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Tipps & Termine

Am Wochenende noch nichts vor? Hier finden Sie Aktuelles, Interessantes, Ausstellungs- und Veranstaltungstipps aus der Schlösserwelt.


SEHNSUCHT IN DIE FERNE

Literatin steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Neuen Schloss Meersburg

Mit der Wahl-Meersburgerin Annette von Droste-Hülshoff befasst sich die Ausstellung „Sehnsucht in die Ferne. Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff“. Sie ist bis zum 24.Februar 2019 im Neuen Schloss Meersburg zu sehen. Wie kaum eine andere Frau hat die Schriftstellerin die deutsche Dichtung des 19. Jahrhunderts geprägt.

Zu Lebzeiten war die Dichterin, neben der erfolgreichen Novelle „Die Judenbuche“, vor allem durch ihre 

bildhaften Landschaftsgedichte berühmt. Besonders mit der Stadt Meersburg ist ihre Biographie eng verbunden, hat sie doch jahrelang hier mit Schwester und Schwager in der Burg gelebt und gearbeitet. Hier erwarb sie auch das „Fürstenhäusle“ mitten in den Weinbergen.

Die Präsentation der Schau ist ungewöhnlich: Mit vielen medialen und interaktiven Elementen nimmt die Wanderausstellung die Besucherinnen und Besucher mit auf die Reisen der Dichterin und lässt sie eintauchen in die Landschaften, wie sie „die Droste“ unterwegs kennenlernte und beschrieb. Eingebunden in insgesamt zehn Stationen werden viele Exponate aus dem Leben der Dichterin gezeigt. Für ihr ungewöhnliches Gestaltungskonzept hat die Ausstellung bereits eine Auszeichnung erhalten: den „iF-Design-Award 2018“. Entwickelt und umgesetzt wurde sie auf Initiative der LWL-Literaturkommission für Westfalen gemeinsam mit dem Droste-Forum e.V., dem Kreismuseum Wewelsburg und den Städten Paderborn und Brakel.

ÖFFNUNGSZEITEN
Bis 4. November 2018: Mo-So, 9.30 - 18 Uhr
Bis 24. Februar 2019: Do-So, Feiertage 12 - 17 Uhr (letzter Einlass um 16.30 Uhr)
24.12. und 31.12. geschlossen

EINTRITT
Erwachsene 5 €, ermäßigt 2,50 €
Familienkarte 12,50 €

www.neues-schloss-meersburg.de


Schloss Heidelberg (Foto: SSG)

IM ZWIELICHT WANDELN

Literatursommer rund ums Heidelberger Schloss

Das Promenadentheater „Im Zwielicht wandeln“ verbindet die Heidelberger Romantik mit dem Schauplatz der Dichtung, dem Heidelberger Schloss. Es geht um das Leben und Schaffen der Romantiker um 1800, um Brentano und von Arnim, um die bekannten Männer und die weniger bekannten Frauen dieser Gruppe. Geboten wird ein Promenadenstück. Es führt durch den Garten zum Schloss mit Szenen, Poesie, Musik und Tanz. Eine Veranstaltung im Rahmen des Literatursommers Baden-Württemberg bei den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Zu erleben am 31. August und außerdem am 7. und 14. September, jeweils um 20 Uhr.

Es gibt weitere Veranstaltungen in den Schlössern und Klöstern des Landes: auf der Festungsruine Hohenneuffen (23.9.), in Meersburg im Neuen Schloss (29.9.) und in Kloster Maulbronn (19. / 20.10.). Seit 2002 richtet die Baden-Württemberg Stiftung alle zwei Jahre den Literatursommer aus.

INFORMATIONEN
Dauer: etwa zwei Stunden

EINTRITT
Abendkasse 18 € (14 €)

KONTAKT
Tel. 0 62 21.65 888-0
info(at)schloss-heidelberg.de
www.schloss-heidelberg.de


Eremitage Schloss Rastatt Favorite

REPRÄSENTATION UND RÜCKZUG

Ausstellung in Schloss Favorite in Rastatt-Förch zur Eremitage im Schlosspark

Bis zum 21. Oktober ist die Ausstellung „Repräsentation und Rückzug. Die Eremitage von Schloss Favorite Rastatt“ im Erdgeschoss des Porzellanschlosses der badischen Markgräfin Sibylla Augusta zu sehen. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig und der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Anlass ist das 300-jährige Bestehen der Eremitage.


Zu wenigen Terminen erhält man zudem noch Zutritt zum fragilen Kapellenbau im Schlossgarten. Der Bau ist empfindlich. Einfache Materialien sollten bei solchen Gebäuden verbaut werden, das war Teil des Konzeptes. Baumrinde und rohes Holz bestimmen daher auch den Eindruck. Der achteckige Bau enthält im Zentrum eine Kapelle u.a. mit Figuren von Maria, Christus und Maria Magdalena sowie ein kleines Speisezimmer mit lebensgroßen Figuren der Heiligen Familie: Die realistischen Figuren aus Wachs, mit Haaren und richtiger Kleidung, stammen ebenfalls aus der Zeit der Markgräfin. In ihrer Gesellschaft verbrachte die fromme Fürstin vor 300 Jahren ganze Tage.

AUSSTELLUNGSORT
Schloss Favorite Rastatt, Am Schloss Favorite 5, 76437 Rastatt-Förch.  

EINTRITT
Der Besuch der Ausstellung ist im Schlosseintritt von 8 € enthalten.  

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Sonntag und Feiertage 10 – 18 Uhr.  

www.schloss-favorite-rastatt.de  


Tafelschmuck (Foto: SSG, Annemie Danz)

TAFELSCHMUCK VOM FEINSTEN

Ausstellung in Schloss Favorite in Rastatt-Förch

 

Ein Tafelaufsatz mit Gartenlandschaft: Wie kunstvoll diese barocke Tradition der Tischdekoration aus feinstem Porzellan ausgestaltet wurde, können Besucherinnen und Besucher bis zum 30. Oktober im Schloss Favorite im Vor- und Audienzzimmer der Markgräfin Sibylla Augusta bestaunen. Unter dem Titel „Nymphenburger Gartendessert“ wird eine Nachbildung des berühmten Tafelaufsatzes aus der Nymphenburger Porzellanmanufaktur präsentiert – 1755 für die Hochzeit

der bayrischen Prinzessin Maria Anna Josepha Augusta mit dem Markgrafen Ludwig Georg von Baden geschaffen.

Anlässlich des Themenjahres „Von Tisch und Tafel“ zeigen die Staatlichen Schlösser und Gärten in Schloss Favorite Nachbildungen von 32 Figuren des „Nymphenburger Gartendesserts“ aus dem 20. Jahrhundert. Zu sehen sind ein Kavlier, eine Dame und eine Figurengruppe, 23 Heckenelemente, zwei kleine und zwei große Pyramiden sowie zwei Kugelbuchsbäume. Zusammen bilden sie eine zierliche Gartenlandschaft. Glasgranulat dient als Bodenbelag. Als Vorlage für das Ensemble hat der Schlossgarten in Nymphenburg gedient. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Staatlichen Schlösser und Gärten mit der Nymphenburger Porzellanmanufaktur.

AUSSTELLUNGSORT
Schloss Favorite Rastatt
Am Schloss Favorite 5
76437 Rastatt-Förch

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Sonntag und Feiertage 10 – 18 Uhr

www.schloss-favorite-rastatt.de


Schloss Mannheim: Blick ins Treppenhaus (Foto: SSG)

LIEBLINGSSTÜCKE

Barockschloss Mannheim: Die Stuckreliefs im Treppenhaus. Führung am 27. Juni

Im Rahmen der Reihe „Lieblingsstücke“ nimmt Dr. Uta Coburger, die Konservatorin der Staatlichen Schlösser und Gärten, am 27. Juni, 12.30 Uhr, die Besucherinnen und Besucher mit zu einem Highlight im Barockschloss. Es geht um die Stuckreliefs im Treppenhaus. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich.

Das Treppenhaus spielte im höfischen Zeremoniell eine wichtige Rolle: In ihm wurden die Gäste des Kurfürsten empfangen – und eine prächtige Inszenierung der 

Architektur sollte sie beeindrucken! In Schloss Mannheim führt eine zweiläufige monumentale Treppe vom Eingangsbereich in das Vestibül, den lichtdurchfluteten Vorraum des Hauptgeschosses – begleitet von prachtvoller Fresken- und Stuckdekoration aus dem 18. Jahrhundert, die noch heute die Besucher staunen lässt. Die Stuckreliefs enthalten viele fantasievolle Details, die teils drastisch, teils amüsant sind. Sie sind Bestandteil des ikonografischen Programms, das Kurfürst Carl Philipp als mutigen Kriegsherrn in Diensten des Kaisers zeigt.

In der Führungsreihe „Lieblingsstücke“ steht immer am letzten Mittwoch des Monats ein anderes Kunstwerk im Fokus.

Weitere Termine: 25. Juli, 29. August, 26. September, 31. Oktober und 28. November, jeweils um 12:30 Uhr.

INFORMATION
Die Führung dauert 30 Minuten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter
Telefon +49 (0) 62 21.65 888 – 0
service(at)schloss-mannheim.com
www.schloss-mannheim.de


André Wischnewski arbeitet mit Plexiglas (Foto: SSG, André Wischnewski)

NATUR UND KUNST

Ausstellung „Brunnen umspielende Vegetation“ im Botanischen Garten Karlsruhe

Das Kalthaus des Botanischen Gartens Karlsruhe als Ausstellungsort: Im Rahmen einer Kooperation der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mit der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Karlsruhe sind dort jetzt zwei großformatige Werke von Jochen Hautzdorf und André Wischnewski zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel „Brunnen umspielende Vegetation“ ist bis zum 7. Oktober zugänglich.

Das Kalthaus bietet im Sommer freie Flächen. Denn hier überwintern die zahlreichen exotischen Kübelpflanzen,

die während der warmen Monate im Freien die Akzente setzen. Zum ersten Mal wird jetzt nach der in diesem Frühjahr abgeschlossenen Sanierung der Gewächshäuser des 19. Jahrhunderts der eindrucksvolle Raum genutzt.

André Wischnewski und Jochen Hautzdorf, studieren aktuell an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller, Fachbereich Bildhauerei. Wischnewski greift die besondere akustische Situation des durchsichtigen Glashauses auf, das die Außenwelt zeigt und zugleich ihre Geräusche ausschließt. Er schafft akustische Diagramme aus Plexiglas, das er zu transparenten Formationen stapelt – gleichsam dreidimensionale Umsetzungen potenzieller Geräusche.

Jochen Hautzdorf greift Materialien und Formen des Gewächshauses auf: Metall und Pflanzen. Ein überdimensioniertes umgekehrtes Hufeisen aus Stahl wird zum Klettergerüst für Schlingpflanzen. Formal erinnert es an die Bögen, die sich überall in der Architektur des Botanischen Gartens finden. Teil der Konzeption ist das Wachstum der Pflanzen: Sie überwuchern das Metallgerüst und sorgen für ein Aufgehen des Kunstwerks in der Umgebung, in der Natur und Künstlichkeit nicht voneinander zu trennen sind.

INFORMATION
Botanischer Garten Karlsruhe
Schauhäuser Hans-Thoma-Straße 6
76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten Schauhäuser:
Di – Fr 10.00 – 16.45 Uhr,
Sa, So und Feiertage 10.00 – 17.45 Uhr

Telefon: +49(0)7 21.9 26 30 08
E-Mail: info(at)botanischer-garten-karlsruhe.de
www.botanischer-garten-karlsruhe.de


ABENTEUERLICHER BESUCH IM KLOSTER

„Du bist Kunst“ in Schussenried. Faszinierende Gemälde in 3D-Technik. Interaktion möglich

Die Ausstellung „Du bist die Kunst!“ kehrt mit neuen Bildern ins Kloster Schussenried zurück. Bis zum 4. November 2018 sind wieder raffinierte Gemälde mit suggestiven 3D-Effekten zu sehen.

Es sind großformatige Bilder, die förmlich den Rahmen sprengen und in den Raum ragen: Fabelwesen und Untiere, dramatische oder eher lustige Situationen. Chinesische Maler haben die plastisch wirkenden Motive raffiniert und technisch

perfekt in ausgefeilter 3D-Technik in Ölfarbe umgesetzt. 26 dieser Kunstwerke sind ausgestellt: Meisterwerke der abendländischen Kunstgeschichte, die jetzt zum Mitspielen einladen – etwa Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“. Fantasy-Motive mit Drachen und bedrohlichen Tieren laden zu Mutproben ein. Das Erstaunliche: Die Zuschauer können in jedem Gemälde selber mitmachen. Sie können in die gemalte Landschaft eintreten, die Riesenschlange schultern oder die liegende nackte Schönheit kitzeln – und vor allem: Sie können sich bei ihrem Abenteuer fotografieren oder fotografieren lassen.

Die dreidimensionalen Bilder der Ausstellung passen thematisch gut ins barocke Kloster. Um diese Tradition zu verstehen, reicht ein Blick an die Decke des berühmten Bibliothekssaals von Schussenried. Das Rokoko-Kunstwerk, ein raffiniertes Zusammenspiel von schwungvoller Architektur, Skulpturen und Malerei, lässt die Raumgrenzen verschwinden. Das große Deckenbild eröffnet sogar einen fast dreidimensionalen Ausblick in den Himmel.

ÖFFNUNGSZEITEN
24. März 2018 bis 4. November 2018
Dienstag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr
Samstage, Sonntage und Feiertage 10 – 17 Uhr

EINTRITT Erwachsene 8 €, ermäßigt 4 €, Familien 20 €.

INFORMATIONEN
Tel. (0)75 83.92 69 140
info(at)kloster-schussenried.de
www.kloster-schussenried.de


Jadedrache aus China (Foto: Pressebild Schloss Neuenbürg)

GEFÄHRLICHE KREATUREN

Sonderausstellung „Faszination Drachen. Mythen-Märchen-Heldensagen“ im Schloss Neuenbürg

In der Ausstellung in Schloss Neuenbürg, die bis zum 11. November mittwochs bis sonntags geöffnet hat, kommt es zu hautnahen Begegnungen mit rund 100 unterschiedlichsten Drachen. Dabei zeigt sie die Entwicklung vom Eiszeit - „Drachen“ und den asiatischen Vorbildern über die Drachen der Wikinger und Kelten, den Drachenvorstellungen im Mittelalter bis in die Gegenwart. Lebendig wird die Ausstellung dank eines Drachenfischs und Bartagamen, die mit ihren Stacheln und Schuppen dem Drachen sehr ähnlich sind.

Schon in alten Mythen, Sagen und Legenden der westlichen Kulturen und des Orients gibt es Berichte von riesenhaften, feuerspeienden Kreaturen, die in dunklen Höhlen, auf abgeschiedenen Felsklippen oder in den Tiefen des Meeres leben. Die bunten Wesen sind seit der Frühgeschichte auf beinahe allen Kontinenten nachweisbar, erobern seither Religionen, Kunst, Literatur, Architektur und bevölkern die Film-, Fantasy und Computerwelt. Aus diesen Gründen ist es möglich auf der Ausstellung Exponate aus den Bereichen der Paläontologie, der Zoologie, der Antike, der Weltkultur, der Volkskunde sowie der Kunstgeschichte bestaunen zu können.

ÖFFNUNGSZEITEN
Mittwoch bis Samstag 13 – 18 Uhr
Sonntag und feiertags 10 – 18 Uhr

EINTRITT
Erwachsene 4 €, ermäßigt 3€, Familienkarte 12 €

INFORMATIONEN
www.schloss-neuenbuerg.de

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