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Nopper führt bei Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart - zweiter Wahlgang nötig

09.11.2020 
Redaktion
 
Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

STUTTGART. CDU-Kandidat Frank Nopper setzt sich im Kampf ums Stuttgarter Rathaus überraschend deutlich von der Konkurrenz ab. In drei Wochen geht es dann ums Ganze. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen ist nicht in Sicht.

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart hat der CDU-Kandidat deutlich besser abgeschnitten als die restlichen Kandidaten. Nach Angaben der Stadt kam Frank Nopper im ersten Wahlgang auf 31,8 Prozent der Stimmen. Damit lag er deutlich vor seiner stärksten Konkurrentin, der Grünen-Politikerin Veronika Kienzle, die 17,2 der Stimmen für sich verbuchen konnte. Da keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen erreichte, kommt es zu einem zweiten Wahlgang - am 29. November reicht dann die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen für eine Entscheidung. Noppers Führung ist überraschend, weil Umfragen vor der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Kienzle erwarten ließen.

Der als unabhängige Bewerber angetretene Sozialdemokrat Marian Schreier belegte den dritten Platz (15 Prozent) vor Stuttgarts Stadtrat Hannes Rockenbauch vom Fraktionsbündnis SÖS/Linke (14,0) und dem offiziellen SPD-Kandidaten Martin Körner (9,8). Insgesamt konnten 450 000 Wahlberechtigte abstimmen, 14 Bewerberinnen und Kandidaten standen zu Wahl. Der amtierende Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) trat nach acht Jahren an der Rathausspitze nicht wieder zur Wahl an.

Wahlbeteiligung lag bei rund 49 Prozent

SPD-Kandidat Körner will nicht mehr am zweiten Wahlgang teilnehmen. Das teilte er der "Stuttgarter Zeitung" mit. Der Chef der SPD-Gemeinderatsfraktion räumte aber auch ein, es sei "sicher nicht optimal gewesen", dass mit dem Tengener Bürgermeister Schreier ein weiterer Bewerber aus den Reihen der SPD auf dem Stimmzettel gestanden habe.

Die Wahlbeteiligung am Sonntag lag nach Angaben der Stadt bei rund 49 Prozent, das ist deutlich mehr als beim ersten Wahlgang vor acht Jahren (46,7 Prozent). Neben den direkt in den Wahllokalen abgegebenen Stimmen hatten für die Wahl auch etwa 100 000 Briefwähler ihr Kreuzchen gemacht.


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