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Sie wollen etwas völlig Neues ausprobieren? Sich beruflich nochmals weiterentwickeln? Einen Job mit Sinn finden? Dies alles kann Ihnen der öffentliche Dienst als Arbeitgeber bieten. Er ist dem Wohl der Gesellschaft verpflichtet, setzt demokratische Entscheidungen praktisch um und bietet eine breite Palette an Berufen: von der Mechanikerin über den Deutschlehrer bis hin zur Architektin beim Bauamt.

Trotz der vielen Möglichkeiten und des großen Bedarfs zögern manche, bei der Stellensuche auch den öffentlichen Sektor einzubeziehen. Werde ich dort schlechter bezahlt? Brauche ich eine bestimmte Ausbildung? Werde ich verbeamtet oder bin ich zu alt? Unser Journal „Quereinstieg jetzt“ gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt, wie vielfältig der öffentliche Dienst ist.

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Der öffentliche Dienst: vielfältiger als Sie denken

„Millionen von öffentlich Bediensteten sorgen im ganzen Land für einen funktionierenden öffentlichen Dienst. Diese Frauen und Männer vertreten und verteidigen tagtäglich die Werte des öffentlichen Dienstes, welche uns so viel bedeuten“, so formulierte es Bundesinnenminister Horst Seehofer 2019 am Tag des öffentlichen Diensts. Der öffentliche Dienst mit seinem breiten Aufgabenspektrum ist der größte Arbeitgeber Deutschlands. Laut Statistischem Bundesamt waren 2018 etwa 44,9 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Knapp elf Prozent davon arbeiteten im öffentlichen Sektor.

Mit 57 Prozent liegt der Frauenanteil im Staatsdienst deutlich über dem Durchschnitt. Das liegt laut Statistischem Bundesamt vor allem am Frauenanteil in den Bereichen Kindererziehung (95 Prozent) und Schule (72 Prozent). Der öffentliche Dienst gilt aber auch als besonders familienfreundlich, beispielsweise durch Familiengeld und Teilzeitmöglichkeiten. 

Auch wenn die Vorstellung vom öffentlichen Dienst stark mit dem Bild des Beamten verknüpft ist, sind laut Beamtenbund tatsächlich nur 38 Prozent der Beschäftigten verbeamtet. Die drei Millionen Tarifbeschäftigten haben zwar auch öffentliche Arbeitgeber, ihr Arbeitsverhältnis beruht jedoch auf einem privatrechtlichen Arbeitsvertrag.

Hauptarbeitgeber im öffentlichen Dienst sind Bund, Länder und Kommunen. Etwa zehn Prozent des Personals im öffentlichen Sektor arbeitet auf Bundesebene. Wie teils die Namen schon zeigen, gehören dazu die Bundesministerien und -gerichte, Bundeswehr und Bundespolizei und Teile der Finanzverwaltung. Durch den hohen Anteil an jungen Berufs- und Zeitsoldaten ist der Altersschnitt auf Bundesebene laut Statistischem Bundesamts am geringsten: Er liegt bei 41,6 Jahren. 

Mit einem Anteil von 50 Prozent sind die meisten Beschäftigten im öffentlichen Dienst laut Statistischem Bundesamt bei den Ländern tätig. Darunter fallen beispielsweise Lehrer, Hochschulpersonal, aber auch Polizisten. Außerdem gehören die Landesministerien und in Baden-Württemberg die Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen zur Landesebene. Weil in den vergangenen 20 Jahren besonders viele Lehrer in den Ruhestand gegangen sind, ist der Altersschnitt bei Landesangestellten mit 44 Jahren relativ niedrig.

Die Beschäftigten bei den Kommunen sind im Schnitt 45,6 Jahre alt und machen etwa ein Drittel des Personals im öffentlichen Sektor aus. Dazu gehören die Mitarbeiter der kommunalen Verwaltung, zum Beispiel das Personal im Bürgerbüro, im Bauamt, in der Kämmerei oder im Amt für Bildung und Familie. Die 35 Landratsämter in Baden-Württemberg werden ebenfalls der kommunalen Verwaltung zugerechnet.

Neben Bund, Ländern und Kommunen gibt es noch weitere Arbeitgeber im öffentlichen Dienst: Laut Statistischem Bundesamt sind acht Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Sektor im Bereich der Sozialversicherung tätig. Dazu gehört zum Beispiel die Bundesagentur für Arbeit sowie die Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg.

Auch Anstalten des öffentlichen Rechts wie der Südwestrundfunk oder öffentlich-rechtliche Körperschaften und Stiftungen sind Teil des öffentlichen Diensts. Das Statistische Bundesamt zählt Unternehmen, deren Eigentümer Bund, Länder oder Kommunen sind, nur zum öffentlichen Dienst, wenn sie eine öffentlich-rechtliche Rechtsform haben, beispielsweise Sparkassen.


Selbsttest

Sie können sich vorstellen, im öffentlichen Dienst zu arbeiten, sind aber unsicher, ob dies das Richtige für Sie ist? Mit den Fragen unseres Selbsttests wie "Wo arbeiten Sie am liebsten?", "Was tragen Sie am liebsten bei der Arbeit?" und "Was wollen Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?" sollen Sie der Lösung zumindest näherkommen.

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