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Praktikums-Tagebuch

1.09.16 
 
Redaktion 

Regelmäßig berichten die zwei Praktikantinnen Jessica Brabandt und Isabell Engwer von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg über ihre Zeit bei der Staatsanzeiger Redaktion.

28. Oktober 2016

 

 

Liebes Tagebuch,

in den vergangenen zwei Wochen ist viel passiert. Meine Mitpraktikantin Isabell hat ihr Praktikum beim Staatsanzeiger beendet. Am Montag vergangene Woche dem 17. Oktober 2016 kam ein neuer Praktikant zum Staatsanzeiger. Felix Pontow wird das Praktikantenteam der Redaktion unterstützen.

Beim Mitarbeiterempfehlungsprogramm Firstbird ging es auch weiter. Es wurde eine Neuerung eingeführt, für die wir einen Artikel im Intranet veröffentlicht haben. Auch bei der Prämienplanung gab es wieder einiges zu tun. Wir haben die Prämienliste überarbeitet und mit dem Marketing abgesprochen welche davon am besten geeignet sind. Wir einigten uns auf eine Prämie für die auch das Marketing Verwendung findet. Der Stückpreis kann dadurch gesenkt werden.

Felix durfte außerdem diese Woche einen Vier-Spalter für die Zeitung schreiben. Jennifer Reich aus der Redaktion hat ihn dabei super unterstützt und Tipps gegeben wie man einen Artikel interessanter gestalten kann.

Am Mittwoch durften wir in den Landtag und eine Debatte über Schulpolitik besuchen. Außerdem haben wir Ministerpräsident Kretschmann bei seiner Regierungsinformation über die Bund-Länder-Einigung zur Neuordnung des Finanzausgelichs gelauscht.

 

13. Oktober 2016

Liebes Tagebuch,

in der vergangenen Woche haben wir uns hauptsächlich mit dem Mitarbeiterempfehlungsprogramm Firstbird auseinandergesetzt. In diesem werden die Mitarbeiter aktiv in den Prozess der Personalbeschaffung mit einbezogen. Dies geschieht durch Teilen offener Stellen auf sozialen Netzwerken oder direkt per Mail. Außerdem können die Mitarbeiter geeignete Bewerber empfehlen und anschließend Rückmeldung geben. Dabei sammeln die Mitarbeiter als TalentScouts Punkte. Diese Punkte sind wiederum in einzelne Levels, also Ebenen aufgeteilt. Bei Erreichen der Ebenen und bei erfolgreichen Empfehlungen warten auf die Teilnehmenden zur Belohnung ihres Engagements viele verschiedene Prämien.

In Zukunft sollen jedoch auch externe TalentScouts die Möglichkeit bekommen, an der Personalbeschaffung mitzuwirken. Dafür fertigten wir einen kurzen Beitrag für das Intranet an, welcher die Mitarbeiter über die Neuerung informiert. Außerdem erstellten wir ein Anschreiben. Dieses wird später zusammen mit der Prämie versendet.

Danach haben wir die Aufgabe bekommen, die bisherige Prämienliste zu erweitern. Hierfür recherchierten wir ausführlich im Internet. Wir suchten vor allem nach sinnvollen Prämien, die die Teilnehmenden im Alltag gebrauchen können. So wird ein besonderer Anreiz geschaffen. Während der Recherche ist uns aufgefallen, wie viele unnötige Werbegeschenke eigentlich angeboten werden, wie zum Beispiel ein Eiskratzer-Handschuh oder ein Displayreiniger in Tomatenform. Daher hatten wir viel zu Schmunzeln.    

Zuletzt hatten wir die Möglichkeit, unsere Kreativität auszuleben. Wir sollten einen Flyer erstellen, der zusammen mit der Prämie überreicht wird. Dazu einigten wir uns zuerst auf den Inhalt und auf ein passendes Format. Danach fertigten wir ein Konzept an und nahmen Kontakt mit dem Marketing sowie dem Grafiker auf.  

Allgemein konnten wir durch die Aufgabe einiges lernen und waren überrascht, welche Wege das Personalmarketing gehen kann. Die Idee des Mitarbeiterempfehlungsprogramms Firstbird werden wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und eventuell im späteren Berufsleben anwenden. Denn durch Firstbird können offene Stelle statistisch schneller besetzt werden. Getroffene Einstellungsentscheidungen werden transparenter und die Motivation der Mitarbeiter steigt. Dadurch kann sich auch die Fluktuation verringern.   

5. Oktober 2016

Liebes Tagebuch,

es tut uns leid, dass wir uns jetzt erst melden. Aber wir hatten in letzter Zeit so Einiges zu tun. Ein großes Highlight waren die Personaltage in Kehl und die Personalmesse in Ludwigsburg, bei denen wir kräftig mitgewirkt haben. Die Personaltage in Kehl bestehen aus einem Fachforum, das speziell für die Personaler der Behörden veranstaltet wird, und einer Personalmesse. Wir waren von der Vorbereitung bis hin zum Abbau an den drei Terminen beteiligt. Daher konnten wir viele spannende Erfahrungen sammeln. Wann steht man bei einer Messe schon einmal auf der Seite des Veranstalters?

Während des Fachforums hatten wir ein bisschen Luft zwischen unseren Aufgaben, sodass wir als Teilnehmende in die Workshops reinschnuppern konnten. Hierbei bekamen wir anregende Diskussionen über verschiede Ansätze des Personalmarketings mit. Die dort gesammelten Informationen können wir einmal selbst in unserem Berufsleben umsetzen und sie ermöglichen uns einen zukunftsorientierten Blick auf die Personalsituation.

Bei den Personalmessen betreuten wir die Referenten während ihren Vorträgen und bereiteten den jeweiligen Hörsaal vor. Danach waren wir dafür zuständig, die Hörsäle wieder sauber zu hinterlassen. Über den Vortrag „Mit den richtigen Praktika zur Wunschkarriere“ für die Grundstudierende in Kehl verfassten wir einen Artikel für die darauffolgende Ausgabe des Staatsanzeigers. Dafür hatten wir uns währenddessen wichtige Notizen gemacht. Außerdem konnten wir kurz beim Speednetworking vorbei schauen. Hier saßen sich jeweils Studierende und Aussteller für ein paar Minuten gegenüber und waren in informative Gespräche vertieft. 

Im Laufe aller Veranstaltungen sammelten wir insgesamt 14 Stimmen von Teilnehmern des Fachforums, Studierenden und Ausstellern für den Staatsanzeiger. Diese wurden als Zitate der jeweiligen Personen veröffentlicht. Hierzu nahmen wir das gesprochene Wort auf und knipsten ein Foto von jedem Interviewten. Diese Aufgabe hat uns sehr viel Spaß gemacht, da wir direkten Kontakt mit den Studierenden und den Ausstellern hatten. So erfuhren wir vor Ort verschiedene Meinungen und erhielten spannende Eindrücke über die Kehler Personaltage und die Personalmesse in Ludwigsburg.

Uns gefällt das Konzept der Personalmessen sehr, da man so mit vielen verschiedenen Behörden in Kontakt kommt. Es sollte auf jeden Fall beibehalten werden und weiter wachsen. Wünschenswert wäre, dass auch kleinere Kommunen verstärkt daran teilnehmen.

Also dann, ihr hört von uns. Bis Bald! Jessica und Isabell

 

9. September 2016

In den vergangenen Tagen bekamen wir viele spannende Rechercheaufgaben. Zum einen erhielten wir von Frau Nußbaum den Auftrag, herauszufinden, wie sich die Personalentwicklung in den technischen Berufen im öffentlichen Dienst verändert hat. Im Mittelpunkt stand hierbei der Fachkräftemangel in Berufen wie z.B. bei den Ingenieuren oder Architekten.

Nach langer Internetrecherche, einigen Telefonaten, sowie unzähligen E-Mails war unsere Ausbeute an Daten und Zahlen leider sehr gering. Sogar das Statistische Landesamt konnte uns nicht weiterhelfen. Dieser Misserfolg wunderte uns doch sehr, da man in den Medien fast täglich über das Thema Fachkräftemangel stolpert. Trotz alledem hat unsere Recherche auch etwas Positives bewirkt. Wir haben durch unsere zahlreichen Anfragen auf diese Lücke aufmerksam gemacht. Uns wurde während einem Telefonat versichert, dass das Thema bei einer Landesleitungssitzung vorgetragen wird und man anfangen wird, den Fachkräftemangel in Statistiken darzustellen.

Des Weiteren haben wir für Frau Schlüter nach Urteilen bezüglich Konflikten zwischen Tierschutz und Bauprojekten, insbesondere Bahnprojekten, recherchiert. Diese benötigte sie als Hintergrundwissen für einen Artikel, welcher in der kommenden Ausgabe des Staatsanzeigers erscheinen wird.

Zudem haben wir uns viel mit dem Koalitionsvertrag 2016-2021 befasst. Hierzu sollten wir die Schwerpunkte der einzelnen Ministerien für Frau Nußbaum zusammenfassen und uns Gedanken über mögliche Beilagenthemen machen.

Doch im Beruf eines Redakteurs kann es auch zu negativen Erfahrungen im Kontakt mit Kommunen kommen. Wir hatten jeweils die Aufgabe einen Demografie-Spiegel für den Staatsanzeiger zu schreiben. In diesem wird beschrieben, wie bestimmte Kommunen mit dem Demografischen Wandel umgehen.

Um einen aussagekräftigen Artikel schreiben zu können, stellten wir einer Kommune nachträglich noch ein paar konkrete Fragen zu einem städtischen Projekt. Nachdem wir drei Wochen lang keine Rückmeldung von einer Pressesprecherin erhalten haben, teilte sie uns schließlich telefonisch mit, sie wolle dazu keine Aussagen treffen und leite es dem Bürgermeister weiter. Dieser meldete sich zwar noch am selben Tag, jedoch wolle er seinen allgemeinen Aussagen nichts hinzufügen. Es ist weiterhin ungewiss, ob so der zweite Demografie-Spiegel noch zu Stande kommt. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wir es später einmal nicht machen wollen und sollten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

 

1. September 2016

Nun sind schon fast zwei Monate unseres spannenden Praktikums bei der Staatsanzeiger GmbH in der Redaktion vorüber. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Die wöchentlichen Redaktionsbesprechungen sind jedes Mal ein Highlight. Diese finden immer montags, donnerstags und freitags statt. Dabei bekommen wir Einblicke in den Alltag eines Redakteurs und verfolgen die verschiedenen Schritte bis zur Entstehung des Staatsanzeigers hautnah mit. Durch eigenständiges Recherchieren und Verfassen von Artikel lernen wir den Beruf und die damit verbundenen Herausforderungen kennen.

Doch auch an den regelmäßigen Kongressbesprechungen dürfen wir teilnehmen und etwas zur Planung  beitragen. Für den Kongress „Praxiswissen Gemeinderat - Haushaltsplan verstehen und gestalten" durften wir bereits fünf Szenische Spiele und ein Quiz entwickeln. Diese dienen als leichte Elemente, um die Veranstaltung aufzulockern und die Teilnehmer zum aktiven Zuhören zu animieren. Die Aufgabe hat uns viel Spaß gemacht, da wir unser theoretisches Wissen über das NKHR in mehrere witzige Dialoge verpacken konnten. Momentan stehen die Personalmessen in den Verwaltungshochschulen Ludwigsburg und Kehl bei den Kongressbesprechungen im Vordergrund, da diese schon Ende September stattfinden werden. Hierbei fehlt nur noch der letzte Schliff. Wir freuen uns schon sehr darauf, dort als Veranstalter mitzuwirken und viele neue Eindrücke zu gewinnen.

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