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Gewerkschaft fordert 5,9 Prozent mehr Lohn für Bauarbeiter

20.01.2011 
Redaktion
 

Frankfurt am Main. 5,9 Prozent mehr Lohn, dies forderte heute die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Der Aufschwung hält auch in diesem Jahr an. Die Bauwirtschaft wird davon profitieren und erwartet ein stabiles Geschäft. An der positiven Entwicklung müssen auch die Beschäftigten am Bau teilhaben“, begründete der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers die Lohnforderungen. Die Bauarbeiter dürften nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung in Deutschland abgekoppelt werden, forderte er. Sie trügen mit ihrem Konsum zudem zur Stärkung der Binnenwirtschaft bei.

„Die Arbeit am Bau muss für die Menschen attraktiv bleiben“, begründete Schäfers die Forderung weiter. Dazu gehörten auskömmliche Löhne und Gehälter, die ausreichen müssen, um davon eine Familie ernähren zu können. „Der Bau braucht motivierte Fachkräfte“, betonte er. Die Branche konkurriere mit anderen Wirtschaftszweigen um die besten Köpfe. Schon jetzt gibt es in einigen Bereichen einen Fachkräftemangel.

Die Tarifverhandlungen werden voraussichtlich am 4. März beginnen. Dabei soll nach dem Wunsch der Gewerkschaft auch die Erhöhung der Mindestlöhne zum 1. Dezember 2011 mit vereinbart werden.

„Die Forderungen der IG-BAU nach 5,9 Prozent sind schlicht zu hoch“, erklärte der Verhandlungsführer der Bau-Arbeitgeber, Klaus Hering, Vizepräsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie. „Fakt ist, dass das Bauhauptgewerbe noch nicht vom gesamtwirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Während das Verarbeitende Gewerbe ein Umsatzplus von 12 Prozent verbuchen konnte, sind die Umsätze im Bauhauptgewerbe sogar um ein Prozent gesunken.“ Hering teilte mit, er hoffe, dass die Tarifparteien schnell einen Konsens über die aktuelle konjunkturelle Lage in der Bauwirtschaft erzielen könnten, um auf einer „realistischen Grundlage“ verhandeln zu können.


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