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Bundestag einigt sich auf Eintrag zum dritten Geschlecht

08.01.2019 
Von: Redaktion Staatsanzeiger
 
Redaktion
 

Foto: dpa/chromorange

BERLIN. Neben den Optionen "männlich", "weiblich" und "ohne Angaben" kann künftig auch "divers" in das Geburtenregister eingetragen werden. Das hat der Bundestag Ende Dezember beschlossen. Auswirkungen hat das nicht nur auf die Verwaltung, sondern auch auf den Arbeitsmarkt.

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil im November 2017 den Gesetzgeber dazu verpflichtet, im Personenstandsgesetz neben dem Eintrag „männlich“ oder „weiblich“ einen weiteren, neutralen Eintrag vorzusehen. Bisher gab es lediglich die Möglichkeit, bei Geburt kein Geschlecht einzutragen. Diese Möglichkeit bleibt Eltern nach wie vor erhalten, zusätzlich kann nun auch "divers" eingetragen werden. 

Wenn das Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann, kann der Eintrag im Geburtenregister zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden. Das gelte laut dem Gesetzentwurf auch dann, wenn ein falsches Geschlecht gewählt worden sei. In diesen Fall kann auch der  Vornamen der Person geändert werden. Allerdings muss für diese Änderungen ein Arzt dies bestätigen. 

Diese neue Regelung sollte sich auch künftig in Stellenausschreibungen widerspiegeln. Alternative Schreibweisen sind neutrale Formulierungen wie etwa „Personalleitung“ oder Schreibweisen mit „*“-Sternchen, wie „Sachbearbeiter*In“, die das dritte Geschlecht einbeziehen. Bei der Stellenbezeichnung sollte im weiteren Verlauf auch die geschlechterneutrale Anrede berücksichtigt werden. 

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