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Tipps & Termine

Am Wochenende noch nichts vor? Hier finden Sie Aktuelles, Interessantes, Ausstellungs- und Veranstaltungstipps aus der Schlösserwelt.


NUR SCHÖNER SCHEIN?

Umfassende Präsentation zum Barockzeitalter im Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen

Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen stellen bis 19. Februar 2017 in der Sonderausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“ die Epoche erstmals in ihrer ganzen Vielschichtigkeit vor. Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien, will gängige Klischees hinterfragen.

Die Jahre zwischen 1580 und etwa 1770 waren eine Zeit voller Widersprüche: Neben üppigen „Rubensweibern“ gab es ein klassisch-antikes Schönheitsideal und religiöser Wunderglaube stand

wissenschaftlicher Rationalität gegenüber. Während die einen rauschende Feste feierten, litten andere an den katastrophalen Folgen verheerender Kriege. Im Barock herrschte Aufbruchsstimmung. Zahlreiche Entwicklungen und Neuerungen bereiteten den Weg zur Aufklärung.

Bisher widmeten sich Barock-Ausstellungen einzelnen Künstlern und Genres, regionalen Kulturlandschaften oder spezifischen Phänomenen. Die Mannheimer Präsentation verfolgt einen umfassenderen Ansatz und vereint erstmals Kunst, Wissenschaft, Literatur, Musik, Geschichte, Religion und Alltag zu einem Kaleidoskop der Barockzeit. Anhand von rund 300 herausragenden Exponaten präsentiert die Ausstellung den Barock als europäisches Phänomen, schlägt aber stets auch eine Brücke nach Mannheim und in die Region.

INFORMATIONEN
Ausstellungsort ist das Zeughaus (C5, 68159 Mannheim)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Kontakt
Tel. 0621-293-3150
www.rem-mannheim.de
www.barock2016.de


Die Reste des ehemaligen Lusthauses (Foto: Hauptstaatsarchiv Stuttgart)

DAS NEUE LUSTHAUS IM BLICK

Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart bis zum 17. März

Als eine der „edelsten Schöpfungen deutscher Renaissance“ beschrieb der Stuttgarter Chronist Gustav Wais das neue Lusthaus in Stuttgart. Eine bis zum 17. März im Hauptstaatsarchiv Stuttgart laufende Ausstellung nimmt dieses Zitat in ihrem Titel auf. Die Schau unternimmt erstmals den Versuch, die heute auf viele Institutionen und Einrichtungen verteilten Archivalien, Fragmente und Zeichnungen des einstigen Prachtbaus ansatzweise wieder zusammenzuführen. Sie nähert sich der

Entstehungsgeschichte des außergewöhnlichen Bauwerks an, dessen Ruine heute im Stuttgarter Schlossgarten langsam verfällt.

In der Ausstellung werden wertvolle Exponate gezeigt, unter anderem ein Rekonstruktionsmodell des neuen Lusthauses. Die begleitende Publikation „Zwischen Form und Konstruktion. Das Neue Lusthaus zu Stuttgart“ von Nikolai Ziegler zeichnet die Geschichte des Repräsentationsbaus nach.

INFORMATION
Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4.

Öffnungszeiten: Montag 9.15 bis 17 Uhr, Dienstag und Mittwoch 8.30 bis 17 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 19 Uhr, Freitag 8.30 bis 16 Uhr.

Eintritt frei.


Lapidarium der Orangerie (Foto: Staatsanzeiger, Petra Schaffrodt)

HERKULES – SUPERMAN(N)?!

Ausstellung in Schwetzingen beschäftigt sich mit dem Held der Antike

Herkules ist ein Held der Antike, der bis heute lebt: Das zeigt eine augenzwinkernde Ausstellung im Lapidarium der Orangerie des Schwetzinger Schlossgartens, ausgerichtet von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Kurator Josef Walch. Sie ist bis zum 23. April zu sehen.

Das Lapidarium ist ein perfekter Ort für das Thema: Denn hier sitzen und stehen sie alle, die Göttinnen

und Helden der Antike. Sie prägen die abendländische Bildwelt seit über 2000 Jahren – und oft sind ihre Nachwirkungen bis heute zu spüren. Diese Spuren deckt die amüsante Winterausstellung auf.

Unter den kraftstrotzenden Göttern und Helden der griechischen Mythologie, die das Lapidarium der Orangerie bevölkern, befindet sich auch die Kopie einer der berühmtesten Herkules-Darstellung überhaupt: der Herkules Farnese. Seine muskulösen Körperformen sind beispielhaft für den Herkules-Kult – und der zieht sich bis in das 20. Jahrhundert. Die ersten Bodybuilder um 1900 präsentierten sich stolz in Herkules-Kostümen, Herkules-Filme aus Italien waren die Kinohits seit den 1950er-Jahren. Der antike Herkules wurde zur Werbefigur für viele Produkte.

INFORMATIONEN

Bis 23. April 2017, täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Eintritt in den Schlossgarten fällt an. Der Besuch der Ausstellung ist frei.

Es gibt ein Begleitprogramm zur Ausstellung.


Kloster Bronnbach (Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach)

REFORMATION IN BRONNBACH

Kabinettausstellung beleuchtet spannende Phase in der Geschichte des Klosters

Im ehemaligen Spitalgebäude des Klosters Bronnbach zeigt der Archivverbund Main-Tauber bis zum 3. November eine Kabinettausstellung zur Reformation des Klosters Bronnbach. Gezeigt werden Originaldokumente.

Abt Clemens Leusser wendete sich bald nach seiner Ernennung 1548 dem neuen Glauben zu. Wegen der Reformation des Klosters bedroht, zog er 1554 in Klosterhof in Wertheim. Nach dem Tod des Grafen

Michael III. von Wertheim 1556 leiteten die Bischöfe von Würzburg und Mainz schärfere Maßnahmen gegen den reformierten Abt ein. 1559 wurde ein neuer, katholischer Abt ins Amt eingeführt und anschließend die Rekatholisierung des Klosters vorangetrieben.

INFORMATIONEN

Bis 3. November 2017, Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Eintritt frei.

www.kloster-bronnbach.de

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