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"Klimaziele werden nur erreicht, wenn wir aus unseren SUVs aussteigen"

28.03.2019 
Von: schl
 
Redaktion
 

Foto: dpa

Karlsruhe. „Wir werden unsere Klimaziele nur erreichen, wenn wir bereit sind, aus unseren SUVs auszusteigen“, sagt Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA), im Interview mit dem Staatsanzeiger. Vor allem beim Verkehr passiert aus seiner Sicht viel zu wenig.

Er hält deshalb einen CO2-Preis, durch den der Sprit teurer würde, für eine Möglichkeit. Außerdem sollte man Fahrzeuge - ähnlich wie es bei der Einkommenssteuer gemacht wird - progressiv besteuern, so Kienzlen. Ein Fahrzeug, das doppelt so viel Kohlendioxid ausstößt, dürfe auch viermal so viel Steuern kosten.

Die "Mutlosigkeit" vieler Politiker beim Klimaschutz kann der KEA-Chef nicht nachvollziehen. Er sieht vor allem die Bundespolitik in der Pflicht, Weichen zu stellen. Zumal aktuelle politische Bewegungen wie die Schülerdemonstrationen fridays for future, könnten der Energiewende wieder den notwendigen Schwung geben, hofft Kienzlen. Denn nun gingen diejenigen auf die Straße, die die Folgen des Klimawandels ausbaden müssten.

Die KEA wurde am 29. März 1994 gegründet. Sie ist inzwischen eine 100-prozentige-Tochter des Landes Baden-Württemberg. Sie wirkt bei der Klimaschutzpolitik des Landes mit und berät beispielsweise Kommunen und Unternehmen bei Enerigeeffizienz und erneuerbaren Energien, wirkt bei Energie- und Klimaschutzkonzepten mit, berät zu Förderprogrammen, beitet Schulungen an und arbeitet mit regionalen Energieagenturen zusammen.

Das Interview anlässlich des 25jährigen Bestehens der KEA lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Staatsanzeigers. (Hinweis: Wenn Sie als Abonnent eingeloggt sind, können Sie das Interview hier direkt online lesen.)

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