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Baden-Württemberg investiert mehr denn je in landeseigene Bauprojekte

31.08.2020 
Redaktion
 
Foto: dpa/Zoonar

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STUTTGART. Baden-Württemberg hat seine Investitionen in landeseigene Bauprojekte vergangenes Jahr zum fünften Mal hintereinander gesteigert. 2019 wurden knapp 957 Millionen Euro ausgegeben - so viel wie nie zuvor, wie aus dem am Montag in Stuttgart vorgestellten Geschäftsbericht der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung hervorgeht.

Das meiste Geld sei in die Sanierung von Landesgebäuden und energetische Verbesserungen geflossen. 302 Millionen Euro seien zusätzlich in Projekte des Bundes investiert worden.

Der Gesamtumsatz der Vermögens- und Hochbauverwaltung lag bei 2,2 Milliarden Euro. Darin enthalten sind neben Bau- und Sanierungskosten auch Einnahmen und Ausgaben für das Gebäude- und Immobilienmanagement sowie Personal- und Sachkosten.

Investitionen für den umweltschutz

Unter anderem wurden auch die Photovoltaik-Anlagen auf Landesgebäuden weiter ausgebaut, auf rund 107.000 Quadratmeter, teilte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett am Montag mit. „Wir wollen dabei nicht nachlassen, sondern den Ausbau mit PV-Anlagen auf unseren Liegenschaften bis zum Jahr 2025 auf mindestens 130.000 Quadratmeter und bis 2030 auf mindestens 175.000 Quadratmeter weiter vorantreiben. Zusammen mit zahlreichen anderen energetischen Maßnahmen ist das ein wichtiger Baustein für eine weitgehend klimaneutrale Landesverwaltung."

2019 hat das Land außerdem etwa 90 Hektar naturschutzwichtiger Flächen erworben. Das sei im Vorjahresvergleich ein Flächenplus von 12 Hektar, so Splett. Der Schwerpunkt lag auf dem Erwerb schützenswerter Moore. 20 Hektar Moorflächen wurden 2019 erworben.

Auch im laufenden Jahr sei ungeachtet der Corona-Pandemie weiter investiert worden. Bis Ende Juli 2020 betrugen die Bauausgaben für landeseigene Projekte dem Finanzministerium zufolge schon 527 Millionen Euro - etwa 9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Land ist Eigentümer von rund 8000 Gebäuden.


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