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Schlösser 1|2019

Ein golden glänzendes Detail des romanischen Radleuchters aus der Großcomburger Klosterkirche ziert den Titel der Ausgabe 1|2019. Das Kleidod aus dem 12. Jahrhundert wird derzeit genauer erforscht. Mit dem Bildprogramm der Gemälde in der Beletage und den Korridoren von Schloss Tettnang hat sich unsere Autorin näher befasst. In Schloss Ludwigsburg gibt es im Zuge der Neupräsentation der Königswohnungen immer wieder neue Erkenntnisse. Vor allem hinsichtlich der Ausstattungsstücke.

Als historische Monumente im ursprünglichen Sinn erlebbar sind in Stuttgart Schloss Solitude und die Grabkapelle. Zu den einst königlichen Domizilen, die ihren Glanz gänzlich verloren haben, gehört die Villa Berg. Sie war einst die Sommerresidenz des Kronprinzenpaars.

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Leseprobe

Kaiserliches für die Königin

LUDWIGSBURG. Die Königswohnungen im Neuen Hauptbau des Residenzschlosses Ludwigsburg werden derzeit saniert und erforscht. Dabei kommt in Vergessenheit geratenes Wissen ans Licht: Zur derzeitigen Ausstattung gehören Spitzenstücke europaweit renommierter Kunsthandwerker. Ihren Platz hatten sie ursprünglich im Neuen Schloss in Stuttgart.

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Aus dem Inhalt
Detail aus dem romanischen Radleuchter (Foto: SSG, LMZ)

Comburger Radleuchter: Sinnbild göttlicher Ordnung

Er gilt als der am besten erhaltene der vier überlieferten romanischen Radleuchter in Deutschland: der Hertwig-Leuchter in der Stiftskirche St. Nikolaus auf der Großcomburg (Schwäbisch Hall). Das monumentale Kunstwerk aus Metall ist rund 900 Jahre alt und symbolisiert das Ideengebäude der Kirche. Die zwölf Türme des Leuchters stehen für die zwölf Apostel, die zwölf Medaillons im Zentrum der Wandsegmente für die Propheten. Der reich mit Ornamenten verzierte Leuchter wird derzeit näher erforscht.

Eine Gebirgslandschaft (Foto: SSG)

Tettnang: Berge und Idyllen in den Schlossfluren

Ein dramatischer Himmel, schroffe Felsen und Wasser. Die Gemälde in den Korridoren des Schlosses Tettnang und in der Beletage zeigen Gemeinsamkeiten. Die Grafen von Montfort als standesbewusste Bauherren und Auftraggeber legten das Bildprogramm fest: Gebirge und idyllische Landschaften. Entstanden sind die Motive Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Montforts nutzten die Möglichkeit, ihre Bedeutung als altes Adelsgeschlecht in Geschichte und Gegenwart zu demonstrieren.

Amalie von Baden (Foto: SSG)

Rastatt/Bruchsal: Miniatur einer Prinzessin

Die Staatlichen Schlösser und Gärten konnten eine Miniatur der Prinzessin Amalie von Baden (1776 – 1823) erwerben. Die Schwester des Großherzogs Karl von Baden lebte viele Jahre am russischen Hof – Zar Alexander I. war mit deren Schwester Elisabeth verheiratet. Das Porträt zeigt Amalie in einem blauen eng anliegenden, tief ausgeschnittenem Kleid. Das Gemälde ist bis 10. Februar im Rahmen einer Ausstellung in Schloss Rastatt zu sehen und wird danach in Schloss Bruchsal gezeigt.

Die Villa Berg von Osten, um 1860 (Foto: SSG, LMZ)

Bruchsal: Schlossherr und Kirchenfürst

Vor 275 Jahren starb Damian Hugo von Schönborn, Kardinal und Erbauer des Schlosses Bruchsal. 14 Mitglieder seiner Familie regierten geistliche Fürstentümer und taten sich als Bauherren hervor. Sie empfahlen sich auch gegenseitig talentierte Baumeister. Wie im Fall des Architekten Balthasar Neumann geschehen. In höchster Not fand er eine Lösung fürs Treppenhaus und korrigierte das eigenmächtige Eingreifen des Bauherren in prachtvoller Weise.

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