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Sozialministerium sieht derzeit keine Möglichkeit für weitere Corona-Modellprojekte

03.04.2021 
Redaktion
 

Foto: dpa/Jochen Tack

Stuttgart. Das Land genehmigt derzeit keine weitere Öffnungen in Verbindung mit einer Teststrategie, wie sie in Tübingen durchgeführt wird. "Aufgrund der steigenden Infektionszahlen mitten in der dritten Pandemiewelle denken wir momentan nicht an die Ausweisung weiterer Modellprojekte", teilt ein Sprecher des Sozialministeriums auf Anfrage mit.

Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz vom 22. März können die Länder befristete Modellprojekte erlauben. Etliche Kommunen haben sich in der vergangenen Woche beim Land beworben, um Öffnungsschritte mit Teststrategien umzusetzen.

23 Bodensee-Kommunen wollen gemeinsame Modellregion

So schlägt beispielsweise der Landrat des Kreises Konstanz, Zeno Danner (parteilos), seinen Kreis als Modellregion vor. Das Konzept setze auf die Kombination vieler Möglichkeiten, etwa zentrale Testzentren, mobiles Testen, "Patenschaften" mit Ärzten und Apothekern sowie dezentrale Angebote in Unternehmen, schreibt er an Sozialminister Manfred Lucha (Grüne).

Eine Initiativbewerbung haben die 23 Kommunen des Bodenseekreises an den Sozialminister gerichtet. Die Gemeinden hätten sich dazu bereit erklärt, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung ein Konzept zu erarbeiten, wie regionale Interessen mit der starken touristischen Nutzung sicher zu vereinbaren sind. Dabei sei geplant, nach den Osterferien und bis zu den Pfingstferien mittels langsamer Öffnung einzelner Bereiche und Ausbau der Teststrategien Erfahrungen zu sammeln.

Gemeindetag fordert landesweite Testkonzeption

Laut Gemeindetag ist die Bereitschaft unter den Kommunen groß, ebenfalls Modellkommune zu werden. Präsident Steffen Jäger forderte vergangene Woche das Land auf, eine landesweite Testkonzeption auf den Weg zu bringen.

Das Ministerium möchte das Projekt in Tübingen evaluieren. "Wir sind hierzu in ständigem Austausch mit dem Landesgesundheitsamt und der Stadt", so der Sprecher. Sollte Tübingen weiter steigende Inzidenzen haben und stabil auf die 100 zugehen oder diese Marke pro 100.000 Einwohner sogar überschreiten, müsse geprüft werden, ob das Projekt ausgesetzt werden muss.

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