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Freiburg und Heidelberg haben bundesweit höchste Ärztedichte

03.05.2019 
Von: sta
 
Redaktion
 

Foto: dpa

STUTTGART. Das Netz von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen ist bundesweit am dichtesten in Freiburg im Breisgau. Hier kommen 395,3 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner. Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach steht Heidelberg an zweiter Stelle im bundesweiten Vergleich. Den Angaben zufolge kamen 2018 in der Stadt 393,6 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner.

Praxen sind regional und nach Fachrichtung ungleich verteilt

Das Ärztenetz in Baden-Württemberg ist dichter geworden, aber die Mediziner sind regional und nach Fachrichtungen ungleich verteilt. Ende vergangenen Jahres kamen im Südwesten 206,3 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner. Im Jahr zuvor waren es 203,8. Gesunken ist allerdings die Zahl der Hausärzte: von 66,2 auf 65,6 pro 100 000 Einwohner.

Der Durchschnittsarzt in Baden-Württemberg ist 54,7 Jahre alt, fast 13 Prozent der Mediziner im Land sind älter als 65 Jahre. Der durchschnittliche Hausarzt ist zwischen 55 und 56, in dieser Berufsgruppe sind mehr als 16 Prozent im Rentenalter.

Große Unterschiede unter den Bundesländern

Das dichteste Netz an Hausärzten hat Kaufbeuren in Bayern mit 95,9 Hausärzten berechnet auf 100 000 Einwohner. Auf Platz 2 und 3 dieser Liste folgen Würzburg und Garmisch-Partenkirchen mit 94,5 und 93,8 Ärzten je 1000 000 Einwohner. Freiburg im Breisgau folgt auf Platz 4. Hier kommen 93,6 Hausärzte auf 100 000 Einwohner. Am wenigsten Hausärzte in diesem Verhältnis gab es Ende 2018 in Herford in Nordrhein-Westfalen mit 50,4.

Mit Blick auf die Hausärzte gibt es große Unterschiede von Bundesland zu Bundesland. Im Vergleich der Länder am höchsten ist die Dichte demnach in Hamburg mit 74,1 Hausärzten je 100 000 Einwohner, Mecklenburg-Vorpommern (72,9) und Berlin (72,2). Am geringsten ist die Hausarztdichte demnach in Westfalen-Lippe (59,9), Hessen (64,9) und Sachsen-Anhalt (65,2). Auch Baden-Württemberg liegt - wie auch Brandenburg - mit 65,6 im unteren Bereich.

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