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Erstes Präqualifizierungsregister für alle Leistungsbereiche

15.06.2021
Von: Staatsanzeiger
Expertenbeitrag

Präqualifizierungen helfen, Vergabeverfahren in Deutschland einfacher zu machen. Denn in den Registern sind vorgelagerte und auftragsunabhängige Prüfungen von Erklärungen und Nachweisen hinterlegt, welche die Eignung eines Bieters für die Übernahme öffentlicher Aufträge dokumentieren. Somit müssen sie nicht bei jedem Verfahren neu beigebracht werden. Das hessische Präqualifizierungsregister (HPQR) ist bundesweit das erste amtliche Verzeichnis, das Unternehmen unabhängig von ihrem Leistungsbereich führt.

Bisher gab es diese Register zum einen für Bauleistungen, zum anderen für Liefer- und Dienstleistungen. Die Auftragsberatungsstelle Hessen sieht in dem branchenübergreifenden HPQR insbesondere eine Erleichterung für solche Unternehmen, die Leistungen aus beiden Bereichen anbieten.

Ausschluss vom Vergabeverfahren vorgebeugt

Denn: Nicht immer lasse sich ein Auftrag eindeutig zuordnen. Die Auftragsberatungsstelle nennt etwa Bauendreinigungen oder Baumschnitt an einer Autobahn als Beispiele dafür, dass Leistungen sowohl als Bauleistung als auch als Dienstleistung ausgeschrieben werden könnten. Die Entscheidung darüber fälle die Vergabestelle. Bieter, die im „falschen“ Register eingetragen seien, würden dann aus rein formalen Gründen von der Vergabe ausgeschlossen. Das neue HPQR löse dieses Problem – zumindest in Hessen.

Quellen

  • Newsletter „Auftragswesen aktuell“ der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein (Mai 2021)
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