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VBE fordert klare Regeln für Schulunterricht im neuen Jahr

15.12.2020 
Redaktion
 
Foto: dpa/Eibner-Pressefoto

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Stuttgart. Ab Mittwoch werden die Schulen in Baden-Württemberg der Corona-Pandemie wegen, wie schon im Frühjahr, geschlossen. Erst am 10. Januar soll der Unterricht dort wieder aufgenommen werden. Der Verband Erziehung und Wissenschaft (VBE) fordert dafür bereits jetzt einen Fahrplan und eindeutige Anordnungen.

„Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Inzidenzwerte ab Januar deutlich ändern. Für die Schulen muss es aber klare Regelungen geben, wie es im Januar weitergehen soll“, erklärt der VBE-Landesvorsitzende Gerhard Brand. Sein Verband hat eigenen Angaben zufolge im Südwesten rund 18 000 Mitglieder im Bildungsbereich. Nach dem 10. Januar 2021 müsse der landesweite Inzidenzwert für Corona-Infizierte die Richtschnur für Präsenz- oder Wechselunterricht sein.

Die Landesregierung solle einen landesweiten Inzidenzwert festlegen. Bezugsgröße dafür ist Anzahl der Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen. Oberhalb dieses Wertes sollten die Schulen dann in den Wechselunterricht gehen, unterhalb davon in den Präsenzunterricht. Der VBE schlägt dafür den Wert 50 vor. Bei einer deutlich anderen Situation auf Kreisebene sollte nach Ansicht des Verbands allerdings davon abgewichen werden können.

VBE FORDERT KLARE REGELN UND RICHTWERTE

„Nach dem politischen Hickhack der letzten Wochen und Monate benötigen die Schulen nächstes Jahr dringend klare Regelungen und Richtwerte, an denen sie sich orientieren können“, so Brand. „ In einem großen Flächenland wie Baden-Württemberg müssen diese Regelungen zugleich genügend Spielraum lassen, um vor Ort passgenau auf die jeweilige Situation eingehen zu können.“

Des Weiteren fordert Bildungsverband eine priorisierte Impfmöglichkeit für Lehrkräfte. Denn diese trügen als Berufsgruppe ein erhöhtes Corona-Risiko. Derzeit sind die Lehrkräfte laut ständiger Impfkommission des RKI in die Gruppe 4 eingestuft; es gibt insgesamt 6 Stufen, 1 hat die höchste, 6 die niedrigste Priorität. „Wir bitten das Land, Lehrkräfte in Stufe 3 einzugruppieren“, sagte Brand. Denn wer an offenen Schulen interessiert ist, müsse die dort Beschäftigten entsprechend schützen.


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