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Steigender Bedarf an Kitas: Wie bekommt das Land mehr Personal?

06.09.2021 
Redaktion
 
Foto: dpa/Zoonar/Robert Kneschke

Foto: dpa/Zoonar/Robert Kneschke

STUTTGART. Nach dem Ländervergleich der frühkindlichen Bildungssysteme steht Baden-Württemberg mit einem überdurchschnittlichen Personalschlüssel gut da. Dennoch fehlen laut Bertelsmann Stiftung bis zum Jahr 2030 bis zu 41.000 Erzieherinnen und Erzieher – und der Bedarf an Kitaplätzen nimmt nicht ab. Im Gegenteil.

Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) und ihr Staatssekretär Volker Schebesta (CDU) sehen die Gegebenheiten aber nicht vollkommen schwarz. Zum einem zeige die gute Fachkraft-Kind-Relation, „dass wir bei der Qualität in der frühkindlichen Bildung und Betreuung im Ländervergleich gut dastehen“, sagt die Ministerin. „Und wir haben in den vergangenen Jahren viel in die frühkindliche Bildung investiert“, ergänzt Schebesta und erinnert an den mit den kommunalen Landesverbänden geschlossenen Pakt für gute Bildung und Betreuung. Dementsprechend würden bis zu 80 Millionen Euro jährlich zusätzlich in Kitas fließen.

RUBRIK "EINE FRAGE, FÜNF MEINUNGEN“:

Wie soll sichergestellt werden, dass mehr Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden?

Thomas Poreski von der Grünen-Landtagsfraktion meint dazu:

Das grün-geführte Baden-Württemberg belegt bei der frühkindlichen Bildung im Ländermonitor den Spitzenplatz. Damit das so bleibt, brauchen wir nicht nur mehr Erzieherinnen und Erzieher, deren Ausbildung gut vergütet wird. Wir müssen Kitateams aus unterschiedlichen Berufsgruppen neu aufstellen: Frühpädagoginnen und -pädagogen gehören dazu ebenso wie Verwaltungskräfte oder Quereinsteigerinnen und -einsteiger mit entsprechender Weiterbildung. Mit diesem Ansatz werden wir dem großen Bedarf gerecht.Registrieren Sie sich, 

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