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Mobilitätswende mit Erlebnisraum begreifbar machen

10.09.2019 
Redaktion
 
Blick in den Erlebnisraum Mobiles Baden-Württemberg. Foto: Baden-Württemberg Stiftung

STUTTGART. Wie müssen sich Verkehrsverhalten und Mobilitätswirtschaft bis 2050 ändern, damit Baden-Württemberg eine Pionierregion für nachhaltige Mobilität werden kann? Die Antworten können Besucher nun im Erlebnisraum der Baden-Württemberg Stiftung finden. Die interaktive Ausstellung beruht auf einer  Studie, die die Stiftung und der Bund für Umwelt- und Naturschutz Baden-Württemberg vorgelegt haben.

Kernstück der Studie sind drei Zukunftsszenarien. Diese können im Erlebnisraum, der in zwei alten Schiffscontainern untergebracht ist, nicht nur angeschaut, sondern auch aktiv beeinflusst werden. Denn Kernstück der interaktvien Ausstellung ist eine große Wand mit einem Schaltpult. Auf der Wand verändert sich die Ansicht einer fiktiven Stadt je nach Einstellung. Szenario 1  „Neue Individualmobilität sieht einen weiterhin hohen Anteil an privaten PKW vor. Auch wenn diese im Jahr 2050 elektrisch und autonom unterwegs sind, ändert sich am Verkehrsaufkommen in der Stadt nicht viel.

Verschiedene Zukunftsszenarien

Das Zukunftsbild „Neue Dienstleistungen“ setzt auf einen Mobilitätsmix. Statt privater PKW, die hier nur noch etwa ein Drittel ausmachen, wird in diesem Szenario vor allem auf öffentlichen Nahverkehr, Car- und Ridesharing gesetzt. Auch der Rad- und Fußverkehr erhält mehr Raum.

Die „Neue Mobilitätskultur“ als drittes Szenario hingegen setzt vor allem auf Nahverkehr, Car- und Ridesharing sowie Rad- und Fußverkehr. Private PKW machen hier nur noch ein knappes Viertel der Mobilität aus. Das zeigt sich auch an der Wand: Es gibt breite Fuß- und Radwege, mehr Grün in der Stadt und statt verstopfter Straßen und Stau viel Platz auf den im Vergleich zum ersten Szenario wesentlich schmaleren Straßen.

Ergebnisse der Studie der Öffentlichkeit zugänglich machen

"Die Art und Weise, wie wir derzeit mobil sind, schadet nicht nur dem Klima. Luftschadstoffe beeinträchtigen auch die Lebensqualität, besonders in den Innenstädten. Es wird also höchste Zeit, praktikable Alternativen wie zum Beispiel den Ausbau des Radverkehs sowie der öffentlichen Verkehrsmittel umzusetzen, um die Verkehrswnde zu schaffen, die wir in Baden-Württemberg mit Nachrdruck vorantreiben", sagt Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).  Der Erlebnisraum zeige sehr anschaulich, was jeder selbst zur Mobilitätswende beitragen könne.

Mit dem Erlebnisraum will die Baden-Württemberg Stiftung, so Geschäftsführer Christoph Dahl, die Ergebnisse der Studie nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und die Menschen zum Umdenken einladen.

Mehr zum Erlebnisraum lesen Sie an diesem Freitag im Staatsanzeiger.

Der Erlebnisraum ist am kommenden Samstag, 14. September im Rahmen des Future of Mobility Days in Stuttgart beim Mercedes-Benz-Museum zu sehen und Anfang Oktober im Stadtgarten. Weitere Stationen sind vom 17. bis 22. September die Bundesgartenschau in Heilbronn und Anfang November in Schwäbisch Gmünd. Der Erlebnisraum kann von Kommunen, Schulen, Unternehmen gebucht werden.


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