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IG Metall hält Verbrenner-Ende bis 2035 für unrealistisch

01.10.2020 
Redaktion
 
Foto: dpa/Kirchner

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Stuttgart. Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, kritisiert den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2035 in Deutschland zu verbieten, als "einen populistischen Gag, der uns nicht weiterbringt". Der Gewerkschaftschef hält es "für unverantwortlich, jetzt über Enddaten zu reden", sagte er der Stuttgarter Zeitung.

Man müsse zunächst schauen, wie sich das Ziel der Bundesregierung, dass binnen zehn Jahren sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein sollen, umsetzen lässt. Selbst mit ambitionierteren Maßstäben sei 2030 noch "mindestens die Hälfte der Fahrzeuge" mit Verbrennungsmotor unterwegs.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) stimmt dagegen Söder zu. Er sehe ein Ende für den Verbrennungsmotor - gespeist aus fossilen Kraftstoffen - bis zum Jahr 2035, sagte Kretschmann der Rheinischen Post. Der Ministerpräsident ergänzte: "Ein belastbares Datum für das Ende des Verbrenners fossiler Kraftstoffe zu nennen, ist nun wirklich schwer. Eines ist aber aus meiner Sicht klar: 2035 werden wir auf jeden Fall damit durch sein. "

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