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Gesundheitsausgaben in Baden-Württemberg steigen weiter

07.08.2019 
Redaktion
 
Im Jahr 2017 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Baden-Württemberg auf über 48 Milliarden Euro. Foto: dpa/Imagebroker

Foto: dpa/Imagebroker

Stuttgart. Im Jahr 2017 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Baden-Württemberg auf über 48 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg berichtet sind sie damit im Vergleich zu 2016 um 4,5 Prozent und damit geringfügig schwächer als in Deutschland insgesamt (4,7 Prozent) gestiegen.

Je Einwohner wurden hierzulande 4384 Euro für Gesundheit ausgegeben. Im Ländervergleich waren die Pro-Kopf-Ausgaben 2017 mit 4 858 Euro in Brandenburg am höchsten und mit 4007 Euro in Bremen am niedrigsten, gegenüber 4 544 Euro im Länderdurchschnitt.

Betrachtet man den Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP), so wurde in Hamburg mit 6,9 Prozent der geringste und in Mecklenburg-Vorpommern mit 17,3 Prozent der höchste Anteil ermittelt. In Baden-Württemberg lag der Anteil bei 9,7 Prozent und im Bundesdurchschnitt machten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2017 rund 11,5 Prozent des BIP in jeweiligen Preisen aus.

Der größte Anteil der Gesundheitsausgaben entfällt auf die gesetzliche Krankenversicherung. Deren Anteil lag 2017 in Baden-Württemberg mit über 26,3 Milliarden Euro bei 54,6 Prozent. Auf den zweitgrößten Ausgabenträger, die Privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck, entfielen 15,6 Prozent der gesamten baden-württembergischen Gesundheitsausgaben, was gut 7,5 Mrd. Euro entsprach.

Die Gesundheitswirtschaft macht nach Angaben der Statistiker knapp zehn Prozent der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung im Südwesten aus.

Der größte Ausgabenblock entfällt auf die Krankenhausbehandlung. Über ein Drittel der Leistungsausgaben wird in Baden-Württemberg für die damit verbundenen Dienstleistungen aufgebracht. In ärztliche und zahnärztliche Leistungen flossen in Baden-Württemberg knapp 27 Prozent der Ausgaben. Weitere 27 Prozent wurden für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel sowie für Zahnersatz ausgegeben. 


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