden-Württemberg kamen am Montag, den 17. Februar 2020 im Stuttgarter GENO-Haus zusammen, um sich auf dem zweiten, vom Staatsanzeiger organisierten Netzwerktreffen für Gemeinderäte untereinander über die verschiedensten Themen auszutauschen. Themen wie bezahlbarer Wohnraum, Einfluss auf Klimaschutzprojekte und Mobilitätskonzepte für kleinere Gemeinden wurden an den verschiedenen Thementischen besprochen. 

Einen ausführlichen Video-Bericht finden Sie auf dem YouTube-Kanal des Staatsanzeigers. Den Nachbericht finden Sie hier.


Stimmen zum Netzwerk-Treffen 2020

   

Beate Fähnle, Freie Wähler, Gemeinderätin in Mundelsheim

Ich fand es spannend zu hören, wie andere Gemeinderäte die gleichen Fragestellungen angehen. Der Austausch war sehr inspirierend, zum Beispiel bei der Fragestellung „Mobilität für alle“. Das ist bei uns im Ort ein großes Thema, weil es keine ÖPNV-Verbindung in den Nachbarorten gibt. Wir müssen uns deshalb Gedanken machen über ein Mobilitätskonzept, was ja auch beim Netzwerktreffen eine Rolle gespielt hat. Es wird da konkret um eine Radwegverbindung in den nächsten Ort gehen. Und nach diesem Treffen hier will ich unbedingt das Thema Leitbild forcieren. Für mich als neue Gemeinderätin ist noch nicht klar, wo die Gemeinde hin will.

   

Florian Jenz, Liste 4, Gemeinderat in Kürnbach

Ich bin neuer Gemeinderat und finde es wichtig, sich auszutauschen. Das betrifft kleine und große Kommunen gleichermaßen und es gibt wenige Möglichkeiten, zu schauen, wie die anderen das machen. Ein dauerhaftes Forum, wo sich Gemeinderäte austauschen könnten, wäre gut. Denn in vielen Kommunen gibt es ja die gleichen Themen. Bei den einen sind die Sorgen größer oder kleiner, aber die Fragestellungen eben ähnlich. Ein wichtiges Thema bei dem Treffen hier war für mich die Frage, wie man bezahlbaren Wohnraum für junge Familien schaffen kann. Gleichzeitig dürfen wir die älteren Menschen nicht vergessen, denn diese Gruppe wird künftig größer werden.


Rückblick auf vergangene Netzwerktreffen

Nachbericht: Netzwerktreffen der Gemeinderäte 2018

Wie man Menschen davon überzeigen kann, für den Gemeinderat zu kandidieren und welche Themen die Räte umtreiben, das waren die beiden Schwerpunkte des ersten landesweiten Netzwerk-Treffens Gemeinderat des Staatsanzeigers in Stuttgart. Die Teilnehmer nahmen Anregungen und neue Kontakte mit.

Stimmen zum Netzwerk-Treffen 2018

   

Kurt Goldmann, Stadtrat, Stadt Remseck am Neckar

Ich nehme mit, dass mir die Einzelgespräche an den Tischen gut getan haben. Konkret hat mir zum Beispiel der Kollege aus Ditzingen berichtet, dass dort der Ältestenrat gemeinsam mit dem Oberbürgermeister die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung aufstellt. Bei uns macht das der OB und wir müssen es schlucken. Beim Thementisch Interkommunale Zusammenarbeit habe ich gesehen, dass wir schon viel weiter sind als manche andere. 

   

Liese Kernchen, Gemeinderätin, Gemeinde Neckartenzlingen

Ich fand es sehr interessant, zu erfahren, wie es in anderen Gemeinden ist. In unserer Kommune ist soviel positives. Die Veranstaltung war sehr informativ und hat mir sehr gut gefallen. Der Austausch mit den anderen Stadt- und Gemeinderäten war sehr wichtig für mich. 

   

Karlheinz Lehmann, Gemeinderat Hohenfels

Ich nehme für meine Gemeinde mit, dass wir nicht alleine sind. Wir, die Gemeinden und Gemeinderäte, haben es immer mit dem Gleichen zu tun, im Größeren und im Kleineren. Sich miteinander zu vernetzen und darüber zu sprechen war gut. Ich habe schon mit jemandem aus einem anderen Gemeinderat Kontakt geknüpft. Wir haben ein Problem gehabt, dass dort vor Ort bereits gelöst wurde.

   

Oliver Nauth, Stadtrat, Stadt Korntal-Münchingen

Deutlich positiv fand ich die Ergebnisse des interkommunalen Austauschs hier, dass viele Themen der eigenen Kommune auch einen Großteil der anderen betreffen, dass die Problemlagen ähnlich sind, etwa bei der Digitalisierung, bei Stadtentwicklung und Wohnungsbau, beim Verkehr. Herr Werner hat gute Ansätze gebracht und mich auf der persönlichen Ebene wieder ein Stück weit motiviert, weil die Kandidatensuche tatsächlich kein Selbstläufer sein wird. 

   

Michael Ruf, Stadtrat, Stadt Östringen

Ich nehme ganz viele Anregungen für die eigene Arbeit im Gemeinderat mit. Anderen Orts herrschen die gleichen Probleme, auch die Schwierigkeiten in Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung. Ich habe sehr viele engagierte Leute getroffen. Das motiviert einen auch für den eigenen Alltag. 

   

Martina Wiemer, Stadträtin, Stadt Donaueschingen

Ich habe heute etwas gelernt über interkommunale Zusammenarbeit, das gab es bei uns bisher nicht, weil Donaueschingen wirtschaftlich gut dasteht und seine Sachen selbst erledigt hat. Ich habe gelernt, dass es eine Chance auch für Orte unserer Größe ist bei Themen wie Schwimmbad oder Feuerwehr und möchte das nun im Gemeinderat ansprechen. Herrn Werner fand ich sehr inspirierend, ich habe viel mitgeschrieben und habe nun Ideen, die ich im Wahlkampf umsetzen möchte. 

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Einladungskarte Netzwerktreffen (pdf, 770 KB)

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