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Titel Schlösser 2|2019

Schlösser 2|2019

Unser Titelthema liefert Ihnen einen Grund, mal wieder an den Bodensee zu fahren. Beispielsweise nach Meersburg, um das hoch über der Stadt gelegene Fürstenhäusle zu besuchen. Es wurde frisch saniert und präsentiert eine Daueraustellung über das Leben der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.

Ein lohnendes Ziel ist auch die Kurpfalz. In Schwetzingen ist das Untere Wasserwerk im Schlossgarten wieder zu besichtigen. Das technische Kulturdenkmal ist nach Instandsetzung und Renovierung im Rahmen von Führungen zugänglich. Verschiedene Fasetten der Gartengeschichte können Interessierte auf der Bundesgartenschau erleben.

Lesen Sie, wie sich im 18. Jahrhundert die Beziehungen der Fürsten im deutschen Südwesten nach Frankreich gestalteten.

Noch mehr Themen und Veranstaltungstipps im neuen Heft!

 

 

 


Leseprobe

Herzog Carl Eugens Schachspiel

STUTTGART. Es gilt als königliches Spiel: Das Schachspiel. Herzog Carl Eugen von Württemberg, prachtliebender Landesherr im 18. Jahrhundert, liebte das strategische Brettspiel. Seit März sind im Alten Schloss Stuttgart 32 Spielfiguren aus dem Besitz des einstigen Herrschers ausgestellt. Das Landesmuseum Württemberg konnte die besonderen Stücke kürzlich erwerben.

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Aus dem Inhalt
Das Fürstenhäusle auf dem Meersburger Hindlesberg (Foto: SSG, Vermögen + Bau B. W., Amt Ravensburg, Herbert Neidhardt Tettnang)
Das Fürstenhäusle auf dem Meersburger Hindlesberg (Foto: SSG, Vermögen + Bau B. W., Amt Ravensburg, Herbert Neidhardt Tettnang)

Das Fürstenhäusle hoch über dem Bodensee

Die westfälische Dichterin Annette von Droste-Hülshoff bezeichnete Meersburg als „zweite Hälfte“ ihrer Heimat. In ihrem „Schwalbennest“ wollte sie wohnen und arbeiten. 1843 hatte die Lyrikerin das Fürstenhäusle in Meersburg ersteigert. Das Häuschen liegt idyllisch in Weinbergen hoch über dem Bodensee. Nachfolgende Besitzer nutzten es als Wohnhaus oder Museum. Jetzt ist das Fürstenhäusle frisch saniert wieder zugänglich. Eine Dauerausstellung informiert über das Leben der Droste.

Die Mechanik der historischen Knochenpoche (Foto: SSG, Marie-Cristin Oswald)
Die Mechanik der historischen Knochenpoche (Foto: SSG, Marie-Cristin Oswald)

Das Untere Wasserwerk im Schwetzinger Schlossgarten

...gilt als technisches Meisterstück aus dem 18. Jahrhundert. Einmalig ist die historische Knochenmühle von 1779, die mit zwei Wasserrädern verbunden ist. Hier wurden die Knochenabfälle des kurfürstlichen Schlachthauses zermahlen. Das gewonnene Knochenmehl landete als Dünger im Schlossgarten. In den vergangenen zehn Jahren wurde das Untere Wasserwerk komplett saniert, die Technik zum Teil rekonstruiert. Im Rahmen von Führungen ist das technische Kulturdenkmal zu besichtigen.

Im französischem Stil: Schloss Monrepos, Ludwigsburg (Foto: Staatsanzeiger, Erbsen-Haim)
Im französischem Stil: Schloss Monrepos, Ludwigsburg (Foto: Staatsanzeiger, Erbsen-Haim)

Herzog Carl Eugen von Württembergs Interesse an Frankreich

Wie andere deutsche Regenten im 18. Jahrhundert orientierte sich der prachtliebende Herrscher am französischen Nachbarn, wenn es um Architektur, Theaterkultur, bildende Künste, Literatur oder Mode ging. Carl Eugen reiste regelmäßig ins Nachbarland und beschäftigte französische Künstler und Architekten wie Philippe de la Guêpière. Dieser führte den Bau des Neuen Schlosses in Stuttgart fort, gestaltete das herzogliche Appartement in Schloss Ludwigsburg sowie die Schlösser Monrepos und Solitude.

„Das Ende der Welt“, das so genannte Perspektiv, Schlossgarten Schwetzingen (Foto: SSG, Uschi Wetzel)
„Das Ende der Welt“, das so genannte Perspektiv, Schlossgarten Schwetzingen (Foto: SSG, Uschi Wetzel)

Elemente aus historischen Gärten auf der BUGA Heilbronn

Monumentale Vasen, nach barocken Vorlagen gestaltete Beete, ein Küchengarten mit Artischocken, Steinfiguren. Elemente aus historischen Gärten sind vom 17. April an bis zum 6. Oktober auf der BUGA in Heilbronn zu finden. Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben den Bereich gestaltet, der einen Spaziergang durch die Gartengeschichte ermöglicht. Mit vielen Verweisen auf die gartenhistorischen Monumente im Land. Besonders hervorgehoben: die Schlössgärten Schwetzingen und Weikersheim.

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