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Schlösser 4|2013

Seit 20 Jahren zählt Kloster Maulbronn zu den hochkarätigen Objekten, die auf der UNESCO-Welterbeliste stehen. Rechtzeitig zum Start der Jubiläumsfeierlichkeiten öffnen sich die Türen der sanierten Klosterkirche Ende Oktober mit einem Festgottesdienst wieder. - Mit Adelsdynastien beschäftigen sich zwei aktuelle Ausstellungen, über die die neue Ausgabe berichtet. Um die Romanows, Württemberg und Europa, den „Glanz der Zaren“, geht es im Stuttgarter Alten Schloss. Im Mannheimer Zeughaus und im Barockschloss wird die Geschichte der „Wittelsbacher am Rhein“ aufgerollt. – Anläßlich der 175. Wiederkehr ihres Geburtstags erinnern wir an die preußische Prinzessin und badische Großherzogin Luise und befassen uns mit ihrer Lebensgeschichte.

 

 

 


Leseprobe

Flitterwochen auf der Mainau

Eine preußische Prinzessin in Baden: Der Geburtstag der Großherzogin Luise jährt sich zum 175. Mal. Ihre Verbindung mit Großherzog Friedrich I. von Baden war glücklich, er galt als liberaler Fürst. Sie engagierte sich vielfältig im sozialen Bereich und wurde von der Familie im Alter als Patriarchin verehrt.

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Aus dem Inhalt
Der sanierte Dreischalenbrunnen ist ein Wahrzeichen des Klosters.
Wieder in Betrieb: der sanierte Dreischalenbrunnen, ein Wahrzeichen des Klosters (Foto: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Bauamt Pforzheim, P. Oppenländer)

Kloster Maulbronn

In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat das Land Baden-Württemberg große Anstrengungen unternommen, um die Substanz der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlage nördlich der Alpen zu erhalten und zu sichern. 46 Millionen Euro wurden von 1993 bis 2013 für die Sanierung und Restaurierung ausgegeben. Der Welterbestatus hat nach Angaben der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg positive Auswirkungen für das einzigartige Denkmal, für die „Marke Maulbronn“. Der Bekanntheitsgrad konnte messbar gesteigert werden. Die Schlösserverwaltung hat das Ziel, möglichst viele Menschen in Kontakt mit dem historischen Monument und seiner Geschichte zu bringen.

Alabasterbüste des Kurfürsten Ottheinrich von der Pfalz
Leihgabe aus dem Louvre: Alabasterbüste des Kurfürsten Ottheinrich von der Pfalz (Foto: REM: bpk, RMN-Grand Palais, Daniel Arnaudet/Jean Schormans)

Schloss Mannheim

Wie mächtig und bedeutend waren die Wittelsbacher? Dieser Frage geht bis zum 2. März die Doppelausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ nach. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Reiss-Engelhorn-Museen und der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Die mittelalterlichen Geschichte der Adelsdynastie wird im Zeughaus, die neuzeitliche Epoche im kurfürstlichen Barockschloss gezeigt. In der Ausstellung sind wertvolle Leihgaben aus allen großen europäischen Museen zu sehen. Beispielsweise aus der Vatikanischen Bibliothek, dem Kunsthistorischen Museum in Wien und dem Geheimen Hausarchiv München.

Saphirschließe aus dem Besitz der Königin Katharina
Saphirschließe aus dem Besitz der Königin Katharina (Foto: LMW, Zwietasch, Frankenstein)

Altes Schloss Stuttgart

Stehen in der Mannheimer Wittelsbacher Ausstellung vor allem mächtige Männer im Fokus, so stellt das Landesmuseum Württemberg im Rahmen der Präsentation „ Im Glanz der Zaren – Die Romanows, Württemberg und Europa“ starke Frauen in den Mittelpunkt. Bis zum 23. März beleuchtet die Landesausstellung im Alten Schloss dynastische Verbindungen zwischen Württemberg und Russland. Betrachtet wird die Zeitspanne von 1776 und 1912. Kostbare Objekte – Gemälde, Skulpturen, Möbel, Juwelen, Gold, Silber und Porzellan lassen den Glanz der Romanows aufleben.

Porträt der badischen Großherzogin Luise
Die badische Großherzogin Luise (Foto: LMZ)

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Luise, eine preußische Prinzessin in Baden: Vor 175 Jahren wurde die einzige Tochter des Prinzen Wilhelm, des späteren Preußenkönigs und deutschen Kaisers, geboren. Sie sollte mit knapp 18 Jahren badische Großherzogin werden. Die Verbindung mit Friedrich von Baden galt als glücklich. An die Liebe des Großherzogspaars zu seinem früh verstorbenen jüngsten Sohn Ludwig Wilhelm erinnert noch heute die Großherzogliche Grabkapelle im Hardtwald, die im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden kann (z. B. am 13. oder 27. Oktober). Hier fanden auch Luise und Friedrich ihre letzte Ruhe.

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