Bürgermeisterwahl Ratshausen

Am vergangenen Sonntag, dem 18. Juli 2010, gab es in Ratshausen (Zollernalbkreis) die letzte Bürgermeisterwahl vor Beginn der Ferien.

Dort wurde ein Nachfolger für Rathauschef Michael Maier (CDU) gesucht, der nach 19 Jahren im Amt als Bürgermeister nach Winterlingen wechseln wird. Vier Kandidaten, zwischen 51 und 27 Jahren alt, bewarben sich; drei von ihnen stammten von auswärts. Schon im ersten Wahlgang machte der Jüngste von ihnen das Rennen: Der 27-jährige Sozialwirt Heiko Lebherz errang mit 56,6 Prozent der Stimmen auf Anhieb die absolute Mehrheit und wird neuer Chef im Rathaus von Ratshausen, einer kleinen Gemeinde mit rund 800 Einwohnern am westlichen Rand der Schwäbischen Alb.

Lebherz stammt aus Weilstetten, ist derzeit im Sozialamt der Stadt Reutlingen tätig und stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes. Hinter ihm konnte Karl-Heinz Dannecker, Leiter des Amts für öffentliche Ordnung in Geislingen, mehr als ein Drittel der Stimmen (36,3 Prozent) der Stimmen auf sich vereinen; die beiden anderen Kandidaten, die Verwaltungswirte Michael Stehle (4,9 Prozent) und Marc Haas (2,2 Prozent), hatten mit dem Ausgang der Wahl nichts zu tun.

Die Wahlbeteiligung lag bei 84,1 Prozent – und war damit auch für eine kleine Gemeinde – in der in der Regel die Beteiligung deutlich größer ist als in Städten - sehr hoch.

 
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