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CDU bleibt stärkste Partei bei Gemeinderatswahlen

05.06.2019 
Von: lsw/sta
 
Redaktion
 
Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

STUTTGART. Die CDU ist trotz Verlusten als stärkste Partei aus den Gemeinderatswahlen am 26. Mai in Baden-Württemberg hervorgegangen. Nach dem am Dienstag von Innenministerium und Statistischem Landesamt veröffentlichten vorläufigen Ergebnis aus den 1101 Städten und Gemeinden erhielten die Christdemokraten 23,0 Prozent der gleichwertigen Stimmen. Das sind 4,9 Prozentpunkte weniger als 2014.

Den größten Zuwachs in der Wählergunst erreichten die Grünen. Sie kamen auf 13,5 Prozent (plus 5,0 Punkte) und sind gleichauf mit der SPD, die ebenfalls 13,5 Prozent erhielt (minus 2,9). In den größten Städten des Landes - Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Freiburg und Heidelberg - wurden die Grünen stärkste Partei.

Die vielen Wählervereinigungen in Baden-Württemberg landen bei insgesamt 37,0 Prozent; das sind 0,9 Punkte weniger als 2014. Die FDP erreicht 4,0 Prozent der gleichwertigen Wählerstimmen (plus 1,2), die AfD 1,9 Prozent (plus 1,0) und die Linke 1,4 (plus 0,4).

Wahlberechtigt waren in Baden-Württemberg rund 8,6 Millionen Frauen und Männer. Die Wahlbeteiligung stieg deutlich: von 49,1 Prozent 2014 auf jetzt 58,6 Prozent. Der Anteil der ungültigen Stimmen blieb mit 3,2 Prozent etwa gleich.

Verteilung der gleichwertigen Stimmen wichtig zum Vergleich

Bezüglich der gleichwertigen Stimmen weist das Statistische Landesamt darauf hin, dass die Ergebnisse von Gemeinderatswahlen in den einzelnen Gemeinden nicht unmittelbar miteinander verglichen werden können. Die Stimmenanzahl, die der Wähler auf die einzelnen Bewerber verteilen kann, ist von der Anzahl der zu wählenden Mitglieder für die jeweiligen kommunalen Vertretungsorgane abhängig. Diese Anzahl ist wiederum abhängig von der Einwohnerzahl der Gemeinde. Um aber eine Vergleichbarkeit der Wahlergebnisse zu ermöglichen, errechnet man sogenannte gleichwertige Stimmen.

Dazu wird in jeder Gemeinde die Zahl der gültigen Stimmen durch die Zahl der jeweils zu wählenden Kandidaten der Gemeinde dividiert. Auf diese Weise erhält man für jede Gemeinde ein gleiches fiktives Stimmengewicht und kann so die auch interkommunal vergleichen. Entsprechend gilt dies auch für die Ergebnisse der Kreistagswahlen auf Kreis- bzw. Wahlkreisebene

CDU trotz Verlusten auch bei Kreistagswahlen vorne

Bei den Kreistagswahlen erhielt die CDU nach gleichwertigen Stimmen 28,3 Prozent (minus 7,4). Die Grünen steigerten sich um 5,2 Punkte auf 17,5 Prozent. Die SPD erreichte 14,0 Prozent (minus 3,6), die FDP 6,2 Prozent (plus 1,6), die AfD 5,5 Prozent (plus 4,6) und die Linke 2,0 (plus 0,2). Wählervereinigungen kamen zusammen auf 24,2 Prozent (minus 0,1). Die Wahlbeteiligung in den 35 Landkreisen lag bei 58,6 Prozent und damit um 9 Punkte höher als 2014.

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