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Strobl mit über 83 Prozent als Landesvorsitzender bestätigt

04.05.2019 
Redaktion
 

Weingarten. Thomas Strobl bleibt Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg. Am Freitagabend wurde der 59-Jährige, seit 2011 in diesem Amt, auf dem Parteitag in Weingarten (Landkreis Ravensburg) mit 83,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Beim Parteitag 2017 in Reutlingen hatte er 82 Prozent erhalten. Strobl hatte keinen Gegenkandidaten.

Das galt, anders als beim vorangegangenen Parteitag, auch für seine drei Stellvertreter. Von diesen erzielte Thorsten Frei, Bundestagsabgeordneter aus Donaueschingen und stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag, mit 85,1 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis. Daniel Caspary, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Europaabgeordneter aus dem badischen Weingarten bei Karlsruhe bekam 81,5 Prozent, die Tübinger Bundestagsabgeordnete Annette Widman-Mauz, Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Bundesvorsitzende der Frauen-Union 65,9 Prozent.

Zu Beginn des Parteitags hatte sich der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei bei den Europawahlen am 26. Mai und Bewerber den Posten des EU-Kommissionspräsidenten, Manfred Weber (CSU), mit einer Video-Botschaft an die mehr als 300 Delegierten des CDU-Parteitags gewandt und Thomas (Strobl) „ein starkes Wahlergebnis bei deiner Wiederwahl“ gewünscht.

In Strobls Rede vor der Abstimmung spielten die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen ebenso eine Rolle wie Gerüchte über Uneinigkeit in der CDU und die Frage, wer diese 2021 als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2021 führen solle. Selten sei im Vorfeld eines Parteitags so viel „berichtet, kommentiert und spekuliert worden“, sagte Strobl.

Zum Stellenwert der Vorsitzendenwahl meinte er: „Ein Jegliches hat seine Zeit, heute und morgen wählen wir das Präsidium und den Landesvorstand der CDU Baden-Württembergs. Nicht mehr und nicht weniger“. Dass es auch nicht weniger als das ist, machte Strobl deutlich, indem er darauf hinwies, der nun zu wählende Landesvorsitzende werde dies auch im Landtagswahlkampf 2021 sein und also auch bei den Verhandlungen über eine Regierungsbildung im Anschluss daran.

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