- Anzeige -

Tipps & Termine

Am Wochenende noch nichts vor? Hier finden Sie Aktuelles, Interessantes, Ausstellungs- und Veranstaltungstipps aus der Schlösserwelt.


VORTRÄGE IM KLOSTER MAULBRONN

Begleitprogramm zur Ausstellung „Reformation in Württemberg“

Eine dramatische Zeitenwende: Um 1500 lebte man in einer Zeit der Umwälzung und der Verunsicherung – so empfanden das auch die Zeitgenossen. Peter Rückert, der Kurator der Ausstellung „Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg“, spricht am 8. November, 19 Uhr, im Kloster Maulbronn über „Württemberg am Vorabend der Reformation“ und wird das vielfarbige Bild einer Epoche zeichnen. Sein Vortrag eröffnet Reihe von Abenden mit ausgewiesenen Fachleuten.

Am 15. November referiert Hermann Ehmer, ehemaliger Leiter des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart über „Martin Luther und die Reformation in Württemberg“ (19 Uhr). Andreas Odenthal von der Universität Tübingen widmet sich am 22. November 2017, 20 Uhr, dem Thema „Stundenliturgie in den württembergischen Klöstern“. Hintergrundinformationen über „Kloster und Landesherr: Herzog Ulrich in Maulbronn“ gibt am 29. November, 19 Uhr, Erwin Frauenknecht vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Den Abschluss der Reihe bilden am 6. Dezember, 19 Uhr, drei Referate über „Die Klöster Maulbronn, Bebenhausen und Alpirsbach in der Reformation“. Sprechen werden Petra Pechaček, Konservatorin der Staatlichen Schlösser und Gärten, Alma-Mara Brandenburg, vom  Landesarchiv Baden-Württemberg und Elena Hahn.

INFORMATIONEN UND ANMELDUNG
Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei; wegen der begrenzten Plätze wird eine telefonische Voranmeldung unbedingt empfohlen: Telefon 070 43.92 66-10, info(at)kloster-maulbronn.de, www.kloster-maulbronn.de

VERANSTALTUNGSORT
Kloster Maulbronn, Medienraum, 1. OG Infozentrum. Klosterhof 5


Kloster Bronnbach (Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach)

REFORMATION IN BRONNBACH

Kabinettausstellung beleuchtet spannende Phase in der Geschichte des Klosters

Im ehemaligen Spitalgebäude des Klosters Bronnbach zeigt der Archivverbund Main-Tauber bis zum 3. November eine Kabinettausstellung zur Reformation des Klosters Bronnbach. Gezeigt werden Originaldokumente.

Abt Clemens Leusser wendete sich bald nach seiner Ernennung 1548 dem neuen Glauben zu. Wegen der Reformation des Klosters bedroht, zog er 1554 in Klosterhof in Wertheim. Nach dem Tod des Grafen

Michael III. von Wertheim 1556 leiteten die Bischöfe von Würzburg und Mainz schärfere Maßnahmen gegen den reformierten Abt ein. 1559 wurde ein neuer, katholischer Abt ins Amt eingeführt und anschließend die Rekatholisierung des Klosters vorangetrieben.

INFORMATIONEN

Bis 3. November 2017, Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Eintritt frei.

www.kloster-bronnbach.de


„Martin Luther an die Herrn Deutschs Ordens“ (Foto: DOM, Besserer, Lauda-Königshofen)

REFORMATIONS-STÖRER

„Die Auswirkungen der Reformation“ im DOM in Bad Mergentheim

Im Deutschordensmuseum (DOM) in Bad Mergentheim und in der Schlosskirche wird bis zum 30. November mit „Reformationsstörern“ auf die Auswirkungen der Reformation vor 500 Jahren hingewiesen.

Der Deutsche Orden ist nicht nur durch die Sendschrift Luthers „An die herrn Deutschs Ordens…“ von der Reformation betroffen, sondern viel grundlegender: der Deutschordensstaat Preußen ist der erste Staat überhaupt, der wegen der Reformation säkularisiert wurde, ohne diese Entwicklung wäre Mergentheim nie

Hauptsitz des Hochmeisters geworden. Auch die Verwerfungen des Bauernkrieges, wodurch der Sitz des Deutschmeisters von der Burg Horneck am Neckar nach Mergentheim kam, spielen mit hinein. Schließlich etablierte sich im Deutschen Orden eine in der neuzeitlichen Reichsgeschichte einzigartige Trikonfessionalität: Katholiken, Lutheraner und Reformierte gehörten bis zum Ende des Reiches gleichberechtigt dem Orden an.

Diese Entwicklungen kann man im Deutschordensmuseum und in der Schlosskirche finden: mit „Reformations-Störern“ wird darauf hingewiesen. Die Geschichte der Schlosskirche, seit 1817 von der Evangelischen Gemeinde genutzt und die von Luther entwickelte Deutsche Messe bilden einen weiteren Themenkomplex.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstags bis sonntags und an Feiertagen: 10.30 bis 17 Uhr, November bis März Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, sonntags und an Feiertagen 10.30 Uhr bis 17 Uhr.

www.deutschordensmuseum.de

- Anzeige -

Neu: jetzt mit Prämie

Mit den Geschenkabos Schlösser und Momente können Sie jetzt nicht nur anderen eine Freude bereiten, sondern sich auch selbst beschenken!

Titelbilder von Schlösser

Weitere Aboangebote

Soziale Medien

Hashtag AgenturBW

Folgen Sie uns unter dem Hashtag #SchlösserBW bei Facebook und Twitter.