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Schlösser 4|2014

Das Warten auf neue Einblicke hat ein Ende: Am 14. September haben sich in Salem die Türen des Feuerwehrmuseums und des Klostermuseums in der Prälatur mit der historischen Feuerwache und der Ausstellung „Meisterwerke der Reichsabtei“ geöffnet. Alle Bereiche werden neu präsentiert und erschlossen. – Wer schon am Bodensee ist, kann einen lohnenswerten Abstecher auf die Insel Mainau machen, und im 150 Jahre alten Arboretum beeindruckende Baumriesen bestaunen. – Einen Besuch wert ist auch das ehemalige Benediktinerkloster Ochsenhausen mit seinem Observatorium. – In Schloss Bebenhausen hat die letzte württembergische Königin Spuren hinterlassen: Hier war nach dem Ende der Monarchie Charlottes Lebensmittelpunkt.

 

 

 


Leseprobe

Zypressen und Rosmarin

Buchspilz und Zünsler-Raupen: Die Buchsbaum-Bestände in den Schlossgärten sind in ernster Gefahr – und das schon eine ganze Weile. Der Schädlingsbefall zwingt derzeit in allen Schlossgärten dazu, über Ersatz nachzudenken. Denn das historisch korrekte Bild eines Schlossgartens gilt es zu erhalten. Auch die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg arbeiten an Lösungen für die veränderte Situation in den Gärten. Im Schlossgarten von Weikersheim stieß man dabei auf eine außergewöhnliche Entdeckung.

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Aus dem Inhalt
Kloster und Schloss Salem (Foto: SSG, Achim Mende, Überlingen)

Kloster und Schloss Salem

Jetzt ist es möglich, sich die Geschichte von Kloster und Schloss Salem auf neue Weise zu erschließen. Mit dem Audioguide können Besucher das neue Feuerwehrmuseum, das Klostermuseum oder den historischen Marstall mit seinen grandiosen, frisch restaurierten Fresken erkunden. Kleine Gäste führt „Theo“ kurzweilige durch das Gelände. - Die offiziellen Repräsentationsräume der Salemer Regenten aus dem 18. Jahrhundert, etwa der Kaisersaal, das Appartement des Abtes oder die Bibliothek in den Obergeschossen der Prälatur sowie das einstige Sommerrefektorium der Mönche, oder der Kreuzgang sind nach wie vor nur mit einer persönlich geführten Besichtigung zu sehen.

Porträt der Königin Charlotte mit reichem Schmuck von Baronesse Violet von Sternenfels-Wenner, 1914 (Foto: LMZ, Arnim Weischer)

Schloss und Kloster Bebenhausen

Vor 150 Jahren wurde Charlotte, Prinzessin zu Schaumburg-Lippe geboren. Sie sollte die zweite Gemahlin des verwitweten Kronprinzen und späteren Königs Wilhelm II. von Württemberg werden. Das Drama ihres gemeinsamen Lebens war sicherlich der Tag, an dem eine Gruppe bewaffneter Revolutionäre sich Zugang zum Stuttgarter Wilhelmspalais, dem Wohnsitz des Königspaars verschafft hatte und die sofortige Abdankung es Monarchen verlangte. Das war am 9. November 1918. Fortan lebten beide in ihrem Jagddomizil in Bebenhausen. Charlotte starb dort, hoch geachtet von der Bevölkerung, im Juli 1946. Die Küche und das Badezimmer, beide Räume ließ sie nach modernstem Stand der Technik in Schloss Bebenhausen einbauen, sind bis heute ebenso erhalten wie ihr Schlafzimmer.

Sternwarte mit Azimutalquadrant (Foto: Landesmedienzentrum, Steffen Hauswirth)

Kloster Ochsenhausen

Die prachtvolle Klosteranlage der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen liegt etwa in der Mitte zwischen Memmingen und Biberach. Das barocke Ensemble zeigt heute noch in seinen Bauten und Einrichtungen in eindrucksvoller Weise Architektur, Kultur und Wissenschaft einer ganzen Region und Epoche. Eine Entdeckung wert ist die Sternwarte im südlichen Eckturm des Konventgebäudes. Ausgestattet mit einem Azimutalquadranten ist das klösterliche Observatorium über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben.

Insel Mainau: Blick vom Hochplateau auf Schloss und Bodensee (Foto: Mainau)

Bodensee / Mainau

Eine alte Zeder im Arboretum auf der Insel Mainau wird zum Ausguck: Auf der Baumspitze ist in schwindelnder Höhe schon seit Saisonbeginn eine unwettertaugliche Kamera installiert, die sich dreht. Sie liefert grandiose Aussichten auf das 45 Hektar große Eiland und den Bodensee – bei gutem Wetter reicht die Sicht bis zu den Alpen. Die Ausbeute der Erkundungsaktion können sich Besucherinnen und Besucher auf einem Monitor im Gärtnerturm anschauen. – So wird der Wald aus alten Baumriesen in dieser Saison zur Attraktion. Immerhin besteht die von Großherzog Friedrich I. von Baden initiierte Sammlung ausgefallener Gehölze, das Arboretum, seit nunmehr 150 Jahren.

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