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Streit um Abbaustätten für Sand und Kies

15.11.2019 
Redaktion
 
Sand als Baustoff ist gefragt. Der Rohstoff wird im Land selbst gewonnen. Foto: Leja

STUTTGART. Rohstoffgewinnung und Naturschutz sind keine Gegner und schließen einander nicht aus. Dies ist laut dem Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg das Resultat eines Besichtigungstermins, zu dem die Grünen-Landtagsabgeordnete Nese Erikli kürzlich den Staatssekretär im Umweltministerium, Andre Baumann (Grüne), ins Kieswerk des Abbauunternehmens Meichle und Mohr in Radolfzell eingeladen hatte. 

Doch abseits dieser Harmonie steht der Kiesabbau in Oberschwaben, am Bodensee und am Oberrhein vielfach in der Kritik. „Ohne heimische mineralische Rohstoffe ist eine Aufrechterhaltung der Bautätigkeit und der gesamten Infrastruktur in der gewohnten Form und zu den gewohnten Kosten nicht möglich“, gibt das Umweltministerium in einer Anfrage des Landtagsabgeordneten Daniel Born (SPD) zu Bedenken.

Born zeigt sich empört über Pläne in seinem Wahlkreis Schwetzingen, Kies abzubauen. Er unterstützt eine Resolution, nach der der Pachtvertrag des Landes mit der Abbaufirma Krieger aufgekündigt werden solle. „Wir müssen beim Bauen neu denken: mit einem landesweiten Baustoffmonitoring, dem Nutzen von nachwachsenden Baustoffen und einer Kiesnutzung aus bereits vorhandenen Grabungsarealen“, fordert der SPD-Politiker.

Den Experten im Umweltministerium sind die Konflikte um den Abbau der Rohstoffe in Baden-Württemberg wohl  bekannt. "Es ist beabsichtigt, die Fortschreibung des Rohstoffkonzepts noch in dieser Legislaturperiode abzuschließen. Derzeit wird noch am Konzept gearbeitet", sagt Ministerialdirektor Helmfried Meinel.

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