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25 Exponate aus 25 Jahren

Kostbar, repräsentativ, kunstfertig oder rätselhaft: Wir haben für Sie viele Ausgaben durchgeblättert und präsentieren Ihnen die „Fundsachen“

Wenn die Themen für ein neues Heft angedacht werden, spielt die Frage, wie diese illustriert werden können, immer eine wichtige Rolle. Wir freuen uns, wenn wir aus dem Vollen schöpfen können, nehmen aber auch gerne die Herausforderung an, wenn Gehirnschmalz erforderlich ist, um ein Thema zu veranschaulichen. Manche Details bleiben lange in Erinnerung, sind es wert, noch einmal gezeigt zu werden.

Wohl das Kurioseste, was wir Ihnen bisher vorgestellt haben, ist ein Detail in Joseph Anton Gegenbaurs Gemälde „Moses schlug Wasser aus dem Felsen“. Das 1825 entstandene Werk des württembergischen Malers stellt dar, wie Moses mit göttlicher Hilfe ein Wunder vollbringt und das dürstende Volk Israel rettet. Der Künstler baut am rechten Bildrand sein eigenes Konterfei ein, fast schüchtern blickt er drein. In der unteren Bildmitte sieht man einen Dackel, der Wasser schlürft. Was hat dieser mit dem ernsten biblischen Thema zu tun? Nichts. Der Maler schmuggelte seinen Hund aus purer Sympathie für den treuen Gefährten in das Ölbild ein. Das Gemälde kam in die Hände des württembergischen Königs Wilhelm I., der Gefallen daran fand. Ob er dem tierischen Akteur Aufmerksamkeit schenkte, ist nicht überliefert. Aber Joseph Anton Gegenbaur hatte einen neuen Auftraggeber und bald auch den Titel Hofmaler.

Falls Sie demnächst das Residenzschloss Ludwigsburg besuchen sollten, finden Sie die beschriebene Darstellung im ehemaligen Speisezimmer im Neuen Hauptbau. Das besagte Gemälde wurde wie die meisten der 25 Stücke, die in der Folge gezeigt werden, in unserer Rubrik „Vitrine“ vorgestellt. Alle Exponate stammen aus baden-württembergischen Monumenten, vornehmlich Schlössern und Klöstern. Von der ersten Ausgabe an gehörte die „Vitrine“, zunächst mit einer, aber bald schon mit zwei Seiten, zum Heftinhalt. Gerade recht, um Kostbares, Repräsentatives, Kunstfertiges oder Rätselhaftes in Szene zu setzen.

Kostbar: eine Malachitvase aus Schloss Favorite in Ludwigsburg oder der große romanische Radleuchter aus dem Kloster Großcomburg.

Repräsentativ: das Treppenhaus des Klosters Schöntal, der Bibliothekssaal des Klosters Wiblingen oder das Gemälde des Kardinals Christoph von Hutten aus Schloss Bruchsal.

Kunstfertig: die große Uhr im Rittersaal des Schlosses Weikersheim, der Reliquienschrein aus der Rastatter Schlosskirche oder ein Schachspiel aus Schloss Bebenhausen.

Rätselhaft: eine Tulpenvase mit 15 Tüllen aus dem Porzellanschloss Favorite in Rastatt-Förch oder ein Blumenleuchter aus Blech aus Schloss Urach.

Die Auswahl der 25 Exponate ist rein subjektiv. Falls Sie das Magazin Schlösser sammeln, finden Sie bei Durchschauen der Hefte sicher Ihre persönlichen Favoriten: zu den Exponaten

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Redakteurin Schlösser Baden-Württemberg
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