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Bundesgesundheitsminister Spahn erwägt Impfungen in Apotheken

28.03.2019 
Redaktion
 

Stuttgart. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat auf einem Apothekertag in Münster erneut vorgeschlagen, Patienten künftig auch in Apotheken gegen Grippe zu impfen. Das könnten die Ärzte, die oft über volle Wartezimmer klagen, entlasten.

Norbert Metke, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, lehnt das ab, berichten die Stuttgarter Nachrichten. Bei einer Impfung könne es zu Komplikationen kommen, Apotheker würden aber kaum in Krankheitslehre ausgebildet.

Die Standesvertretung der Apotheker hält ihre Mitglieder dagegen durchaus für geeignet, Impfungen vorzunehmen. In einigen Staaten, etwa der Schweiz, impften Apotheker gegen Grippe; die Impfraten dort hätten sich erhöht.

In Brandenburg hatten Landesärztekammer und Landesapothekerkammer im Dezember einen ähnlichen Vorstoß Spahns in einer gemeinsamen Resolution vehement abgelehnt: eine „Aufgabe des Systems der Trennung von ärztlicher Tätigkeit und Abgabe von Arzneimitteln“ sei nicht erstrebenswert.

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