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Schlösser 3|2016
Schloss Heidelberg, Friedrichsbau, Detail der Fassade (Foto: SSG)

In der Sommersaison üben historische Gärten eine besondere Faszination aus. So geht es in dieser Ausgabe um verschiedene Fassetten aus der Welt der Gärten. Nach überlieferten Plänen hielt die „Königin der Blumen“ wieder im Rosengarten beim Schloss Weikersheim und im Ehrenhof des Schlosses Schwetzingen Einzug. Blumen, die nie welken, sind im Keramikmuseum im Residenzschloss Ludwigsburg zu sehen, gemalt u. a. auf Ludwigsburger Porzellan. Im Waldpark des Schlosses Favorite in Rastatt-Förch lohnt sich die Besichtigung der Eremitage, die der Markgräfin Sibylla Augusta als Rückzugsort diente. – Das Titelthema widmet sich dem besucherträchtigsten Monument im Land: Schloss Heidelberg. Ein Forschungsprojekt gibt neue Einblicke in seine wechselvolle Baugeschichte.

 

 

 


Leseprobe

Fürstlicher Rückzugsort

RASTATT-FÖRCH. Unweit des Rastatter Residenzschlosses liegt das um 1710 erbaute Jagd- und Sommerschloss „Favorite“. Im zugehörigen Park, etwas abseits der großen Sichtachsen, versteckt sich eine kleine Eremitage: die Magdalenenklause. Die regierende Markgräfin von Baden, Sibylla Augusta, ließ diese um 1718 errichten.

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Aus dem Inhalt
Schloss Heidelberg, Ansicht von Norden, Rekonstruktion des Bauzustandes um 1683 (Foto: SSG, Julian Hanschke)
Schloss Heidelberg, Ansicht von Norden, Rekonstruktion des Bauzustandes um 1683 (Foto: SSG, Julian Hanschke)

Schloss Heidelberg unversehrt
Schloss Heidelberg ist wohl die bekannteste Schlossruine der Welt. Ein Forschungsprojekt des Instituts für Baugeschichte an Institut für Technologie in Karlsruhe hat die zerstörten Palastbauten rekonstruiert. Die Forschungen machen die wichtigsten baugeschichtlichen Etappen sichtbar. Detaillierte digitale Rekonstruktionen veranschaulichen die Entwicklung des Gebäudekomplexes vom frühen 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 17. Jahrhundert.

Der neu gestaltete Rosengarten in Weikersheim – ein idyllischer Platz zum Verweilen (Foto: SSG, Brigitte Ihns)
Der neu gestaltete Rosengarten in Weikersheim – ein idyllischer Platz zum Verweilen (Foto: SSG, Brigitte Ihns)

Rosen in Weikersheim und Schwetzingen
„Unter den vielen Blumen, die wir in den Gärten ziehen, ist es ganz besonders die Rose, die fast auf jedermann einen unwiderstehlichen Reiz ausübt“. Dies schrieb der Langenburger Hofgärtner Matthias Lebl (1831-1911) in seinem selbstverfassten Rosenbuch. Er legte im Schlossgarten Weikersheim einen Rosengarten an, der heute wieder nachvollziehbar ist. Ebenfalls an historischen Plänen orientieren sich die Rosenpflanzungen im Ehrenhof des Schlosses Schwetzingen. Zur Freude der Besucherinnen und Besucher.

Blütenfülle auf Ludwigsburger Porzellan (Foto: SSG, Brigitte Ihns)
Blütenfülle auf Ludwigsburger Porzellan (Foto: SSG, Brigitte Ihns)

Blumen auf Ludwigsburger Porzellan

Das Keramikmuseum im Residenzschloss Ludwigsburg stellen wir im Rahmen einer neuen Serie vor. Wir beginnen mit dem Thema Blumenmalerei und stellen Beispiele der Ludwigsburger Manufaktur aus der letzten Hälfte des 18. Jahrhunderts vor. Den Malern der 1758 gegründeten Manufaktur waren bei den Themen für das überaus beliebte Dekor kaum Grenzen gesetzt. Zweifelsohne waren Blumen, ob aus der heimischen oder exotischen Blumenwelt, das beliebteste Motiv der Künstler.

Die Magdalenenklause im Schlosspark Favorite, Rastatt-Förch (Foto: SSG/LMZ, A. Rachele)
Die Magdalenenklause im Schlosspark Favorite, Rastatt-Förch (Foto: SSG/LMZ, A. Rachele)

Schloss Favorite (Rastatt-Förch): Die Eremitage

Im Waldpark des Favoriter Schlossgartens in Rastatt-Förch, etwas abseits der großen Sichtachsen, versteckt sich eine kleine Eremitage: die Magdalenenklause. Ihren Bau gab Markgräfin Sibylla Augusta um 1718 in Auftrag. Die Eremitage diente als Kapelle und spiritueller Rückzugsort. Das verrät unter anderem die einfache Einrichtung, die nichts vom pompösen Glanz des benachbarten Porzellanschlosses hat. Eine Besonderheit sind die fast lebensgroßen Figuren aus Wachs oder Holz, die in der Kapelle sowie im Speisezimmer zu finden sind.

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