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Arbeitslosigkeit liegt bei 3,2 Prozent

01.03.2019 
Redaktion
 
Foto: Archiv

Stuttgart. Die Arbeitslosigkeit lag in Baden-Württemberg im Februar bei 3,2 Prozent. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mit. "Wir messen den niedrigsten Wert in einem Februar seit 1998", sagte Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion Baden-Württemberg.

Besonders erfreulich sei, dass dieser niedrige Wert insbesondere von einem überdurchschnittlichen Rückgang in der Grundsicherung (Hartz IV) getragen werde. Langzeitarbeitslose profitierten überdurchschnittlich, auch von der anhaltend hohen Arbeitskräftenachfrage am Arbeitsmarkt. "Mit dem 2019 in Kraft getretenen Teilhabechancengesetz wollen wir den Anteil der Langzeitarbeitslosen weiter verringern und weiteren Personenkreisen in der Grundsicherung Teilhabechancen eröffnen", so Rauch.

"Die erfreulich niedrigen Arbeitslosenquoten von Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder akademischer Ausbildung zeigen, dass berufliche Qualifizierung eine gute Investition in die Zukunft ist", sagt Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Für Arbeitslose mit abgeschlossener Berufsausbildung seien die Chancen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden, besonders gut, so die Ministerin. Im Jahresdurchschnitt 2018 lag die Arbeitslosenquote von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung bei lediglich 1,9 Prozent, jene von Menschen mit akademischer Ausbildung bei lediglich 1,6 Prozent. Hingegen weisen Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung eine Arbeitslosenquote von 10,3 Prozent auf.

Auch die Bemühungen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs müssten engagiert fortgesetzt werden. "An der hohen Arbeitskräftenachfrage mit über 110.000 offenen Stellen wird deutlich, dass für viele Betriebe Engpässe bei der Fachkräftegewinnung bestehen", sagte Hoffmeister-Kraut. Sie fügte hinzu, dass das Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr rund 50 Millionen Euro in die Fachkräftesicherung investiert habe. Schwerpunkte der Förderung waren die berufliche Aus- und Weiterbildung, Lernfabriken 4.0, Welcome Center als Anlaufstellen für internationale Fachkräfte und Unternehmen, mehr Frauen in MINT-Berufe sowie das arbeitsmarktpolitische Angebot "Passiv-Aktiv-Tausch plus".

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