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Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown robust

29.01.2021 
Redaktion
 
Foto: dpa/Bildagentur-online/Blend Images

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STUTTGART. Hotel, Gastronomie und Einzelhandel, die vom Lockdown besonders betroffenen Branchen, scheinen die staatlichen Unterstützungsleistungen weiterhin in Anspruch zu nehmen und dadurch ihre Beschäftigten halten zu können. Zu diesem Fazit kommt Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. „Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zeigt sich auch im Januar stabil. Der Lockdown seit Dezember hat sich bisher noch nicht in Arbeitslosigkeit niedergeschlagen“, sagt er.

Im Januar waren in Baden-Württemberg 283.621 Menschen arbeitslos gemeldet, 19.100 Personen mehr als im Dezember 2020. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat ist saisontypisch“, so Rauch.

Über 2,4 Millionen Menschen in Kurzarbeit

Seit März 2020 haben rund 156.165 Betriebe im Land Kurzarbeit angezeigt. Die Zahl der Beschäftigten, für welche die baden-württembergischen Betriebe seit März 2020 Kurzarbeit angezeigt haben, beläuft sich auf über 2,4 Millionen.

Die Monate mit den meisten angezeigten Personen in Kurzarbeit waren März bis Mai 2020: Waren es im April noch über 1,3 Millionen Menschen ging die Zahl im Januar 2021 auf 91.896 zurück.

„Doch die leichte Entspannung, die wir zum Jahresende spürten, und auch die neuen Arbeitslosenzahlen zeigen, dass der Arbeitsmarkt robuster auf die Einschränkungen reagiert als im letzten Frühling. Das Schlimmste wird derzeit immer noch durch die bewährte Kurzarbeit aufgefangen“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU).

Industrie sowie die Arbeitgeber warnen vor Grenzschließungen

Die Industrie sowie die Arbeitgeber Baden-Württemberg warnen vor Grenzschließungen innerhalb Europas, wie zu Beginn der Corona-Pandemie. „Dadurch wurden damals die Lieferketten zerschnitten und die Industrie großflächig lahmgelegt“, sagte Peer-Michael Dick, der Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg.

Die Wertschöpfungsketten stellen ein kompliziertes Räderwerk dar. Wenn man es einmal unterbreche, dauere es entsprechend lange, bis man es wieder zum Laufen bekomme, ergänzt Wolfgang Wolf, Chef des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie.

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