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Praktikums-Tagebuch

 
 
Redaktion
 

23. November 2018

 

Liebes Tagebuch,

für die folgenden Wochen habe ich mehrere Projekte aufgetragen bekommen:

Zum einen soll ich ein Konzept für eine Veranstaltung zum Thema „Lust am Führen“ für Studierende der Hochschule Kehl entwickeln. Da immer weniger Studierende der Hochschulen sich bereit erklären eine Führungsposition in der öffentlichen Verwaltung einzunehmen, möchte Frau Nußbaum, Chefredakteurin des Staatsanzeigers, den Studierenden mit einer solchen Veranstaltung nahebringen, wie wichtig die Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung sind und zeigen, dass „Führen“ spaß machen kann.

Ein weiteres Projekt ist das Thema „perfekte Stellenanzeigen“. Ich soll hierzu eine Präsentation erstellen, beziehungsweise eine bereits vorhandene Präsentation für die Studierenden der Hochschulen anpassen. Selbstverständlich musste ich mich erst einmal in das Thema einlesen und recherchieren. Dabei wurden mir viele verschiedene Studien zur Verfügung gestellt, die ich dann auch in die Präsentation mit einbauen kann.

Mitte November fing Benedikt Dietrich, ein weiterer Praktikant der Hochschule Ludwigsburg, sein Praktikum beim Staatsanzeiger an. Zusammen durften wir das Kongressteam bei der Personalmesse in Speyer am 21. November unterstützen. Unsere Hauptaufgabe war es, die Stimmen für die Zeitung einzuholen, sowohl von den Ausstellern als auch von den Studenten. Diese mussten am folgenden Tag für die Zeitung aufbereitet werden. Es hat uns beide sehr gefreut, dass wir bei der Messe dabei sein durften und das Team bei verschiedenen Aufgaben unterstützen konnten.

Karin Weber

 

 

29. Oktober 2018

 

Liebes Tagebuch,

mein Name ist Karin Weber und ich bin Studentin der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Mein Praktikum beim Staatsanzeiger begann am 15. Oktober 2018 und ich darf hier insgesamt drei Monate verbringen. In meinen ersten zwei Wochen habe ich schon einiges erlebt.

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich freundlich von Frau Englisch-Baur in Empfang genommen. Daraufhin erhielt ich eine erste Einweisung zu diversen Themen und genügend Informationsmaterial rund um den Staatsanzeiger, die alle in einer Mappe für mich zusammengestellt wurden.

Direkt im Anschluss fand ein Treffen des Redaktionsteams mit den Pressesprechern der Gerichte aus Baden-Württemberg statt, an dem ich teilnehmen durfte. Hierbei ging es vor allem darum, dass diese den Staatsanzeiger besser kennen lernen und dass der Staatsanzeiger mit den Pressesprechern besseren Kontakt aufbauen kann.

Um den Staatsanzeiger zunächst etwas besser kennen zu lernen, durfte ich in der ersten Woche eine Einstiegsaufgabe bearbeiten, welche alle Praktikanten zu Beginn erhalten. Hierzu durfte ich verschiedene Fragen im Zusammenhang mit dem Staatsanzeiger selbst, aber auch zu den Sozialen Medien und der Homepage des Staatsanzeigers beantworten. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, einen tieferen Einblick und viele Informationen über die journalistische Arbeit und die Produkte des Staatsanzeigers zu erhalten.

Meine erste redaktionelle Arbeit bestand darin, eine Pressemitteilung des Innenministeriums zum neuen Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Heidelberg für den Staatsanzeiger in einen kleinen Artikel für Herrn Rudolf aufzubereiten. Dies ist mir natürlich schwergefallen, da ich sowas noch nie gemacht habe. Herr Rudolf half mir natürlich und erklärte auch, worauf es beim Schreiben genau ankommt.

Von Beginn an durfte ich an den wöchentlichen Sitzungen der Redaktion (montags, donnerstags und freitags) sowie des Kongress-Teams (dienstags) teilnehmen. In den Sitzungen der Redaktion finden die sog. Blattkritik, Blattabnahme und Blattplanung statt. Durch die Teilnahme an diesen Sitzungen konnte ich Einblicke in den Redaktionsalltag erlangen und erfahren, wie die Zeitung Schritt für Schritt zustande kommt. In der Kongressbesprechung tauscht sich das Team über anstehende Projekte / Veranstaltungen aus, plant und reflektiert diese.

In der zweiten Woche fand meine erste Veranstaltung beim Staatsanzeiger statt, und damit im Bereich Kongress. Hierbei handelte es sich um ein Seminar zu den Kommunalwahlen 2019 – Praxiswissen Gemeinderat. Dies war eine Fortbildung für den Wahlkampf der Gemeinderäte und soll die Kandidaten fit machen für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019. Zu Beginn wurde ein Impulsvortrag gehalten zum Thema „Bürgermeister und Gemeinderäte: Wer darf was – und warum?“. Weiter ging es mit einem Vortrag, wie man als zukünftiger Gemeinderat das geeignete Kandidaten-Video mit dem Smartphone erstellt. Daraufhin wurden vier verschiedene Fachforen angeboten, die jeweils vormittags und nachmittags angeboten wurde. Bei der gesamten Veranstaltung durfte ich dem Kongress-Team unter die Arme greifen und dabei unterstützen, eine reibungslose Veranstaltung zu meistern. Außerdem durfte ich mir raussuchen, an welchen Fachforen ich teilnehmen möchte. Ich habe mich sehr über diese Gelegenheit gefreut! Ich besuchte das Fachforum „Ich will Gemeinderat/Gemeinderätin werden! – Wie geht das?“. Dieses Forum fand ich sehr spannend, da ich aus erster Hand erfahren durfte, auf was es ankommt, wenn man Gemeinderat/Gemeinderätin werden möchte.

Meist wöchentlich findet eine Pressekonferenz im Landtag statt. Herr Schwarz nahm mich zu einer dieser Pressekonferenzen mit. Es ging um das Thema „Nachtrag zum Staatshaushaltsplan“. An dieser Pressekonferenz nahm der Ministerpräsident Winfrid Kretschmann teil, welchen ich zum ersten Mal live sah und somit für mich auch ein kleines Highlight war.

Am darauf folgenden Tag nahm mich Herr Schwarz zu einem Interview im Landtag mit der Staatsministerin Theresa Schopper mit. Dabei ging es um das Thema der Donauraumstrategie, zu welcher einige Tage zuvor ein Jahresforum in Sofia stattfand. Im Vorfeld durfte ich mich allgemein über das Thema informieren und Vorschläge zu Fragen für das Interview geben. Nach dem Interview war es meine Aufgabe, das aufgenommene Interview zu Papier zu bringen. Daraufhin hat Herr Schwarz dies überarbeitet und zur Freigabe an die Sekretärin der Staatsministerin weitergeleitet, sodass es noch rechtzeitig in der neuen Ausgabe erscheint.

In der zweiten Woche durfte ich außerdem zu einem Informationstag zur Digitalisierung in Radolfzell fahren, welches vom Landkreis Konstanz veranstaltet wurde. Vormittags wurden drei verschiedene Impulsvorträge zu den Themen „Smart City konkret – Aktivitäten & Potenziale einer Smart City für Bürger und Verwaltung“, „Was macht Digitalisierung mit der Verwaltung?“ und „Experimentierfelder für die Welt von Morgen: Das Verschwörhaus in Ulm“ gehalten. Am Nachmittag fand dann ein interaktiver Teil in Form von Workshops statt. Ich habe mich für den Workshop „Digitale Bürgerservices – „Amazonisierung“ der Verwaltung“ entschieden. Dabei haben wir Hindernisse erarbeitet, die die Verwaltung an der Digitalisierung stoppen bzw. bremsen und wie man mit diesen Hindernissen umgehen und sie lösen kann. Da ich mich mit diesem Thema noch relativ wenig auseinandergesetzt habe, war der Tag für mich sehr anregend und lehrreich und hat mein Interesse geweckt. Ich durfte feststellen, wie wichtig die Digitalisierung ist und für die Verwaltung zugleich Herausforderung aber auch Chance darstellt, wofür noch einige Prozesse zu meistern sind.

 

 

3. August 2018 

Liebes Tagebuch,

seit meinem letzten Eintrag hat sich so einiges getan. Ein Thema, über das sich die Leute hier beim Staatsanzeiger neben vielem anderen Gedanken machen, ist ja, wie man die Wochenzeitung auf den digitalen Wandel einstellt, zum Beispiel indem man die Angebote im Internet ausbaut. Im Juni hat der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin einen Kongress zu genau diesem Thema veranstaltet. Frau Nußbaum hat mich spontan gefragt, ob ich nicht zu dem Kongress nach Berlin fahren will. Da so eine Gelegenheit nicht alle Tage kommt habe ich natürlich sofort ja gesagt.

So bin ich an einem Mittwochabend direkt nach der Arbeit nach Berlin geflogen und nach zwei Tagen intensiver neuer Eindrücke und Ideen zurückgefahren. Der Kongress fand im Veranstaltungssaal eines Berliner Hotels statt. Referenten unterschiedlichster Medienhäuser und Verlage haben hier über die Strategien ihrer Firmen berichtet, mit denen sie Zeitungen und Nachrichteninhalte im Internetzeitalter vermitteln und auch zahlungswillige Kunden hierfür gewinnen wollen. Außerdem stellten Start-up-Unternehmen aus der Medienbranche einige sehr innovative Konzepte zur Nachrichtenübermittlung vor. Die Veranstaltung war hochinteressant.

Hier öffnete sich ein kleines Fenster in die Zukunft; ich konnte einen Eindruck davon erlangen, wie eine Welt ohne gedruckte Zeitungen und Zeitschriften aussehen könnte. Allerdings verließ ich die Konferenz mit durchaus gemischten Gefühlen, denn viele dort vorgestellte Geschäftsmodelle schienen mir allzu stark auf den kommerziellen Erfolg auf dem Onlinemarkt ausgerichtet. Viele davon werden sich daher nur bedingt für den Staatsanzeiger nutzbar machen lassen, da bei diesem Seriosität und ausgeglichene Berichterstattung an erster Stelle stehen. Nach meiner Rückkehr habe ich auf der Redaktionskonferenz von den Konferenzthemen berichtet und die Ergebnisse nochmals für alle schriftlich zusammengefasst – wer weiß, vielleicht tragen diese ja zu einer Weiterentwicklung des Staatsanzeigers in der digitalen Welt bei.

Nach meiner Rückkehr wartete dann noch eine weitere größere Aufgabe auf mich. Im Gespräch mit Frau Nußbaum hatte ich einmal das Thema meiner Bachelorarbeit an der Hochschule Ludwigsburg erwähnt. Diese untersucht die Erfolgsaussichten für den Aufbau eines sogenannten „Coworking-Space“ in kommunaler Trägerschaft in Göppingen. Bei solchen Coworking-Spaces handelt es sich um Gemeinschaftsbüros für kleine Selbständige oder Freiberufler, oft IT-Experten oder Grafikdesigner, aber auch Firmengründer. Diese werden gerade auch in Baden-Württemberg bei einigen Kommunen als Instrumente der Wirtschaftsförderung sehr beliebt. Frau Nußbaum war von dem Thema sehr angetan und hatte daher die Idee, dass ich ja eine Themenseite über solche kommunalen Coworking-Spaces schreiben könnte. Die Aufgabe war wie für mich gemacht, und so habe ich mehrere Artikel geschrieben, die das Thema Coworking-Spaces aus unterschiedlicher Perspektive beleuchten. Trotz meiner Vorkenntnisse musste ich hierzu noch einiges an Arbeit leisten, beispielsweise habe ich Interviews mit Vertretern kommunaler Wirtschaftsförderungen geführt. Durch die intensive Recherchearbeit habe ich einen Eindruck davon bekommen, was es heißt, bei einer Zeitung zu arbeiten und wie viel Mühe und Hintergrundrecherche in so einer Zeitungsseite stecken. Die Arbeit hat mir allerdings auch riesigen Spaß gemacht und ich fand es klasse, eine ganze Zeitungsseite alleine gestalten zu dürfen.

Ein schönes Erlebnis war auch das Sommerfest des Staatsanzeigers. Dieses fand auf der Terrasse eines Stuttgarter Hotels statt; es gab Grillwurst, eine reiche Beilagenauswahl und dazu warmes Sommerwetter. Das gemütliche Beisammensein mit meinen Kollegen auf Zeit bildete gleichzeitig einen schönen Abschluss meines Praktikums. Meine Mitpraktikantin Katrin und ich haben damit das vierte und letzte Praktikum unserer Praxisphase abgeschlossen. Damit blicken wir dem finalen Semester an der Hochschule und unserem Bachelorabschluss entgegen. Auch wenn wir uns darauf freuen, hoffentlich bald unseren Abschluss in der Tasche zu haben, blicken wir doch auch ein bisschen wehmütig gerade auf die Zeit hier beim Staatsanzeiger zurück, denn wir beide haben uns hier sehr wohl gefühlt. Von interessanten Aufgaben bis hin zu netten Kollegen hat uns das Praktikum beim Staatsanzeiger alles geboten, was man sich von einem guten Arbeitsplatz wünschen kann. Deshalb werden wir uns immer gerne an unsere Zeit und die Leute beim Staatsanzeiger erinnern.

Marius Leißle

 

19. Juli 2018

Liebes Tagebuch,

Marius hat ja bereits von dem Vortrag zum Thema Personalakquise in der öffentlichen Verwaltung berichtet, den wir für Herrn Ciresa und die Chefradakteurin des Staatsanzeigers, Frau Nußbaum, vorbereitet hatten. Eigentlich wollten beide selbst den Vortrag auf der Versammlung des Kreisverbands Tübingen des Gemeindetags Baden-Württemberg halten, um vor allem kleinen Gemeinden zu helfen, dem Personalmangel entgegen zu wirken. Unabhängig voneinander kamen sie aber auf die Idee, dass Marius und ich ja den Vortrag auch selbst halten könnten. Schließlich hatten wir uns mit dem Thema stark auseinandergesetzt und da wir unter anderem auch potentielle Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst sind, passte das super. Wir sind also an diesem Tag mit dem Zug nach Dußlingen gefahren. Vor dem Vortrag mussten wir uns natürlich noch stärken und so wurden wir vom Geschäftsführer zum Mittagessen eingeladen. Im Rathaus in Dußlingen wurden wir schon sehnlichst vom Landrat und allen Bürgermeistern des Landkreises Tübingen erwartet. Nach den einleitenden Worten der Chefredakteurin und des Geschäftsführers, trugen wir unsere vorbereitete Power-Point Präsentation vor und gaben den Bürgermeistern wichtige Tipps mit auf den Weg, was wir als Studenten von unserem Arbeitgeber erwarten. Die Rückfragen im Anschluss zeigten das hohe Interesse an diesem Thema. Alles in allem ist es sehr gut gelaufen. Es gab keine großen Versprecher oder Katastrophen (trotz Aufregung) und wir hoffen, dass der ein oder andere Bürgermeister etwas von unserem Vortrag umsetzt.

Für den Wirtschaftsredakteur, Herr Leja, durfte ich einen Aufmacher schreiben. Das ist der größte Artikel auf einer Seite im Staatsanzeiger. Das Thema waren die hohen Einnahmen der Grunderwerbsteuer und dass ein Verband forderte die Steuer deswegen zu senken. Es hat sehr viel Spaß gemacht, weil ich auch selbst recherchiert und bei Experten nach Infos gefragt habe. Sogar mit einer Sprecherin der Finanzministerin war ich deswegen in Kontakt. Und meinen Namen unter dem Artikel in der Zeitung zu lesen, war schon etwas Besonderes.

Vorletzte Woche tagte der Beirat Führungswelten im Staatsanzeiger. Dieser wurde als Unterstützung zum Kongress Arbeits- und Führungswelten der Zukunft gegründet. In diesem Beirat sitzen Vertreter der Hochschule Ludwigsburg, der freien Wirtschaft, des Städtetages und natürlich des Staatsanzeigers. In dieser Sitzung wurden hauptsächlich mögliche Themen für den nächsten Kongress besprochen. Dabei durfte ich das Protokoll führen.

In den vergangenen Wochen arbeiteten Marius und ich auch immer wieder an unserer nächsten großen Aufgabe. Vom Staatsanzeiger soll eine Studie durchgeführt werden, um herauszufinden, wie die öffentliche Verwaltung, sich als Arbeitgeber präsentieren sollte und was die Bewerber erwarten. Dazu erstellten wir eine Umfrage, die dann an die Studierenden in den Verwaltungshochschule Kehl und Ludwigsburg geschickt wird. Aber auch jeder Andere, der die E-Stellen vom Staatsanzeiger besucht, kann daran teilnehmen. Leider startet die Umfrage erst, wenn wir nicht mehr da sind, weil dann der Zeitpunkt günstiger ist. Nichtsdestotrotz werden wir die Umfrage dann von der Hochschule zugeschickt bekommen und vielleicht ein kleines Bisschen vor unseren Kommilitonen angeben, dass wir die Umfrage selbst gemacht haben.

Richtig interessant war auch der Untersuchungsausschuss „Zulagen Ludwigsburg“ im Landtag. Dieser beschäftigt sich mit der Zulagenaffäre und der Hochschulkrise der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. In jeder Sitzung werden verschiedene Zeugen gehört und befragt zu deren Rolle an der Krise. Das war wirklich sehr spannend, zumal es um die Hochschule geht, an der ich studiere und man viele Hintergrundinformationen erfährt, die man sonst nie erfahren würde Und als Begleitung der Redakteurin bekam ich auch noch einen coolen „Presse-Aufkleber“, der mich zum Eintritt berechtigte.

Katrin Schmeißer

 

5. Juli 2018

Liebes Tagebuch,

mein Name ist Marius Leißle und ich studiere im Bereich Innenverwaltung an der Hochschule Ludwigsburg. Gleich nach Pfingsten habe auch ich mein knapp viermonatiges Praktikum beim Staatsanzeiger für Baden-Württemberg angetreten.

Nach einer freundlichen Begrüßung erhielt ich eine erste Einweisung und eine kurze Vorstellung der Redaktion. Vor allem lernte ich auch gleich meine Mitpraktikantin Katrin Schmeißer kennen, die wie ich an der Hochschule Ludwigsburg studiert. Zunächst machte ich mich an die Bearbeitung der Einstiegsaufgabe, welche gewöhnlich alle Praktikanten an ihrem ersten Tag erhalten. Hierbei geht es darum, verschiedene Fragen zum Staatsanzeiger zu beantworten. Zweck dieser Aufgabe ist es, sich ein erstes Bild von journalistischer Arbeitsweise zu machen und die Besonderheiten des Staatsanzeigers in der Presselandschaft herauszuarbeiten. So musste ich mich zum Beispiel darüber schlau machen, welche Zeitungsformate es gibt, worin sich die diversen Arten journalistischer Darstellungsformen voneinander unterscheiden und welche davon beim Staatsanzeiger zum Einsatz kommen.

Abgesehen von dieser ersten Übung wartete aber schon die erste umfangreichere Aufgabe auf mich. Katrin hatte von Herrn Ciresa, dem Geschäftsführer des Staatsanzeigers, den Auftrag erhalten, einen Vortrag zum Thema Personalakquise in der öffentlichen Verwaltung vorzubereiten. Diesen Vortrag wollte Herr Ciresa zusammen mit der Chefradakteurin des Staatsanzeigers, Frau Nußbaum, auf der Versammlung des Kreisverbands Tübingen des Gemeindetags Baden-Württemberg halten. Beide kamen später auf die Idee, dass Katrin und ich ja den Vortrag auch selbst halten könnten. Schließlich hatten wir uns – wie ich gleich noch berichten werde - tief in das Thema Personalakquise im öffentlichen Dienst eingearbeitet. Wir freuen uns beide schon sehr auf den Vortrag; Katrin wird dann in ihrem nächsten Eintrag erzählen, wie es gelaufen ist.

Zweck des Vortrags wird sein, gerade die Vertreter kleinerer Gemeinden dafür zu sensibilisieren, dass sie in Zukunft verstärkt mit dem Problem der Personalknappheit konfrontiert sein werden und verschiedene Instrumente vorzustellen, um den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern auch künftig zu decken. Hierzu haben Katrin und ich umfangreiche Recherchen betrieben. So arbeiteten wir uns etwa in Studien zur künftigen Entwicklung der Personalsituation im öffentlichen Dienst oder den veränderten Erwartungen junger Arbeitnehmer ein. Ebenso sammelten wir Informationen über moderne Formen der Personalgewinnung. Alle von uns gesammelten Informationen haben wir strukturiert und in einer schriftlichen Ausarbeitung zusammengetragen; zudem erstellten wir eine PowerPoint-Präsentation hierzu, welche als Grundlage für den Vortrag dienen wird. Darüber hinaus nahmen wir auch eine Bewertung der Stellenanzeigen verschiedener Kommunen auf deren Internetseiten und in der Printausgabe des Staatsanzeigers nach von uns festgelegten Kriterien vor.

Die Recherche all dieser Informationen und die Einarbeitung in das Themenfeld Personalakquise haben Katrin und mir großen Spaß gemacht. Auch haben wir dabei sehr viel dazugelernt. Ich war mir vor dieser Aufgabe etwa nur wenig darüber bewusst, welche weitreichenden Instrumente heutzutage in der Personalakquise eingesetzt werden. Da ich bald selbst auf die Suche nach einer Arbeitsstelle im öffentlichen Dienst gehen oder bei meiner späteren Arbeit vielleicht selbst mit dem Problem der Personalgewinnung konfrontiert sein werde, wird mir das bei der vergangenen Aufgabe erworbene Wissen später vielleicht selbst einmal von Nutzen sein. Die von uns zusammengetragenen Erkenntnisse trugen Katrin und ich zusammen mit der PowerPoint-Präsentation Frau Nußbaum und Herrn Ciresa vor. Dabei haben wir auch gemeinsam kleinere Änderungen und Ergänzungen besprochen, beide waren jedoch mit unseren Vorbereitungen des Vortrages sehr zufrieden.

Neben diesen Aufgaben kam auch eine andere Sache nicht zu kurz, welche zu den wichtigsten Aufgaben beim Staatsanzeiger überhaupt gehört – das Schreiben von Artikeln. Ich durfte dabei auf Vorschlag des für Wirtschaft zuständigen Redakteurs einen längeren Artikel über aktuelle Entwicklungen im Bereich der öffentlich-privaten Partnerschaften im Autobahnbau erstellen. Nach einer kurzen Einweisung in das Thema habe ich die hierfür benötigten Informationen zusammengetragen und diese in einem Artikel zusammengefasst. Dieser wurde dann tatsächlich auch im Staatsanzeiger abgedruckt, was ein sehr schönes Erfolgserlebnis für mich war. Während des ganzen Prozesses stand mir der Wirtschaftsredakteur des Staatsanzeigers zur Seite, so dass ich aus eigener Anschauung lernen konnte, wie ein Zeitungsartikel entsteht, von der ersten Recherche bis hin zum finalen Layout.

 

8. Juni 2018

Liebes Tagebuch,

seit vier Wochen bin ich nun beim Staatsanzeiger für Baden-Württemberg als Praktikantin. Mein Name ist Katrin Schmeißer und ich studiere an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg und darf in der Redaktion für drei Monate mein Praktikum im Bereich „Kommunalpolitik – Führung im öffentlichen Sektor“ absolvieren.

An meinem ersten Tag wurde ich gleich ganz herzlich begrüßt und aufgenommen. Ich bekam eine Infomappe mit vielen wichtigen Informationen zum Praktikum, meinen Zeiterfassungschip und wurde dem Redaktionsteam vorgestellt. Dann bekam ich auch gleich meine erste Aufgabe. Ich durfte anhand des Staatsanzeigers und der Homepage spannende Fragen rund um den Staatsanzeiger beantworten, um diesen besser kennenzulernen.

An meinem zweiten Arbeitstag war ich gleich voll dabei und begleitete die Stellvertreterin der Chefredakteurin Breda Nußbaum, Frau Schlüter, zur Landespressekonferenz in den Landtag. Das war richtig spannend für mich, denn ich konnte unseren Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum ersten Mal live erleben. Die Journalisten stellten ihm einige Fragen, ehe das Thema der Tagesordnung besprochen wurde.

Seit drei Wochen absolviert auch Marius Leißle von der Hochschule Ludwigsburg sein Praktikum bei der Redaktion. Gemeinsam nehmen wir an den wöchentlichen Redaktionskonferenzen montags, donnerstags und freitags teil.

Dabei wird die Zeitung von den Redakteuren geplant und besprochen. Ich finde es wirklich sehr interessant, wie der Arbeitsalltag der Redakteure aussieht und super, dass wir da dabei sein dürfen. Dienstags finden immer Besprechungen mit dem Kongressteam statt, zu denen wir Frau Nußbaum begleiten. Dabei geht es zurzeit hauptsächlich um die Organisation der Personalmessen an den Hochschulen Ludwigsburg und Kehl.

Letzte Woche war ich mit dem Wirtschaftsredakteur Herrn Leja bei einer Pressekonferenz der IHK Baden-Württemberg. Das war bisher eines meiner Highlights. Der Präsident der IHK Herr Grenke berichtete von der konjunkturellen Lage der baden-württembergischen Unternehmen. Da auch der SWR vertreten war, schaltete ich abends mal die Landesschau ein und sah mich tatsächlich im Fernsehen. Das hat mich sehr stolz gemacht.

Unsere nächste spannende Aufgabe haben Marius und ich vom Geschäftsführer Herr Ciresa und der Chefredakteurin Frau Nußbaum bekommen. Aber davon berichtet euch Marius das nächste Mal dann ausführlicher.

 

9. März 2018

Liebes Tagebuch,

Johanna Zeller hatte am 2. Februar ihren letzten Arbeitstag bei der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co.KG. Nun dürfen wir – Vanessa Berkhimer und Svenja Engelmann – das Team der Redaktion unterstützen. Ich bin von der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl und darf für vier Monate beim Staatsanzeiger neue Erfahrungen sammeln und mich in die Tätigkeiten der Redaktion einbringen. Svenja studiert an der Hochschule für öffentliche Finanzen und Verwaltung in Ludwigsburg und darf ihr Praktikum ebenfalls in der Redaktion für drei Monate absolvieren.

Mitte Januar begann für uns unser neuer Praxisabschnitt. Beide waren wir zuvor für drei Monate im Ausland. Ich war in Wien und Svenja in Kapstadt. Trotz der kurzen Zeit zur Akklimatisierung waren wir am ersten Tag hellwach vor Neugierde. Nach der herzlichen Begrüßung wurden wir über Personelles informiert. Bei dieser Gelegenheit stellte man uns jeweils eine umfangreiche und informative Mappe zusammen, mit Informationen zum Beispiel zur Redaktion, Stempelkarte, Layout-Gestaltung und so weiter. Nach den Formalitäten durften wir unseren neuen Arbeitsplatz sowie Kollegen kennenlernen.

Schon am ersten Tag erhielten wir unsere erste Aufgabe. Wir durften verschiedene Fragen im Zusammenhang mit dem Staatsanzeiger beantworten. Hierbei wurde uns die Möglichkeit gegeben, mehr über den Staatsanzeiger zu erfahren und uns vor Augen zu führen, welche Bedeutung dieser bei den Lesern hat.

Von Anfang an dürfen wir an den wöchentlichen Sitzungen der Redaktion, die montags, donnerstags und freitags stattfinden sowie des Kongress-Teams, die am Dienstag stattfindet, teilnehmen.
Hierbei erhalten wir einen Einblick in den Arbeitsalltag der Redakteure und lernen die verschiedenen Schritte zur Entstehung einer Zeitung kennen.

In den Sitzungen des Kongress-Teams werden Veranstaltungen geplant, besprochen und reflektiert.
Nach Fertigstellung der oben genannten Recherche erhielten wir unsere nächste vielversprechende Aufgabe. Da Bewerber für Stellenangebote in der öffentlichen Verwaltung durch den demografischen Wandel keine Schwierigkeiten bei der Jobsuche haben und es sogar beinahe so ist, dass sie sich eine von mehreren Angeboten aussuchen können, ist es für Städte und Gemeinden wichtig, sich attraktiv von anderen abzuheben. Beide haben wir persönliche und unterschiedliche Kriterien aufgestellt, anhand derer wir die Internetseiten von den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg durchforsten. Ziel ist die Aufstellung einer Matrix anhand unseren gewählten Kriterien zur Bewertung der Bemühungen der eigenen Arbeitgeberattraktivität.

Außerdem durfte ich mit Frau Schlüter zum Untersuchungsausschuss „Zulagen Ludwigsburg“ begleiten. Ich habe mich sehr über diese Gelegenheit gefreut! Der Ausschuss hat am 29. Januar insgesamt drei Zeugen zur Zulagenaffäre der Hochschule für Finanzen und Verwaltung Ludwigsburg befragt. Hierbei war es interessant zu beobachten, welche Strategien die Abgeordneten verwendeten und welche unterschiedliche Meinungen sie zur Glaubwürdigkeit des ersten Zeugen hatten. Die nächste Sitzung fand am 23. Februar statt, die genauso interessant für mich war wie die vorherige.

Ein weiterer Höhepunkt bisher war die Begleitung von Herrn Schwarz aus der Redaktion zu einem Interview. Hier befragten wir Herrn Pfisterer, Vorsitzender des Landesverbands der im öffentlichen Dienst beschäftigten Tierärzte. Es ging um die personelle Unterbesetzung der Amtstierärzte. Hintergrund ist ein Prozess gegen einen Schweinezüchter und einen Amtszierarzt wegen Tierquälerei und Strafvereitelung. Herr Pfisterer fordert 200 neue Stellen, was auch den Forderungen des Landkreistags entspricht.

Das Interview wurde aufgenommen, damit ich das Gesagte am Tag darauf zu Papier bringen konnte. Herr Schwarz überarbeitete es zu einem gelungenen Interview, das am 16. Februar im Staatsanzeiger erschienen ist.

Das Kongress-Team hatte in letzter Zeit besonders viel zu tun. Denn der Staatsanzeiger veranstaltete am 26. Februar das Symposium zum Thema „#Amt@Socialmedia - Kommunikation mit dem vernetzten Bürger“. Während den Besprechungen und Vorbereitungen konnten wir viel lernen und erhielten einen umfangreichen Einblick in die Organisation einer Veranstaltung. Wir halfen tatkräftig bei den Vorbereitungen sowie am Tag des Symposiums mit. Wir betreuten jeweils die Referenten der Fachforen. Außerdem befragten wir Teilnehmer zu der Veranstaltung, um die Antworten und ein Foto der Befragten mit der Überschrift „Stimmen zum Thema“ im Staatsanzeiger veröffentlichen zu können.
Vanessa Berkhimer (Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl)

 

26. Januar 2018

Liebes Tagebuch,

heute ist schon mein letzter Tag beim Staatsanzeiger.

In den letzten Wochen ist einiges passiert, sodass meine Praktikumszeit wie im Flug verging:

Nach den Weihnachtstagen arbeitete ich weiter an meiner Recherche mit dem Thema „Wie werden die Beamtenanwärter in den einzelnen Bundesländern finanziert?“. Es standen hierfür noch einige Antworten von Hochschulen und Ministerien aus. Ich nahm bei Bedarf telefonischen Kontakt und hakte nochmals nach. Als ich alle Ergebnisse erhalten habe, stellte ich diese Herrn Ciresa und Frau Nußbaum vor. Gemeinsam überlegten wir, welche Informationen noch benötigt werden, um ein aussagekräftiges Rechercheergebnis zu erhalten. So erhielt ich noch zwei weitere Fragestellungen und nahm erneut mit den Ansprechpartnern der Hochschulen und Ministerien Kontakt auf.

Zwei Highlights der vergangenen Wochen waren zum einen das Vorbereitungstreffen für den Wettbewerb „Leuchttürme der Digitalisierung“ und zum anderen ein Vorgespräch für eine Reportage im Amtsgericht Stuttgart, zu der ich eine Redakteurin begleiten durfte.                                                          
Beim Partnertreffen konnte ich meine Fähigkeiten die wichtigsten Informationen einer Besprechung herauszufiltern und in einem Protokoll festzuhalten weiter ausbauen und lernte Personen vom Gemeinde-, Städte- und Landkreistag kennen. Das Gespräch im Amtsgericht diente der Vorbereitung einer Reportage. Ich bekam viele Einblicke in die Arbeit eines Haftrichters und die Abläufe im Gericht.

Rückblickend war es eine hochinteressante und lehrreiche Zeit beim Staatsanzeiger. Von der Entstehung einer Wochenzeitung, dem Alltag eines Redakteurs über das Organisieren von Veranstaltungen, gründliches Recherchieren bis hin zu verschiedenen Führungsstilen: Ich konnte nicht nur vieles für meinen weiteren Berufsweg lernen, sondern auch vieles für meinen Lebensweg.

Ich habe mich im Redaktionsteam, welches mich herzlich aufgenommen hat, sehr wohlgefühlt. Ich fühlte mich als Mitglied des Teams, denn ich durfte ebenfalls meine Meinung einbringen und konnte mich bei Fragen jederzeit an die Kolleginnen und Kollegen wenden.

Nun beende ich noch meinen Praktikumsbericht für die Hochschule, in dem wir unsere Tätigkeiten und Erfahrungen festhalten sollen und stelle meine letzten Aufgaben, die Analyse und Bewertung einer kommunalen Website, fertig.

Seit letzter Woche sind zwei neue Praktikantinnen aus Ludwigsburg und Kehl in der Redaktion, die ihr nächste Woche kennen lernen werdet.

Viele Grüße

Johanna Zeller

 

8. Dezember 2017

Liebes Tagebuch,

wie versprochen berichte ich von meinen Aufgaben, an denen ich momentan arbeite.

Die letzten Wochen arbeitete ich an einer großen Recherche, die Moritz in seiner letzten Praktikumswoche begonnen hatte.

Nachdem diese Recherche abgeschlossen war, folgte sofort die Nächste. Momentan informiere ich mich darüber, wie die Studierenden des gehobenen Diensts (Allgemeine Verwaltung) in den einzelnen Bundesländern finanziert werden. Die Frage ist hier, ob die Länder oder die Kommunen die Bezüge bezahlen.

Neben meinen Aufgaben, die ich selbstständig erledigen darf, nehme ich an den wöchentlichen Redaktionssitzungen, wie der Blattkritik, Blattbesprechung und Blattplanung teil.

In den vergangenen zwei Wochen gab es für mich zwei besondere Veranstaltungen: Ich durfte an einer Beiratssitzung der Hochschule Kehl und zum ersten Mal an einer externen Blattkritik teilnehmen. Dieses Mal wurde Herr Dietzel, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, eingeladen, um eine kritische Betrachtung der Zeitung vorzunehmen. Dies ist sehr spannend, da man die Meinung eines Lesers erfährt und so für die verschiedenen Blickwinkel der Zielgruppen sensibilisiert wird. Diese Kritik nimmt die Redaktion als Möglichkeit, den Staatsanzeiger stetig weiter zu verbessern.

Bei der Blattkritik führte ich Protokoll und formulierte dieses im Anschluss aus.

Nächste Woche habe ich AG-Woche in Balingen. Hierbei handelt es um eine Pflichtveranstaltung der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen. In jedem Praktikumsabschnitt nehmen wir an der einwöchigen Lehrveranstaltung zum jeweiligen Vertiefungsbereich teil. In meinem Fall ist die Vertiefung „Kommunalpolitik, Führung im öffentlichen Sektor“.

Deshalb folgt mein nächster Eintrag im neuen Jahr.

Johanna Zeller

 

24. November 2017

Liebes Tagebuch,

nun bin ich schon seit drei Wochen bei der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co.KG und absolviere mein Praktikum im Vertiefungsbereich Kommunalpolitik / Führung im öffentlichen Sektor. Die Zeit seit dem Praktikumsbeginn verging wie Flug, was daran liegt, dass ich hier bereits viele Eindrücke sammeln konnte.

Im Anschluss an die herzliche Begrüßung am ersten Tag wurden mir alle Räumlichkeiten gezeigt, die Zeiterfassung und die Arbeitszeiten erklärt sowie alle wichtigen Informationen mitgeteilt. Da man sich am ersten Tag, aufgrund der vielen neuen Impressionen und Informationen, zumeist nicht alles merken kann, bekam ich eine Mappe, in der alle wichtigen Unterlagen, wie Sprachleitfaden, Betriebsvereinbarungen und Leitfaden für Praktikanten beinhaltet waren. Diese las ich mir aufmerksam durch. Außerdem ist es gut zu wissen, dass einem Unterlagen, in denen man nochmals alles Wichtige nachlesen kann, zur Verfügung stehen.

Nachdem ich meine Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion kennenlernte, begann ich mit der Einstiegsaufgabe für Praktikanten. Diese konnte ich durch eine gründliche Recherche vergangener Ausgaben, der Homepage und der Auftritte auf verschiedenen sozialen Medien des Staatsanzeigers erledigen und erhielt dadurch einen tieferen Einblick und viele Informationen über die Arbeit und die Produkte des Staatsanzeigers.

In meiner zweiten Woche lernte ich Moritz, der ebenfalls sein Praktikum hier absolviert hat, kennen. Für ihn war es jedoch schon die vorletzte Woche beim Staatsanzeiger. Wir beide nahmen an den wöchentlichen Redaktionssitzungen, die montags, donnerstags und freitags stattfinden, sowie an der Kongressrunde teil. Hierbei können wir die verschiedenen Schritte, die zur Entstehung der Zeitung erforderlich sind, verfolgen und erhalten Einblicke in den Arbeitsalltag der Redakteure. Durch die Kongressrunden lernen wir, wie Veranstaltungen geplant werden, was beachtet werden muss und welche Problematiken entstehen können.

Obwohl ich Praktikantin in der Redaktion bin, durfte ich das Kongressteam bereits zwei Mal begleiten. Dadurch können wir Praktikanten Veranstaltungen, bei deren Planungen wir zum Teil dabei waren, live miterleben.

Meine erste Veranstaltung war die Personalmesse an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Hier koordinierte ich die Anmeldungen von Studierenden zum kostenlosen von Bewerbungsfotoshooting und hielt diesbezüglich Rücksprache mit dem Fotografen. Zu Zeiten, an denen nicht so viel los war, durfte ich mir selbst einen Eindruck von den Ausstellern machen und konnte mich informieren, wo es Stellen für Absolventen von meinem Studiengang gibt. Gemeinsam mit einem Kollegen durfte ich Stimmen von Studierenden einfangen.

Eine Woche später besuchte ich eine Inhouse Schulung in Blaubeuren aus der Seminarreihe Praxiswissen Gemeinderat mit dem Thema Vergabe- Richtig entscheiden bei öffentlichen Aufträgen. Hier konnte ich bei den Vorträgen, der Podiumsdiskussion und dem szenischen Spiel viel lernen, da das Thema Ausschreibung und Vergabe an unserer Hochschule nicht gelehrt wird. Momentan arbeite ich an einer großen Recherche. Von dieser berichte ich aber das nächste Mal.

Johanna Zeller (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg)

 

9. November 2017

Liebes Tagebuch,

heute blicke ich zurück auf meinen Praxisabschnitt beim Staatsanzeiger. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Arbeitstag. Ich wurde herzlichst von Frau Englisch-Baur begrüßt und habe meinen Stempelchip und eine Unterlagensammlung über den Staatsanzeiger und dessen Arbeitsbedingungen erhalten.

Des Weiteren wurde mir der Aufenthaltsraum gezeigt, dort durfte ich mich immer an Wasser und Heißgetränken bedienen, was ich sehr gut fand.

Nach der angenehmen Begrüßung kam ich in die Redaktion, in der sich zu Beginn Frau Kugel um mich kümmerte. Nach einer kurzen Vorstellung in der Redaktion erhielt ich meinen ersten Arbeitsauftrag, ich sollte den Staatsanzeiger genauer kennenlernen und habe dazu einige Leitfragen erhalten.
Dies bereicherte mein Wissen über den Staatsanzeiger und insbesondere über die Redaktion.

In den anschließenden Wochen wurde ich immer enger mit der Wochenzeitung des Staatsanzeigers vertraut, da mir meine Kollegen ihre Ressorts vorgestellt haben. Es war spannend zu hören, wie ein Artikel zustande kommt. Besonders interessant finde ich Reportagen, bei welchen der Redakteur/ die Redakteurin hautnah dabei ist, wie zum Beispiel Frau Reich, welche schon bei einem Hubschrauberflug der Luftrettung dabei war. Bei der Vorstellung hörte ich schnell die Begeisterung der Kollegen für deren jeweiliges Ressort heraus.

Bei der Blattkritik, Blattbesprechung und der Blattplanung des Staatsanzeigers durfte ich immer dabei sein. Einmal habe ich die Blattkritik selbst vorbereitet und anschließend bei der Besprechung vorgestellt.

Am 28. Juli 2017 durfte ich Herrn Schwarz zur Bürgerjury des Leuchtturm-Wettbewerbs ins Haus Clay des Staatsministeriums begleiten. Dort traf sich die diesjährige Bürgerjury, um die Sieger des Leuchtturm-Wettbewerbs zu ermitteln. Es gab fünf Kategorien, in denen jeweils drei Gewinner ermittelt wurden. Auf der Veranstaltung unterstützte ich Herrn Schwarz und machte einige Bilder, welche für den Social Media Auftritt verwendet wurden. Die Bilder erschienen auch in der Wochenzeitung. Anschließend gingen wir noch mit der Bürgerjury gemeinsam zum Griechen essen.

In der Zeit danach habe ich mich viel mit dem Leuchtturm-Wettbewerb beschäftigt. Ich kontrollierte das Inhaltsverzeichnis, die Nummern der Projekte, die Daten und
Fakten der Artikel des Kompendiums. Im Kompendium werden alle 83 Projekte inklusive der Platzierung vorgestellt.

Am Tag der Preisverleihung habe ich das Kongress-Team unterstützt und durfte den Rednern die Schecks auf der Bühne überreichen, welche diese dann weiter an die jeweiligen Sieger reichten. Abschließend gab es noch ein Catering.

Des Weiteren habe ich eine Facebook – Schulung für meine Kollegen aus der Redaktion vorbereitet. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich so mein Wissen weitergeben konnte. Für die Schulung habe ich den Konferenzraum reserviert und habe dort die Funktionen und Optionen von Facebook meinen Kollegen vorgestellt. Zusätzlich habe ich noch eine Zusammenfassung erstellt, welche ich dem Redaktions-Team aushändigte.

Darüber hinaus durfte ich mir Marketingstrategien für Facebook überlegen, dies fand ich sehr interessant, da ich keine Einschränkungen erhalten habe und somit meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte.

Für Frau Nußbaum durfte ich eine Präsentation vorbereiten bei welcher ich das Thema selbst auswählen und ausarbeiten durfte. Darüber hinaus habe ich einige Präsentationen bearbeitet und anschließend für Sie ausgedruckt.

Darüber hinaus durfte ich mit zu den Kongressen gehen, wie zum Beispiel zu der Personalmesse nach Ludwigsburg und zum Praxiswissen Gemeinderat in die Stadthalle von Reutlingen.
Die Planung der Veranstaltungen habe ich immer miterlebt, da ich zu den wöchentlichen Treffen des Kongress-Teams mitgehen durfte. So habe ich einen sehr guten Einblick in die Kongresse erhalten.
Bei den Veranstaltungen half ich immer beim Auf- und Abbau und kümmerte mich um die Referenten. Ich betreute die Referenten im Bezug auf die Präsentationen und dass sie ihre Zeit bei den Reden einhalten. Es war immer sehr interessant zu sehen wie eine Veranstaltung in der Praxis ablief. Bei der theoretischen Planung unterstütze ich das Orga-Team und so wurden mir auch die Unterschiede zwischen der Theorie und Praxis klar.

Die Veranstaltungen haben mich weitergebildet, da ich bei den Vorträgen der Referenten zuhören durfte und die Themen alle im Bezug zur öffentlichen Verwaltung standen. Ich konnte sozusagen den Lehrstoff der Veranstaltungen mitnehmen. Hier wurde das Thema Vergabe behandelt mit welchem ich zuvor noch nie in der Hochschule konfrontiert wurde.

Rückblickend hat es mir sehr viel Spaß gemacht beim Staatsanzeiger zu arbeiten. Die Kollegen sind immer gut drauf und es herrscht eine Wohlfühlatmosphäre. Die Aufgaben, die ich erhalten habe waren abwechslungsreich und es wurde mir nie langweilig. Am meisten hat es mir gefallen mit auf die Veranstaltungen zu gehen. Durch die Veranstaltungen durfte ich auch in Räumlichkeiten, die ich zuvor noch nie betreten habe, wie zum Beispiel der Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart oder das Haus Clay des Staatsministeriums.

Moritz Völke (Hochschule Kehl)

 

10. Mai 2017

Liebes Tagebuch,

nachdem Alexandra seit einem Monat ihr Praktikum beim Staatsanzeiger beendet hat, neigt sich nun auch mein Praktikum dem Ende. Bereits am 15. Mai beginnt mein nächstes Praktikum bei der Kreispolizeibehörde Ludwigsburg! Deshalb gab es in den vergangenen Wochen sehr viel zu tun: Da auch ich mein Konzept „Personalmangel in baden-württembergischen Kommunen – sind Fachkräfte mit Migrationshintergrund die Lösung?“ inzwischen fertiggestellt habe, durfte ich es der Chefredakteurin Frau Nußbaum und dem Geschäftsführer Herrn Ciresa präsentieren. Sie sind detailliert darauf eingegangen und haben mich mit Anmerkungen für den letzten Schliff unterstützt.

Aufgrund meiner Teilnahme bei den Besprechungen für die Planung der Staatsanzeiger-Kongresse habe ich kurz darauf die Aufgabe bekommen, Ansprechpartner großer Kanzleien zu recherchieren, die bei einer Veranstaltung des Staatsanzeigers an der Universität Speyer teilnehme n sollen. Außerdem hatten wir zwei spannende externe Blattkritiken in den vergangenen Wochen, die ich mit verfolgt und protokolliert habe. Ebenso durfte ich an den regelmäßigen Blattbesprechungen und Sitzungen des Kongress-Teams teilnehmen, bei denen man einen sehr interessanten Einblick in zukünftige Projekte und die Auswahl von Themen für die Wochenzeitung bekommt.

Am Montag wurde ich von Frau Nußbaum und Herrn Ciresa zu einem Abschlussessen eingeladen. Ich fand es toll, dass sie sich für mich Zeit genommen haben um auf meine Erlebnisse der vergangenen Monate einzugehen. Zusätzlich hatte ich am Mittwoch ein Abschlussgespräch mit Frau Nußbaum in ihrer Funktion als meine Praktikumsbetreuerin, bei der sie mir sehr offen wertvolle und persönliche Ratschläge für meinen weiteren beruflichen Werdegang gab.

Da mein Praktikum endet, ist das der letzte Tagebuch-Eintrag von mir. Gemeinsam mit Alexandra habe ich beim Staatsanzeiger viel Neues erlebt und einiges über die journalistische und politische Welt erfahren. Ich freue mich, den Staatsanzeiger als meine Praxisstelle gewählt zu haben und hoffe, auch Du hast einen Einblick davon bekommen wie der Staatsanzeiger funktioniert und was er zu bieten hat.

Robin Menholz

 

12. April 2017

Liebes Tagebuch,

diese Woche herrschte in der Redaktion großer Trubel. Da am Freitag ein gesetzlicher Feiertag ist, muss die gesamte Arbeit der Redaktion an vier an Stelle von fünf Tagen erledigt werden.

Am Montag erhielten Robin und ich einen Einblick in die Anzeigenabteilung. Katharina Stümer zeigte uns wie die Stellenanzeigen entstehen beziehungsweise bearbeitet werden. Das war für Robin und mich besonders interessant, da wir bald unser Studium abgeschlossen haben werden und uns in geraumer Zeit für unsere ersten Stellen bewerben werden.

Am Mittwoch hatte ich die Möglichkeit mein Konzept „Handhabung kultureller Vielfalt – Öffentliche Verwaltung“ Geschäftsführer Joachim Ciresa und Chefredakteurin Breda Nußbaum zu präsentieren. Ich fand es toll, dass die beiden sich extra Zeit für mich genommen haben. Im Anschluss führte ich ein kurzes Abschlussgespräch mit der Chefredakteurin. Sie gab mir wertvolle, persönliche Tipps für meinen weiteren beruflichen Werdegang.

Meine Praktikumszeit endet leider am Donnerstag. Das ist sehr schade. In der Zeit, als ich in der Redaktion des Staatsanzeigers mein Praktikum absolvierte, konnte ich viel lernen. Das Schreiben von Artikeln war ein Highlight für mich und bereitete mir viel Spaß. Doch auch die Recherche verschiedener Themen war sehr spannend. Es war interessant einen Blick in die Welt des Journalismus werfen zu können. Diese Welt unterscheidet sich deutlich von der Welt der Öffentlichen Verwaltung, denn sie ist vielseitiger und schnelllebiger.

An meinem letzten Arbeitstag werde ich vom Geschäftsführer Joachim Ciresa zum Essen eingeladen. Ich freue mich schon auf das Essen und das Gespräch mit ihm. Normalerweise ist die Chefredakteurin Breda Nußbaum immer bei diesem Abschlussessen dabei. Jedoch hat sie leider einen wichtigen Termin und somit keine Zeit.

Alexandra Duckeck

 

7. April 2017

Liebes Tagebuch,

heute hörst du mal ein bisschen was von mir, Robin Menholz. Da Alexandras Praktikum Ende nächster Woche vorüber ist, hat sie gerade viel damit zu tun, alle ihre Aufgaben pünktlich abzuschließen. Zum Glück bleibe ich einen Monat länger und habe deshalb ein klein wenig Luft, um dir von unseren neuesten Erlebnissen zu berichten.

Letzte Woche hat Alexandra wie angekündigt ihre AG-Woche absolviert, weshalb sie leider am Montag nicht bei einem großen Highlight dabei sein konnte: Dem Symposium des Staatsanzeigers. Dabei handelt es sich um einen Kongress für Berufstätige im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Jahr stand es unter dem Motto: „Komplexe Inhalte verständlich vermitteln“. Für mich bedeutete das Symposium für die Technik im Hauptsaal verantwortlich zu sein. Ich habe hauptsächlich den Referenten die Funktion der Mikrofone, Headsets und Powerpoint-Presenter erklärt, eingegriffen wenn Hilfe benötigt wurde und die Helligkeit und Temperatur im Raum überwacht. Viel spannender als meine Aufgabe waren jedoch die Referenten - als Praktikant des Staatsanzeigers hat man die Gelegenheit, kostenlos hochkarätigen Fachforen zu lauschen. Eine Beschreibung aller Eindrücke, die ich mitgenommen habe, würde den Rahmen sprengen, aber du kannst das gern in der zwölften Ausgabe des Staatsanzeigers auf Seite sechs nachlesen.

Abgesehen vom Symposium war meine Woche allerdings eher weniger ereignisreich, da viele Kollegen frei hatten und ich außer Alexandras und meiner gemeinsamen Groß-Recherche zu Migranten im öffentlichen Dienst keine besonderen Termine hatte und obendrein auch noch zwei Tage krank im Bett lag. Immerhin kann man sagen: Die aktuelle Woche bietet sehr wohl einiges an Spannung.

Wie jede Woche haben Alexandra und ich an allen Redaktionssitzungen teilgenommen, bei einer davon gab es diesmal wieder eine sogenannte „Blattkritik“. Das bedeutet, dass ein Leser, in dieser Woche war es Redakteur Philipp Rudolf, die aktuelle Ausgabe des Staatsanzeigers in der Sitzung mit der Redaktion durchgeht und Seite für Seite beurteilt, beziehungsweise Verbesserungsvorschläge macht. Durch die Blattkritik möchte der Staatsanzeiger sich stetig weiter verbessern – indem viele unterschiedliche Leser regelmäßig eine Blattkritik machen, werden die Redakteure für die verschiedenen  Blickwinkel Zielgruppe sensibilisiert.

Am Dienstag gab es für Alexandra und mich zwei spannende Termine: Redakteurin Jennifer Reich nahm sich am Vormittag Zeit, um uns die Besonderheiten ihrer Ressorts Bildung & Wissenschaft, Beruf & Karriere, sowie den redaktionellen Bereich auf Staatsanzeiger.de  näher zu bringen. Vor allem begeistert sie sich für die Themenbereiche Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Am interessantesten war es für mich jedoch, zu erkennen, welche Themenvielfalt gerade die Gebiete Bildung und Wissenschaft bieten. 

Nachmittags hatten wir ein ausgiebiges Gespräch mit Barbara Wirth, die seit über 20 Jahren beim Staatsanzeiger arbeitet und mittlerweile die Redaktion als CvD unterstützt. CvD bedeutet so viel wie „Chef vom Dienst“, das spricht aber eigentlich niemand so aus. Frau Wirth stellt in dieser Position die Schnittstelle des Staatsanzeigers dar, gewissermaßen den Ort, an dem alle Fäden zusammenlaufen. Sie vermittelt zwischen der Anzeigen-Abteilung, der Redaktion und der Druckerei, geht auf die Bedürfnisse der Organisationseinheiten ein und entscheidet deshalb auch über das Layout bzw. die Anordnung der Seiten. Seit 2012 hat sie zusätzlich  die Aufgabe der Projektleiterin für zahlreiche Sonderbeilagen übernommen. Das bedeutet für sie viel Input und Erfahrungen, die sie uns Praktikanten vermitteln konnte. Besonders spannend war Frau Wirths Erzählung von ihrem sehr beeindruckenden Werdegang im Staatsanzeiger.

Der Rest der Woche wurde mit unserer großen Praktikanten-Aufgabe gefüllt: Nachdem sich Alexandra mit Frau Nußbaum abgesprochen hat, verfolgen wir beide nun zwei unterschiedliche Ansätze, um an das Thema Migranten im öffentlichen Dienst heranzugehen. Später soll möglicherweise aus den Ergebnissen ein Vortrag für eine „Roadshow“ entstehen, eine Art Präsentations-Tournee, in dem die Kommunen über die Besonderheiten bei der Einstellung von Migranten informiert werden.  Nächste Woche stellen wir unsere Ansätze dem Geschäftsführer Herrn Ciresa und Frau Nußbaum vor.

 

24. März 2017

Liebes Tagebuch,

diese Woche war Robin bei der AG-Woche. Kommende Woche werde ich bei der AG-Woche sein. Dabei handelt es sich um eine Pflichtveranstaltung der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. Für jeden Praktikumsabschnitt ist eine einwöchige Lehrveranstaltung zum jeweiligen Vertiefungsbereich vorgesehen. Robin vertieft den Bereich „Führung im öffentlichen Sektor“ während des Praktikums bei der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH. Ich hingegen vertiefe den Bereich „Organisation, Personal, Informationsverarbeitung“.

In dieser Woche habe ich erneut einige Einführungen erhalten. Am Dienstag zeigte mir Doris Kugel das Aufgabengebiet der Redaktionsassistenz. Sie erklärte mir die Vorgehensweise bei der Abrechnung der Honorare der freien Mitarbeiter mit Typo3. Außerdem stellte sie das Programm CRM vor, mit dem die Bürgermeisterdatenbank gepflegt wird. Ein kleiner Exkurs zum Thema Bürgermeisterwahlen war außerdem Teil der Einführung.

Am Tag darauf darauf hatte ich eine Einführung bei Ulrike Raab-Nicolai. Sie ist für den Bereich der Sonderveröffentlichungen zuständig. Zunächst war es meine Aufgabe über ihr Ressort in einigen Ausgaben des Staatsanzeigers zu recherchieren. Dabei stellte ich die Merkmale und Gemeinsamkeiten der Sonderveröffentlichungen fest. Des Weiteren recherchierte ich über den Bereich der Sonderveröffentlichungen in anderen Zeitungen. Während dieser Recherche arbeitete ich die Unterschiede zwischen den Sonderveröffentlichungen im Staatsanzeiger und den Sonderveröffentlichungen in anderen Zeitungen heraus. Anschließend erklärte mir Ulrike Raab-Nicolai Näheres zu den Sonderveröffentlichungen und zu der redaktionellen Arbeitsweise in diesem Bereich.

Am Donnerstag sammelte ich besonders viele neue Eindrücke. Am Morgen war ich zu Gast in der Anzeigenabteilung. In der Anzeigenabteilung findet der Stellen- und Zentralblattumbruch statt. Nach einer ausführlichen Erklärung konnte ich den Umbruch des Zentralblatts sogar selbst übernehmen. Außerdem kontrollierte ich die Freigabe der Stellenanzeigen. Es war interessant zu sehen, welche Arbeitsschritte außerhalb der Redaktion notwendig sind, damit der Staatsanzeiger erscheinen kann. Darüber hinaus erhielt ich in der Anzeigenabteilung einen Überblick über das Angebot der E-Stellen. Am Mittag war ich dabei, als die Seiten des Staatsanzeigers „abgeschossen“ wurden. Das „Abschießen“ der Seiten des Staatsanzeigers bedeutet, dass die Seiten, nach einer letzten Kontrolle, von der Chefredakteurin Frau Nußbaum freigegeben werden und anschließend an die Druckerei zum Druck gesendet werden.

Am Abend nahm ich an einem Ausflug der Redaktion teil. Das Ausflugsziel war die Druckerei Ungeheuer & Ulmer in Ludwigsburg, in der der Staatsanzeiger gedruckt wird. Es war beeindruckend beim Druck des Staatsanzeigers zuschauen zu können. Für den Druck der Gesamtauflage einer Ausgabe des Staatsanzeigers werden 2-3 Papierrollen benötigt. Das Gewicht einer dieser Papierrollen liegt bei circa einer Tonne. Die Besichtigung der Druckerei verschaffte der Redaktion und mir spannende Einblicke.

Alexandra Duckeck

 

17. März 2017

Liebes Tagebuch,

während der vergangenen Woche ist Einiges passiert.

Robin und ich haben derzeit zwei große Aufgaben zu erledigen. Wir arbeiten an unseren Aufgaben, wenn keine Besprechungen oder besonderen Termine anstehen. Meine Aufgabe besteht in der Erarbeitung eines Rahmenprogramms für C-Sprengelsitzungen. Nachdem ich schon mögliche Tagesabläufe zusammen gestellt hatte, sowie interessante Themen für die Bürgermeister/innen und potenzielle Referenten aufgelistet hatte, geht meine Recherche nun tiefer. Frau Nußbaum bat mich, während eines Zwischengespräches, noch mehr interessante Themen und Referenten zu finden. Leider konnte ich während der letzten Zeit nicht an meiner Aufgabe weiterarbeiten, da ich über einen längeren Zeitraum krank war. Robin hat die Aufgabe zu recherchieren, wie Migranten den künftigen Personalmangel in der öffentlichen Verwaltung decken könnten. Hierbei stehen der Abbau von Hemmnissen und die Anwerbung der Migranten im Vordergrund.

Am Montag haben wir Praktikanten an der wöchentlichen Redaktionsbesprechung teilgenommen. Außerdem erhielten wir von Herr Völpel eine Einführung in den Geschäftsbereich Kongresse und Symposien. Es war sehr interessant zu erfahren, wie die Konzeption und Organisation von Kongressen und anderen Veranstaltungen abläuft.

Dienstags war Robin bei der Personalversammlung des Ausbildungspersonalrates. Die Personalversammlung fand an der Hochschule Ludwigsburg statt.

Am Tag darauf konnte ich Herr Schwarz zu einem Interview begleiten. Herr Schwarz interviewte die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen Rita Pawelski und den Leiter des Stabsbereichs Verwaltungsrat/Vorstand der Techniker Krankenkasse Jörg Ide. Es war toll, dass ich die Beiden kennenlernen konnte. Am Nachmittag war es meine Aufgabe das aufgenommene Interview zu Papier zu bringen. Außerdem nahmen wir an der wöchentlichen Besprechung bezüglich der Kongressplanung teil. Diese fand diese Woche ausnahmsweise mittwochs statt, und nicht dienstags.

Am Donnerstag findet die wöchentliche Redaktionsbesprechung statt, bei der Robin und ich auch teilnehmen. Die Besprechung findet immer statt, bevor die Seiten der Zeitung „abgeschossen“ werden. Hierbei können wir Praktikanten jede Menge von der Arbeitsweise einer Redaktion lernen. Des Weiteren arbeitet mich Herr Schmid ein. Gegenstand der Einarbeitung sind die Themenseiten, die Führungsakademie und die Seite aus der Hochschule.

An diesem Freitag erhalten wir drei weitere Einführungen. Die Mitarbeiter des Ressorts „Politik und Verwaltung“, des Ressorts „Demografie und Wandel“ und des Ressorts „Wirtschaft“ werden uns Praktikanten ihre Arbeitsweise näher bringen. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

Alexandra Duckeck und Robin Menholz

 

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