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Tipps & Termine

Am Wochenende noch nichts vor? Hier finden Sie Aktuelles, Interessantes, Ausstellungs- und Veranstaltungstipps aus der Schlösserwelt.


Die Comparettia speciosa lockt in der Heimat Ecuador zur Bestäubung Kolibris an. (Foto: Wilhelma Stuttgart)

BUNTE FARBEN, BIZARRE FORMEN

Orchideenblüte im Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma

Edel wie die Schätze eines Museums präsentiert die Wilhelma in Stuttgart ihre botanischen Kleinode in Glasvitrinen. In der Tat gelten Orchideen als die Königinnen der Blumen. Die Gewächshäuser des zoologisch-botanischen Gartens sind derzeit eine Pilgerstatt für Liebhaber seltener Arten, prächtiger Farben und bizarrer Formen.

Die international renommierte Orchideen-Sammlung der Wilhelma ist eine der größten und bedeutendsten

in Deutschland. Aus der großen Vielfalt, die hinter den Kulissen in vier klimatisch getrennten Anzuchthäusern wächst, ist für die Besucher jeden Tag eine wechselnde Auswahl von um die 100 blühenden Exemplaren zu sehen. Denn die Blüte dauert je nach Art nur von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen. So gibt es immer etwas Neues zu entdecken. 

Zu finden sind die Orchideen in der historischen Gewächshauszeile, die am Haupteingang beginnt. Den Schwerpunkt bilden die Vitrinen im Warmhaus. Im ersten Schaukasten sind links Orchideen aus Mittel- und Südamerika sowie rechts aus Asien und Südostasien zu sehen. Es folgt eine vielseitig gemischte Vitrine. Auch im Wintergarten kann man einige der Aufsitzerpflanzen antreffen. Die Cymbidium grandiflorum aus dem Himalaya etwa lässt ihre Blütenkaskade von einem knorrigen Gummibaum herab.

INFORMATIONEN

Öffnungszeiten:
Täglich von 8.15 bis 17 Uhr (Haupteingang).


Lapidarium der Orangerie (Foto: Staatsanzeiger, Petra Schaffrodt)

HERKULES – SUPERMAN(N)?!

Ausstellung in Schwetzingen beschäftigt sich mit dem Held der Antike

Herkules ist ein Held der Antike, der bis heute lebt: Das zeigt eine augenzwinkernde Ausstellung im Lapidarium der Orangerie des Schwetzinger Schlossgartens, ausgerichtet von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Kurator Josef Walch. Sie ist bis zum 23. April zu sehen.

Das Lapidarium ist ein perfekter Ort für das Thema: Denn hier sitzen und stehen sie alle, die Göttinnen

und Helden der Antike. Sie prägen die abendländische Bildwelt seit über 2000 Jahren – und oft sind ihre Nachwirkungen bis heute zu spüren. Diese Spuren deckt die amüsante Winterausstellung auf.

Unter den kraftstrotzenden Göttern und Helden der griechischen Mythologie, die das Lapidarium der Orangerie bevölkern, befindet sich auch die Kopie einer der berühmtesten Herkules-Darstellung überhaupt: der Herkules Farnese. Seine muskulösen Körperformen sind beispielhaft für den Herkules-Kult – und der zieht sich bis in das 20. Jahrhundert. Die ersten Bodybuilder um 1900 präsentierten sich stolz in Herkules-Kostümen, Herkules-Filme aus Italien waren die Kinohits seit den 1950er-Jahren. Der antike Herkules wurde zur Werbefigur für viele Produkte.

INFORMATIONEN

Bis 23. April 2017, täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Eintritt in den Schlossgarten fällt an. Der Besuch der Ausstellung ist frei.

Es gibt ein Begleitprogramm zur Ausstellung.


Kloster Bronnbach (Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach)

REFORMATION IN BRONNBACH

Kabinettausstellung beleuchtet spannende Phase in der Geschichte des Klosters

Im ehemaligen Spitalgebäude des Klosters Bronnbach zeigt der Archivverbund Main-Tauber bis zum 3. November eine Kabinettausstellung zur Reformation des Klosters Bronnbach. Gezeigt werden Originaldokumente.

Abt Clemens Leusser wendete sich bald nach seiner Ernennung 1548 dem neuen Glauben zu. Wegen der Reformation des Klosters bedroht, zog er 1554 in Klosterhof in Wertheim. Nach dem Tod des Grafen

Michael III. von Wertheim 1556 leiteten die Bischöfe von Würzburg und Mainz schärfere Maßnahmen gegen den reformierten Abt ein. 1559 wurde ein neuer, katholischer Abt ins Amt eingeführt und anschließend die Rekatholisierung des Klosters vorangetrieben.

INFORMATIONEN

Bis 3. November 2017, Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Eintritt frei.

www.kloster-bronnbach.de

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