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Schlösser 3|2014

Eine Reise quer durch Baden-Württemberg können Kunst- und Kulturinteressierte mit der neuen Ausgabe des Magazins Schlösser unternehmen. Neuentdeckungen inklusive. Weitgehend unbekannt ist das Engagement des Königs Wilhelm I. von Württemberg als Mäzen und Sammler. Eine Ausstellung dazu in der Staatsgalerie Stuttgart gibt interessante Einblicke. – Von September an werden neue Museen Schloss und Kloster Salem zu einem noch begehrteren Ziel machen. Wir stellen eine Silberskulptur vor, die unlängst restauriert wurde. – Vor 300 Jahren wurde Johann Ludwig Petri geboren. An ihn erinnert das Kreisparterre im Schwetzinger Schlossgarten. – Interessant für die, die gerne zur Kamera greifen: Unter dem Motto „Kulturerbe im Fokus“ veranstalten wir einen Fotowettbewerb.

 

 

 


Leseprobe

Ein Ort, der verzaubert

Ein idyllisches Ausflugsziel im Schwarzwald ist die auf der Gemarkung von Oppenau gelegene Klosterruine Allerheiligen. Im ruhigen Lierbachtal, einem Seitental des Renchtals, wandert der Besucher entlang wildromantischer Wasserfälle bergauf zum ehemaligen Prämonstratenser-Chorherrenstift Allerheiligen. Wenige Häuser wie der bei durstigen Wanderern beliebte Gasthof „Klosterhof Allerheiligen“ umgeben heute die malerischen Mauer- und Gewölbereste aus Schwarzwälder Buntsandstein.

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Aus dem Inhalt
König Wilhelm I. von Württemberg, Gemälde von Joseph Joachim von Schnizer, um 1821 (Foto: Staatsgalerie Stuttgart)

Staatsgalerie Stuttgart 

„Königliche Sammellust“: Die Staatlichen Schlösser und Gärten und die Staatsgalerie Stuttgart nehmen den 150. Todestag des Königs Wilhelm I. von Württemberg zum Anlass, dessen öffentliches und privates Engagement für die bildende Kunst zum Thema einer Ausstellung zu machen. Die Präsentation wird vom 18. Juli bis zum 26. Oktober in der Stirling-Halle der Neuen Staatsgalerie gezeigt. Besucherinnen und Besucher erwartet eine wahrhaft königliche Auswahl von Kunstwerken, die der älteren wie auch der damals modernen Kunst verpflichtet sind. Die Ausstellungsmacher sprechen eine Einladung zur Auseinandersetzung mit Künstlern und Themen aus, die es wert sind, im 21. Jahrhundert wieder entdeckt zu werden.

Silberstatue des Erzengels Michael (Detail) (Foto: SSG, Werner Hiller-König)

Schloss und Kloster Salem 

In Salem tut sich was. Am 14. September 2014 öffnen sich die Türen des neuen Klostermuseums in der Prälatur, in dem hochbedeutende Kunstschätze und ausgesuchte Exponate aus der Klosterzeit mit Blick auf die spannende Geschichte der Salemer Zisterzienser vorgestellt werden. Zu den interessanten Ausstellungsobjekten zählt eine Silberstatue, die den Erzengel Michael darstellt. Der Entwurf zur Figur stammt wohl von Wilhelm Verhelst. Das um 1769 in einer Augsburger Werkstatt entstandene Meisterstück wurde jetzt restauriert.

 

 

Das Kreisparterre ist ein herausragendes Gartenkunstwerk (Foto: SSG, Achim Mende)

Schloss Schwetzingen 

Der Geburtstag des Gartengestalters Johann Ludwig Petri jährt sich zum 300. Mal. Er arbeitete u. a. als Hofgärtner für Carl Theodor von der Pfalz in Schwetzingen. Mit seinem Gartenplan von 1753 lieferte er den maßgeblichen Entwurf für die Gliederung und gärtnerische Ausgestaltung des Kreisparterres. Petris nachfolgende Gartenanlagen in Zweibrücken sowie in Schloss Jägersburg und Schloss Pettersheim wurden in den Revolutionskriegen zerstört. Einzig sein Kreisparterre im Schwetzinger Schlossgartens blieb als herausragendes Gartenkunstwerk der Nachwelt erhalten.

Detail aus dem Schwetzinger Schlossgarten (Foto: Staatsanzeiger, Erbsen-Haim)

Fotowettbewerb

„Kulturerbe im Fokus“, so heißt das Motto unseres Fotowettbewerbs, das Raum für viele Ideen lässt. Wir wollen kreative Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen wieder einmal dazu anzuregen, sich den Kulturbesitz des Landes genauer anzuschauen. Konkret geht es um die Schlösser, Gärten, Klöster, Burgen und Ruinen in Baden-Württemberg. Der Blick durch den Sucher kann Eindrücke bringen, die beim gemütlichen Vorbeischlendern verborgen bleiben. Das können besondere Details, interessante Ausschnitte aus einer historischen Fassade oder malerische Gartenelemente sein. Aber auch spannende Gesamtaufnahmen eines Monuments. Einsendeschluss ist der 10. November.

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