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Notfallplan Wald: Landtagsgrüne fordern schnelle Überarbeitung

19.05.2020 
Redaktion
 

STUTTGART. Der forstpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion  Reinhold Pix fordert mehr Tempo bei der Umsetzung des Notfallplans Wald. „Unserem Wald geht es so schlecht wie noch nie. Der Notfallplan Wald muss zügig überarbeitet und auf die Erfordernisse der aktuellen Situation angepasst werden. Wenn wir nicht sofort reagieren, verlieren wir den Wald in Südbaden und Teile unseres Kleinprivatwaldes.“

Die sich fortsetzende Trockenheit - gepaart mit dem fehlenden Abtransport und der fehlenden Verwertung durch die Corona-Pandemie - führen laut Pix aktuell zu einer Krise nicht gekannten Ausmaßes. „Diese trifft vor allem Südbaden und den Kleinprivatwald extrem hart.“

Pix schlägt Task Force vor

Konkret müsse über die Zuweisung von Mitteln und die ausreichende personelle Ausstattung der Krisen-Hotspots gesprochen werden, fordert Pix. Neben dem Südschwarzwald müsse der Kleinprivatwald im Land in den Fokus des Krisenmanagements rücken. Pix schlägt eine Task Force vor, die sich schnell auf Grundlage des fortgeschriebenen Notfallplans darum kümmert, „sonst verlieren wir dauerhaft Bewirtschafter“.

Zudem habe er Peter Hauk (CDU), Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, ein Modellprojekt in der besonders betroffenen Region des Südschwarzwalds vorgeschlagen - unter Beteiligung der privaten und öffentlichen Waldbesitzer, der Forstverwaltung und mit wissenschaftlicher Begleitung durch die FVA. Ersten Überlegungen, Waldflächen etwa in Südbaden aufzugeben, weil sie sich nicht mehr lohnend bewirtschaften lassen, erteilt Pix eine klare Absage. 

Die Landesregierung hat bereits im Dezember 2019 im Doppelhaushalt 2020/2021 einen Notfallplan für den Wald mit 80 Millionen Euro Landesmitteln und 130 zusätzlichen Personalstellen aufgelegt.


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